Ein gesunder Rasen braucht regelmäßig Nährstoffe. Durch das Mähen gehen dem Boden Nährstoffe verloren. Mit dem passenden Dünger bleiben die Gräser dichter, widerstandsfähiger und sattgrün.
Das solltest Du wissen:
- Düngen ist sinnvoll bei Nährstoffmangel, nachlassendem Wachstum oder blasser Rasenfarbe.
- Vor dem Düngen Boden und pH-Wert prüfen. Ideal ist ein pH-Wert von 5,5 bis 6,5.
- Meist reichen 2 Düngungen pro Jahr: Frühjahr und Herbst. Bei starker Nutzung kann eine Sommerdüngung sinnvoll sein.
- Nicht düngen bei Frost, großer Hitze oder ausgetrocknetem Boden.
- Rasen 1 bis 2 Tage vorher mähen und nach dem Düngen gründlich wässern.
Fazit: Rasendünger lohnt sich, wenn Dein Rasen Nährstoffe benötigt und die Bedingungen stimmen. Ohne Bodenfeuchte oder bei extremem Wetter solltest Du auf die Düngung verzichten.
Warum Rasen düngen?
Warum muss man Rasen düngen? Gesunder Rasen wächst im Laufe eines Jahres so stark, dass pro Quadratmeter 3 bis 6 kg Schnittgut anfallen. Bei diesem Wachstum entzieht der Rasen dem Boden Nährstoffe und laugt ihn aus. So entstehen die von Dir gefürchteten kahlen Stellen. Die Folge: Moos und Unkraut breiten sich aus.
Mit etwas Rasenpflege und Rasendünger kannst Du solche Schönheitsfehler vermeiden oder ausbügeln. Das Düngen sorgt dafür, dass Dein Rasen widerstandsfähiger wird – so kann er Krankheiten und Schimmel besser trotzen. Dein Rasen bleibt saftig grün und es entsteht weniger Moos. Im Rasendünger sind die wichtigsten Nährstoffe für das Wachstum enthalten: Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). Kalk gehört nicht zu den Nährstoffen, sondern dient dazu, einen zu sauren Boden auszugleichen.
Nicht jedes Problem im Rasen lässt sich allein mit Dünger lösen. Gelbe Halme, Moos oder kahle Stellen können verschiedene Ursachen haben: Nährstoffmangel, Trockenheit, ein ungünstiger pH-Wert oder Pflegefehler. Mit dieser Übersicht findest Du schnell heraus, woran es liegen könnte und welche Maßnahmen sinnvoll sind.
Vor dem Düngen: Boden prüfen
Nicht jedes Rasenproblem wird durch fehlenden Dünger verursacht. Manchmal liegt die Ursache im pH-Wert des Bodens oder einer unausgewogenen Nährstoffversorgung. Mit einem pH-Test oder einer Bodenanalyse findest Du heraus, was Deinem Rasen wirklich fehlt.
Der pH-Wert beeinflusst, wie gut die Graswurzeln Nährstoffe aufnehmen können. Für die meisten Rasenflächen ist ein Wert zwischen 5,5 und 6,5 ideal.
- Unter 5,5: Boden ist zu sauer
- 5,5 bis 6,5: optimal für Rasen
- Über 6,5: Einige Nährstoffe können für Gräser schlechter verfügbar werden.
Die pH-Messung zeigt nur, ob der Boden zu sauer oder zu alkalisch ist. Welche Nährstoffe tatsächlich fehlen, erfährst Du erst durch eine

Ein pH-Test zeigt nur, wie sauer oder alkalisch der Boden ist. Eine Bodenanalyse geht einen Schritt weiter und zeigt, welche Nährstoffe vorhanden sind und welche fehlen.
So funktioniert's:
- An mehreren Stellen Bodenproben entnehmen.
- Die Proben mischen und an ein Labor schicken.
- Auswertung erhalten.
- Dünger und Kalk gezielt nach Empfehlung einsetzen.
Gut zu wissen: Eine Bodenanalyse lohnt sich besonders bei wiederkehrenden Problemen, starkem Moosbefall, gelben Stellen oder wenn Du unsicher bist, welche Nährstoffe fehlen.
Kalk hilft, einen zu sauren Boden auszugleichen und kann sinnvoll sein, wenn ein pH-Test oder eine Bodenanalyse einen zu niedrigen pH-Wert zeigt. Kalk versorgt den Rasen jedoch nicht mit Nährstoffen und ersetzt deshalb keinen Rasendünger.
Wichtig: Kalk sollte nur bei tatsächlichem Bedarf ausgebracht werden. Eine unnötige Kalkung kann dem Rasen sogar schaden und die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen.
Du willst mehr über Einsatzzeitpunkt, Dosierung und Anwendung erfahren? Die wichtigsten Infos findest Du im Ratgeber:
Welcher Rasendünger ist der richtige?
Die Auswahl an Rasendüngern ist groß. Welcher Dünger am besten geeignet ist, hängt vor allem vom Zeitpunkt der Düngung, dem Zustand des Rasens und Deinen persönlichen Ansprüchen ab. Während einige Dünger schnell wirken, versorgen andere den Rasen über mehrere Monate hinweg mit Nährstoffen. Grundsätzlich solltest Du darauf achten, dass Rasendünger die wichtigsten Nährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) enthalten.
- Im Frühjahr eignet sich ein stickstoffbetonter Frühjahrs- oder Langzeitdünger.
- Im Herbst solltest Du einen kaliumbetonten Herbstrasendünger verwenden.
- Für die regelmäßige Rasenpflege sind organisch-mineralische Langzeitdünger meist die beste Wahl.
Welche Düngerarten es gibt und worin sie sich unterscheiden, zeigt die folgende Übersicht.
| Düngerart | Geeignet für | Vorteile | Darauf solltest Du achten |
|---|---|---|---|
| Frühjahrsdünger | Start in die Wachstumsphase | Fördert kräftiges Wachstum und eine satte Grünfärbung. | Enthält meist viel Stickstoff und sollte nur während der Wachstumsphase eingesetzt werden. |
| Langzeitdünger | ganzjährige Grundversorgung | Gibt Nährstoffe über mehrere Monate ab und reduziert den Pflegeaufwand. | Wirkt langsamer als reine Sofortdünger, versorgt den Rasen dafür länger. |
| Herbstrasendünger | Vorbereitung auf den Winter | Stärkt die Gräser und erhöht die Frostresistenz. | Enthält viel Kalium und wenig Stickstoff. |
| Organischer Dünger | naturnahe Rasenpflege | Verbessert das Bodenleben und wirkt nachhaltig. | Die Wirkung setzt langsamer ein. |
| Mineralischer Dünger | schnelle Hilfe bei Nährstoffmangel | Nährstoffe stehen den Gräsern sofort zur Verfügung. | Überdosierungen können den Rasen schädigen. |
| Organisch-mineralischer Dünger | Kombination aus Sofort- und Langzeitwirkung | Vereint schnelle Wirkung mit nachhaltiger Bodenverbesserung. | Oft die beste Lösung für die regelmäßige Rasenpflege. |
Bei der Zusammensetzung des Düngers hast Du grundsätzlich drei Möglichkeiten. Die Unterschiede liegen vor allem in der Wirkgeschwindigkeit und der Wirkung auf den Boden.
- Organische Rasendünger wirken langsam, fördern das Bodenleben und verbessern langfristig die Bodenstruktur. Hinweis: Sie benötigen aber aktive Bodenorganismen, um ihre Nährstoffe freizusetzen. Deshalb setzt die Wirkung bei kühlen Bodentemperaturen langsamer ein als bei mineralischen Düngern.
- Mineralische Rasendünger liefern Nährstoffe sofort und eignen sich, wenn der Rasen kurzfristig Unterstützung benötigt.
- Organisch-mineralische Rasendünger verbinden beide Vorteile: Sie wirken schnell und unterstützen gleichzeitig die Bodengesundheit.
Gut zu wissen: Für die meisten Rasenflächen eignen sich organisch-mineralische Langzeitdünger am besten. Sie versorgen den Rasen über mehrere Monate mit Nährstoffen und reduzieren den Pflegeaufwand.

Sowohl Flüssigdünger als auch Granulat können Deinen Rasen zuverlässig mit Nährstoffen versorgen. Die Unterschiede liegen vor allem in der Anwendung und Wirkungsdauer.
Tipp: Für die meisten Hausgärten ist Granulat die praktischere Lösung. Es lässt sich einfach ausbringen und versorgt den Rasen oft über mehrere Monate mit Nährstoffen.
| Form | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Flüssigdünger | Wirkt schnell und lässt sich einfach mit der Gießkanne oder einem Sprühgerät ausbringen | Die Wirkung hält meist kürzer an und Nachdüngungen sind häufiger erforderlich. |
| Granulatdünger | Einfache Dosierung, oft als Langzeitdünger erhältlich und ideal für größere Flächen | Sollte möglichst gleichmäßig verteilt werden, zum Beispiel mit einem Streuwagen. |
Wie oft Rasen düngen?
Wie oft Du Deinen Rasen düngen solltest, hängt vor allem davon ab, wie stark die Fläche genutzt wird. Ein Zierrasen benötigt meist weniger Nährstoffe als ein häufig genutzter Spiel- oder Familienrasen.
Grundsätzlich haben sich 2–3 Düngergaben pro Jahr bewährt:
- Frühjahr: Start in die Wachstumsphase nach dem Winter
- Sommer: Bei stärker beanspruchten Flächen oder erhöhtem Nährstoffbedarf
- Herbst: Vorbereitung auf Frost und Winterstress
Für wenig beanspruchte Zierrasen reichen häufig eine Düngung im Frühjahr und eine weitere im Herbst aus.
Spiel- und Familienrasen können hingegen von einer zusätzlichen Sommerdüngung profitieren. Bei sehr starker Belastung sind bis zu vier Düngergaben pro Jahr möglich.
Ein Mähroboter-Rasen braucht oft weniger Dünger.
Mähroboter hinterlassen feines Schnittgut auf der Rasenfläche. Dieses Mulchgut zersetzt sich schnell und gibt dem Boden Nährstoffe zurück. Dadurch kann der Düngebedarf geringer ausfallen, als bei regelmäßig entsorgtem Grasschnitt. Trotzdem solltest Du die Entwicklung Deines Rasens beobachten und bei nachlassendem Wachstum oder einer helleren Färbung rechtzeitig nachdüngen.
Der ideale Zeitpunkt richtet sich nicht nur nach der Jahreszeit, sondern auch nach Wachstum, Temperatur und Witterung. Rasen sollte nur gedüngt werden, wenn die Gräser aktiv wachsen und die Nährstoffe aufnehmen können.
- Frühjahr: Sobald der Rasen nach dem Winter wieder sichtbar wächst, beginnt die wichtigste Düngephase des Jahres. In vielen Regionen ist das zwischen März und April der Fall.
- Sommer: Eine zusätzliche Düngung im Mai, Juni oder Juli hilft stark beanspruchten Rasenflächen dabei, dicht, belastbar und sattgrün zu bleiben. Bei großer Hitze oder Trockenstress solltest Du jedoch nicht düngen.
- Herbst: Im September oder Oktober wird der Rasen auf die kalte Jahreszeit vorbereitet. Dabei steht nicht mehr das Wachstum, sondern die Widerstandsfähigkeit der Gräser im Vordergrund.
Für eine erfolgreiche Rasendüngung sollte der Boden ausreichend feucht sein und die Gräser aktiv wachsen. Ideal sind milde Temperaturen ohne Frost, Hitze oder längere Trockenperioden.
Verzichte auf das Düngen:
- bei Frost oder gefrorenem Boden
- bei großer Hitze
- auf ausgetrockneten Rasenflächen
- bei starkem Regen
Leichter Regen nach dem Düngen ist ideal. Er hilft dabei, die Nährstoffe in den Boden einzuspülen und zu den Graswurzeln zu transportieren.
Ist kein Regen angekündigt, solltest Du den Rasen nach dem Düngen gründlich bewässern. Bei längerer Trockenheit gilt: Erst wässern, dann düngen.
Wann Rasen düngen: Düngekalender
Damit Dein Rasen das ganze Jahr über dicht, widerstandsfähig und sattgrün bleibt, sollte die Nährstoffversorgung an die jeweilige Jahreszeit angepasst werden. Wer sich fragt, wann Rasen düngen sinnvoll ist, sollte den Düngezeitpunkt immer auf die Wachstumsphase abstimmen. Während im Frühjahr das Wachstum im Vordergrund steht, geht es im Sommer um Belastbarkeit und im Herbst um die Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit. Mit diesem Düngekalender erkennst Du auf einen Blick, wann Rasen düngen besonders empfehlenswert ist und welche Düngung zu welcher Jahreszeit passt.
Gut zu wissen: Für die meisten Rasenflächen sind zwei Düngungen pro Jahr ausreichend: eine im Frühjahr und eine im Herbst. Wird der Rasen intensiv genutzt, kann eine zusätzliche Sommerdüngung sinnvoll sein. Wenn Du unsicher bist, wann Rasen düngen die beste Wirkung erzielt, orientiere Dich an den Empfehlungen im Düngekalender.
| Zeitraum | Ziel der Düngung | Empfohlener Dünger | Darauf solltest Du achten |
|---|---|---|---|
| März bis April | Rasen nach dem Winter aktivieren und Wachstum fördern | Stickstoffbetonter Frühjahrs- oder Langzeitdünger | Erst düngen, wenn der Rasen wieder aktiv wächst und kein Dauerfrost mehr zu erwarten ist. |
| Mai bis Juli | Nährstoffversorgung während der Hauptwachstumsphase sichern | Zusätzliche Düngung bei stark beanspruchten Rasenflächen | Vor allem für Spiel-, Sport- und Familienrasen sinnvoll. Bei Hitze oder Trockenstress nicht düngen. |
| September bis Oktober | Rasen auf Frost und Winterbelastungen vorbereiten | Kaliumbetonter Herbstrasendünger | Keine stickstoffbetonten Frühjahrsdünger mehr verwenden. Sie fördern unnötiges Wachstum vor dem Winter. |
| November bis Februar | Keine Düngung erforderlich | – | Der Rasen befindet sich in der Ruhephase und nimmt kaum Nährstoffe auf. |
Nach dem Winter sind die Nährstoffreserven des Rasens häufig erschöpft. Deshalb ist die Frühjahrsdüngung die wichtigste Düngung des Jahres. Dünge Deinen Rasen, sobald die Gräser wieder sichtbar wachsen. Maßgeblich ist nicht das Kalenderdatum, sondern das aktive Wachstum des Rasens. In vielen Regionen ist das zwischen März und April der Fall.
Verwende einen stickstoffbetonten Rasendünger. Stickstoff fördert das Wachstum und sorgt für einen dichten, kräftig grünen Rasen. Mähe die Fläche vor dem Düngen und entferne Laub oder abgestorbene Pflanzenreste, damit die Nährstoffe direkt an die Graswurzeln gelangen.
Tipp: Wenn Dein Rasen stark beansprucht wird, kannst Du ihn im Mai oder Juni mit einer weiteren Düngergabe unterstützen. So bleibt die Fläche auch während der Hauptwachstumsphase vital und belastbar.
Die Herbstdüngung bereitet Deinen Rasen auf Frost, Schnee und Winterstress vor. Anders als Frühjahrsdünger enthält Herbstrasendünger deutlich mehr Kalium und weniger Stickstoff. Kalium stärkt die Zellstruktur der Gräser und verbessert ihre Widerstandskraft während der kalten Jahreszeit.
Der optimale Zeitpunkt liegt meist zwischen September und Oktober, solange der Rasen noch aktiv wächst. So können die Gräser die Nährstoffe aufnehmen und für den Winter einlagern.
Wichtig: Verwende im Herbst keinen stark stickstoffbetonten Dünger. Dieser regt neues Wachstum an. Die frischen Triebe sind besonders frostempfindlich und können im Winter Schaden nehmen.
Tipp: Bringe den Herbstdünger möglichst zwei bis drei Wochen vor den ersten stärkeren Frösten aus. Anschließend sollte die Fläche ausreichend gewässert werden, damit die Nährstoffe ihre Wirkung entfalten können.

Rasen düngen: Schritt für Schritt
Mit der richtigen Vorbereitung und Anwendung stellst Du sicher, dass die Nährstoffe dort ankommen, wo sie gebraucht werden: an den Graswurzeln. So vermeidest Du Überdüngung, Fleckenbildung und unnötige Nährstoffverluste.
Für das Rasendüngen ist ein bewölkter Tag oder Abend mit Aussicht auf leichten Regen ideal. Los geht's.
- Rasen mähen
Mähe Deinen Rasen 1–2 Tage vor der Düngung. Das kurze Gras sorgt dafür, dass die Düngerkörner möglichst direkt auf den Boden gelangen und nicht auf den Halmen liegen bleiben. Tipp: Kürze den Rasen nicht zu stark. Eine Schnitthöhe von etwa 4–5 cm ist ideal. - Optional vertikutieren
Wenn sich viel Moos oder Rasenfilz gebildet hat, kannst Du den Rasen vor der Düngung vertikutieren. Dadurch wird die Grasnarbe belüftet und Wasser, Luft sowie Nährstoffe gelangen besser zu den Wurzeln. Wichtig: Vertikutieren solltest Du nur während der Wachstumsphase im Frühjahr oder Frühherbst durchführen. - Dünger richtig dosieren
Halte Dich immer an die Dosierungsempfehlung auf der Verpackung. Zu viel Dünger kann die Graswurzeln schädigen und unschöne braune Flecken verursachen. Faustregel: Weniger ist oft besser als zu viel. Besonders bei mineralischen Düngern solltest Du sorgfältig dosieren. - Streuwagen einstellen
Bei größeren Flächen empfiehlt sich ein Streuwagen. Stelle ihn entsprechend der Herstellerangaben des Düngers ein. So verteilst Du die Nährstoffe gleichmäßig und vermeidest Über- oder Unterdosierungen. Tipp: Kontrolliere die Einstellung vor dem Start auf einer kleinen Testfläche. - Dünger gleichmäßig ausbringen
Bringe den Dünger Bahn für Bahn auf der Rasenfläche aus. Arbeite möglichst systematisch, damit keine Bereiche ausgelassen oder mehrfach gedüngt werden. Bei kleinen Flächen kannst Du den Dünger auch von Hand ausstreuen. Ein Streuwagen sorgt jedoch meist für ein gleichmäßigeres Ergebnis. - Nach dem Düngen gründlich wässern
Nach der Düngung benötigt der Rasen ausreichend Wasser. Dadurch lösen sich die Nährstoffe und gelangen in den Boden zu den Wurzeln. Ideal ist eine Düngung kurz vor leichtem Regen. Ist kein Niederschlag angekündigt, solltest Du die Fläche anschließend gründlich bewässern. Wichtig: Ohne ausreichende Feuchtigkeit können die Nährstoffe nicht in den Wurzelbereich gelangen. Besonders bei Granulatdüngern ist das anschließende Bewässern entscheidend für eine gleichmäßige Wirkung und eine gute Nährstoffaufnahme. - Nach der Düngung wieder mähen
Warte nach der Düngung einige Tage, bevor Du den Rasen erneut mähst. So haben die Nährstoffe ausreichend Zeit, in den Boden einzuziehen und ihre Wirkung zu entfalten. Wenn Granulatdünger verwendet wurde, sollte er vollständig aufgelöst oder eingeregnet sein, bevor der nächste Rasenschnitt erfolgt.

Düngen und mähen: Was ist die richtige Reihenfolge?
Erst mähen und dann düngen oder umgekehrt? Für die meisten Rasenflächen gilt: Mähe Deinen Rasen zuerst und dünge ihn anschließend.
Wichtig ist jedoch der richtige Zeitpunkt: Verteile den Dünger nicht direkt nach dem Mähen. Mähe Deinen Rasen 1 bis 2 Tage vor dem Düngen. So können sich die Gräser vom Schnitt erholen und die Nährstoffe gelangen besser bis zum Boden.
Warum nicht direkt nach dem Düngen mähen?
- Nach dem Düngen braucht der Rasendünger etwas Zeit, um sich aufzulösen und in den Boden einzuziehen. Mähe deshalb nicht unmittelbar nach dem Düngen.
- Warte mit dem nächsten Mähen, bis der Dünger vollständig eingewässert oder durch einen leichten Regen in den Boden eingezogen ist.
- Bleiben Düngerkörner im Gras liegen, können sie beim Mähen am Rasenmäher haften bleiben. Dadurch wird der Dünger ungleichmäßig verteilt und erreicht die Graswurzeln nicht optimal.
Rasen düngen: häufige Fragen
Die beste Zeit zum Rasen düngen ist das Frühjahr, sobald die Gräser wieder aktiv wachsen. Das ist meist zwischen März und April der Fall. Eine zweite Düngung kann bei Bedarf im Sommer erfolgen. Im Herbst stärkt ein kaliumbetonter Herbstrasendünger den Rasen für die kalte Jahreszeit. Wichtig ist, dass der Boden feucht und der Rasen nicht durch Trockenheit oder Hitze gestresst ist.
Der beste Dünger hängt von Jahreszeit und Bedarf ab. Im Frühjahr eignen sich stickstoffbetonte Rasendünger, die das Wachstum fördern. Im Herbst solltest Du einen kaliumreichen Herbstrasendünger verwenden, der die Gräser widerstandsfähiger gegen Frost macht. Wer möglichst wenig Aufwand haben möchte, kann einen Langzeitdünger einsetzen, der die Nährstoffe über mehrere Monate verteilt freisetzt.
Wenn Dein Rasen trotz Düngung blass oder gelb bleibt, liegt die Ursache oft nicht am Dünger selbst. Häufig verhindern Trockenheit, ein ungeeigneter pH-Wert, Bodenverdichtungen oder Staunässe, dass die Gräser die Nährstoffe richtig aufnehmen können. Auch der falsche Dünger oder ein ungünstiger Düngezeitpunkt können die Ursache sein. Hilft die Düngung dauerhaft nicht, schafft eine
Ja. Idealerweise mähst Du den Rasen einige Tage vor dem Düngen. So gelangen die Nährstoffe besser bis zum Boden und zu den Graswurzeln. Direkt nach dem Mähen solltest Du jedoch nicht düngen. Gib dem Rasen zwei bis drei Tage Zeit, damit er sich vom Schnitt erholen kann.
Ja. Leichter bis mäßiger Regen nach der Düngung ist sogar ideal. Das Wasser löst die Nährstoffe und transportiert sie zu den Wurzeln. Bei angekündigtem Starkregen solltest Du mit dem Düngen jedoch warten. Sonst können die Nährstoffe abgeschwemmt werden und ihre Wirkung verlieren.
Dünge Deinen Rasen nicht bei großer Hitze, anhaltender Trockenheit, gefrorenem Boden oder wenn starker Regen angekündigt ist. Auch Rasen, der durch Trockenstress oder Krankheiten geschwächt ist, sollte zuerst bewässert und stabilisiert werden. Gedüngt wird nur dann, wenn die Gräser aktiv wachsen und die Nährstoffe aufnehmen können.
Zu viel Dünger kann die Gräser schädigen. Typische Anzeichen sind gelbe oder braune Stellen, verbrannte Halmspitzen und ungleichmäßiges Wachstum. Halte Dich deshalb immer an die Dosierung des Herstellers. Ist versehentlich zu viel Dünger ausgebracht worden, solltest Du die Fläche gründlich bewässern, um die Nährstoffkonzentration im Boden zu reduzieren.
Am besten düngst Du nach dem Vertikutieren. Durch das Entfernen von Rasenfilz und Moos gelangen Wasser und Nährstoffe leichter an die Graswurzeln. Der Dünger unterstützt zudem die Regeneration der Rasenfläche und fördert ein schnelles Nachwachsen der Gräser.
Ja. Für die Aussaat eignen sich spezielle Rasen-Starterdünger. Sie versorgen die jungen Gräser mit wichtigen Nährstoffen und unterstützen die Wurzelbildung. Verwende dabei nur Produkte, die ausdrücklich für Neuansaaten empfohlen werden, und halte Dich an die Dosierung des Herstellers.
Rasendünger haftet auf nassen Halmen leichter an und kann einzelne Gräser schädigen. Deshalb solltest Du den Dünger möglichst auf trockenem Rasen verteilen. Anschließend werden die Nährstoffe durch Regen oder Bewässerung in den Boden eingespült.
Für Gärten mit Haustieren eignen sich vor allem organische Rasendünger. Sie wirken langsamer, enthalten natürliche Rohstoffe und sind bei sachgemäßer Anwendung meist unproblematisch für Hunde und Katzen. Beachte immer die Sicherheitshinweise des Herstellers und halte Haustiere von frisch gedüngten Flächen fern, bis der Dünger eingewässert wurde.













