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Sommer im Garten

Sommer im Garten

Der Sommer ist die Zeit im Jahr, in der Du für die Mühen der Gartenarbeit belohnt wirst.
Die Pflanzen stehen in voller Blüte bzw. in saftigem Grün. Der Nutzgarten wirft kräftig was ab - von Salat und Tomaten über Beeren und Früchte, gibt's jede Menge zu ernten. Außerdem kannst du viel Zeit im Garten verbringen. Frühstücken auf der Terrasse, an freien Tagen mal entspannt in der Sonne liegen und die lauen Abende mit einer schönen Gartenparty feiern.

Lesezeit 5 min. Gartenpflanzen & Freilandpflanzen

Zimmerpflanzen im Sommer schützen

Die Temperaturen steigen im Sommer. Das heißt Du musst viel gießen. Aber vergiss dabei nicht die Pflanzen, die in der Wohnung stehen. Auch sie haben aufgrund der höheren Temperaturen einen größeren Wasserbedarf. Gieße also nicht nur die Freilandpflanzen, sondern denke auch daran den Zimmerpflanzen einen Extra-Schluck zu geben.

Vorsicht Sonnenbrand! Natürlich solltest Du daran denken dich immer schön einzucremen, wenn Du draußen arbeitest. Es geht aber nicht nur um Dich. Auch für Deine Zimmerpflanzen besteht Sonnenbrand-Gefahr. Das ist kein Scherz, denn wenn Zimmerpflanzen in der direkten Sonne stehen, können die Blüten und Blätter Schaden davontragen. Achte also darauf, dass außer Kakteen und Sukkulenten keine Zimmerpflanzen in der prallen Sonne stehen.

Zimmerpflanzen
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Gartenpflanzen im Sommer

Im Sommer spielt sich eben vieles draußen ab. Daher fällt hier viel Arbeit an. Im Juni beginnt endlich der Frühsommer, dann blühen Holunder, Robinien und Sommerlinden. Außerdem findet die erste Heuernte statt. In Deinem Garten gibt es jetzt richtig viel zu tun.

Damit der Garten nicht zum Dschungel wird, solltest Du regelmäßig Unkraut jähten. Wer sich das ersparen möchte, kann Bodendecker wie zum Beispiel Storchenschnabel, Immergrünchen, Cotonester oder Efeu pflanzen. Sie sind besonders pflegeleicht und bringen viel Grün in den Garten.

Außerdem kann gesät, gepflegt und geerntet werden und die Hecken freuen sich über einen Sommerschnitt.

Hecken schneiden
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Obst, Gemüse und Kräuter

Je nachdem was Du angepflanzt hast, kannst Du von Mai bis September immer etwas ernten. Das heißt aber auch, dass Du den ganzen Sommer über was zu tun hast.

Aber zunächst darfst Du dich über die ersten Naschereien aus dem eigenen Garten freuen.
Die Erdbeeren eröffnen die Früchtesaison und Du kannst sie schon im Mai kräftig ernten. Die Erträge sind hier meist groß und die Möglichkeiten, was Du daraus machen kannst vielfältig.

Tomaten sind die Diven im Gewächshaus und müssen besonders umsorgt werden. Stängel, die nicht selbsttragend sind, leitest Du an Schnüren, Stäben oder Ähnlichem auf. Beim wöchentlichen Nachleiten brichst Du auch gleich die jungen Seitentriebe aus den Blattachseln. Dieses “Ausgeizen” solltest Du durchführen, sobald die Triebe zu fassen sind, spätestens aber, bevor sie 10 cm lang sind. Kranke und vergilbte Blätter nimmst Du auch heraus. Zur besseren Belüftung der Pflanzen entfernst Du auch die unteren Blätter der Tomatenpflanze, lege aber nie die Fruchttrauben freigelegt, da die Früchte nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden sollen.

Tomaten

Aufgeleitete Gewächshausgurken solltest Du bei Erreichen der Dachhöhe entspitzen und die Seitentriebe und Früchte bis zu einer Höhe von etwa 60 cm entfernen. Lass nur 4 bis 6 Gurken am Haupttrieb. Das Absterben junger Früchte von der Spitze her, ist oft ein Zeichen von übermäßigem Fruchtansatz, aber manchmal auch von Kälte, Lichtarmut oder Nährstoffmangel. Beobachte deshalb deine Pflanzen um unter Umständen handeln zu können.

Wenn Du im Sommer das Gewächshaus nutzt, musst Du auf regelmäßiges Lüften achten. Öffne Lüftungen und Fenster damit sich die Hitze nicht staut und die Luft zirkulieren kann.

Für das Herbstgemüse ist jetzt Aussaatzeit: Im Juni kannst Du Stangenbohnen, Buschbohnen, Radieschen, Rettich, Wurzelpetersilie, späte Möhren und Radiccio aussäen. Von Mitte Juni bis 10. Juli ist die Aussaatzeit für Zuckerhut. Er wird ab Anfang Oktober geerntet. Wenn Du Rote Rüben einlagern willst, solltest Du diese Mitte Juni aussäen und Ende Oktober ernten.
Und im Juni gib's noch mehr zu tun: Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Grünkohl, Kopfsalat, Eissalat, Pflücksalat, Römersalat, Knollenfenchel, Porree und Stangensellerie werden jetzt gesetzt.

Im Juli solltest Du Dich den Himbeeren widmen. Abgeerntete Himbeerruten werden bis zum Boden zurückgeschnitten. Von den Neutrieben solltest Du etwa 10 Stück pro laufenden Meter stehen lassen. Das sichert Dir auch im nächsten Jahr wieder eine üppige Ernte.

Radieschen
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Düngen und Bodenpflege

Bevor sich der Herbst ankündigt, solltest Du noch ein letztes Mal düngen. Für ihren "Winterschlaf" brauchen die Pflanzen keine zusätzlichen Nährstoffe. Wenn Beete frei werden, zum Beispiel das Erdbeerbeet, und dort kein Herbstgemüse angepflanzt wird, kannst Du dort eine Gründüngung aussäen. Gründüngung bedeutet, dass bestimmte Pflanzen z. B. Bienenfreund, Lupinie oder Rot-Klee in einem abgeernteten Beet ausgesät werden.

Dadurch, dass Du das Beet vorübergehend "besetzt" lockerst Du den Boden tiefgründig auf, wirkst einer Verschlämmung entgegen, unterdrückst das Unkrautwachstum und verbesserst allgemein das Bodenklima. Manche Sorten reichern den Boden mit Stickstoff an. Lass Dich vorher beraten, welcher Gründünger für Dein Beet der richtige ist.

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Nützlingseinsatz im Gewächshaus

Wenn Du alljährlich Probleme mit der weißen Fliege an Deinen Tomaten im Gewächshaus hast, kannst Du davon ausgehen, dass schon zum Anfang des Sommers die ersten wieder heimlich unterwegs sind und ihre Eier ablegen. Doch die erkennst Du nur mit geschultem Auge. Dasselbe gilt für Spinnmilben, auch Rote Spinne genannt, an Gurken. Du solltest Deine Pflanzen genau untersuchen und bei den ersten gefundenen Schädlingen oder sogar vorbeugend Nützlinge bestellen.

Ein effektiver Nützling gegen die Weiße Fliege ist die Schlupfwespe Encarsia formosa. Gegen die Spinnmilbe hilft die Raubmilbe Phytoseiulus persimilis sehr gut.

Wenn Du Deine Kirschernte vor der Kirschfruchtfliege schützen möchtest, kannst Du Gelbtafeln im Baum aufhängen. Diese Klebetafeln helfen bei der Früherkennung und Bekämpfung von Schädlingen.

Nuetzlinge

Beet- und Balkonpflanzen

Viele Beet- und Balkonpflanzen kannst Du an Ort und Stelle aussäen. Ringelblumen, Wicken, Schleierkraut, Elfenspiegel, Kapuzinerkresse und Schmuckkörbchen eignen sich hierfür sehr gut.

Für alle Blühpflanzen gilt, dass Du die Blütezeit verlängern kannst, wenn Du die welken Blüten immer gleich entfernst. Das funktioniert sehr gut bei Balkonblumen, aber auch bei Rosen und anderen Ziergehölzen. Auch viele Stauden (mehrjährige, nicht verholzende Gartenpflanzen, die alljährlich aus ihren unterirdischen Pflanzenteilen austreiben) wie beispielsweise Rittersporn kannst Du mit einem Rückschnitt nach der Blüte zu einem zweiten Durchtrieb mit Blüte anregen.

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