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Hornbach Bornheim Baumarkt Öffnungszeiten
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Stromerzeugung mit Photovoltaik-Anlagen

Zur Zeit wohl am gängigsten, ist die Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie durch Photovoltaik Anlagen. Dabei werden auf dem Dach Photovoltaikmodule befestigt. Deren Photozellen bzw. Solarzellen wandeln das Sonnenlicht, in Strom um.

Faustregel: Eine Fläche von 6 Quadratmetern Solarmodule erzeugt ca. 1.000 kWh Strom.

Die Solarzellen erzeugen also den Strom. Doch das ist zunächst noch Gleichstrom. Mit dem können die meisten Geräte im Haushalt nichts anfangen. Er muss also zum Wechselstrom werden. Dafür ist der Wechselrichter auch genannt Netzeinspeisegerät zuständig. Darüber wird der erzeugte Strom dann entweder im Haus verbraucht oder in das Stromnetz eingespeist.

strom selbst erzeugen und speichern photovoltaik

Beachte!

Nicht auf jedem Dach macht die Installation einer Photovoltaikanlage Sinn. Es muss über das ganze Jahr betrachtet ausreichend Sonnenlicht vorhanden sein, damit sich die Anlage auch rentiert. Lass das am besten von einem Fachbetrieb prüfen.

Wenn Du das Thema aber erst mal sachte angehen willst, oder nur bestimmte Bereiche mit selbst erzeugtem Strom versorgen willst, dann gibt es auch kleinere Lösungen. Man kennt sie auch unter dem Namen Balkonkraftwerke. Dabei handelt es sich um ein Set aus einem Solarpanel, den entsprechenden Kabeln und einer Batterie.

Das Solarpanel kannst Du zum Beispiel am Balkon anbringen. Es wird mit den entsprechenden Kabeln verbunden an die wiederum die Batterie angeschlossen wird. An die Batterie kannst Du je nach Größe alle möglichen Geräte dranhängen.

Stromerzeugung durch Windkraft

Auch Windräder sind mittlerweile ein Bestandteil der Energiegewinnung. Das geht im Grunde auch zuhause. Natürlich fällt das Windrad dann nicht ganz so groß aus. Aber das Prinzip ist das gleiche. Der Wind treibt ein Rad an und das treibt einen Generator an, der den Strom erzeugt. Wie bei der Photovoltaik Anlage wird der Strom entweder selbst verbraucht oder eingespeist.

Anders als bei der Solar-Anlage brauchst Du für die Errichtung einer Windkraftanlage eine Genehmigung. Und so ein Windrad wird schon ganz schön groß. In Gegenden mit enger Bebauung kannst Du das also so ziemlich vergessen. Und Du musst Dir darüber im Klaren sein, dass das Windrad Geräusche macht, wenn es sich dreht. Also ist es direkt am Wohnhaus vielleicht nicht so angenehm.

Wenn Du trotzdem auf den Geschmack gekommen bist, dann kannst Du Dir ja unsere MACHER Story von Sascha anschauen. Der hat sich ein Windrad kurzer Hand selbst gebaut.

Blockheizkraftwerk oder Brennstoffzellenheizung

Eine dritte Möglichkeit Strom selbst zu produzieren ist ein Blockheizkraftwerk oder eine Brennstoffzellenheizung. Das Blockheizkraftwerk nutzt das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung.

Das bedeutet, dass durch einen Verbrennungsprozess sowohl Wärme als auch Strom erzeugt werden.

Als würde Deine Gasheizung zuhause nicht nur dafür sorgen, dass es warm ist, sondern auch noch Strom produzieren. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
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Das siehst Du hier
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Brennstoff-Luft-Gemisch

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kaltes Wasser

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Motor

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Abgaswärmetauscher

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Generator

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Abgase

7

warmes Wasser

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Strom

Der Vorteil ist, dass nur wenig Brennstoff benötigt wird um Strom und Wärme zu produzieren. Allerdings ist die Anschaffung eines Blockheizkraftwerks sehr aufwendig und kostenintensiv. Es lohnt sich im privaten Bereich also fast nur, wenn Du damit ein Mehrfamilienhaus versorgen willst und sich mehrere Parteien zusammenschließen.

Anders ist es bei der Brennstoffzellenheizung. Hier wird zwar auch die Kraft-Wärme-Kopplung genutzt, aber bei der "kalten Verbrennung" innerhalb der Brennstoffzelle handelt es sich um eine chemische Reaktion zwischen Wasserstoff und Sauerstoff.

Auch hier wird Energie in Form von Wärme und Strom freigesetzt. Im Gegensatz zum Blockheizkraftwerk lohnt sich die Brennstoffzellenheizung auch schon für Einfamilienhäuser.

Häufige Fragen zur Stromerzeugung zuhause

Ja, grundsätzlich darfst Du zuhause Strom erzeugen. Du musst Dich lediglich an die Regularien zur Menge des produzierten Stroms halten und eventuell nötige Genehmigungsverfahren für die jeweilige Anlage durchlaufen. Das hängt aber stark von der Art der Stromerzeugung ab.

Die elektrische Nennleistung Deiner Anlage darf bis zu 2 Megawatt betragen. So lange Du darunter liegst, ist die Stromerzeugung kein Problem. Wenn Du darüber hinaus Strom erzeugen willst, dann musst Du ein Gewerbe anmelden und die EEG-Umlage bezahlen, denn dann wirst Du als gewerblicher Stromerzeuger betrachtet.

Um Deinen selbst erzeugten Strom zu speichern, gibt es zu der jeweiligen Anlage passende Stromspeicher. Dort kann der Strom bis zur Verwendung gespeichert werden.

Um zu entscheiden welche Art von Stromerzeugung für Dich geeignet ist, musst Du verschiedene Faktoren berücksichtigen. Wohnst Du sehr schattig, dann kommt Photovoltaik eher nicht infrage. Eine Windkraftanlage musst Du genehmigen lassen und wenn Du in einem stark bebauten Gebiet wohnst, stehen die Chancen dafür eher schlecht. Ein Blockheizkraftwerk lohnt sich nur dann, wenn Du ein Mehrfamilienhaus damit heizen willst. Lass Dich am besten von einem Fachbetrieb beraten.

Mobile Stromerzeugung für unterwegs

Unabhängig davon, wie Du in Deinem Zuhause Strom erzeugen kannst, willst Du das vielleicht auch unterwegs tun. Beim Camping oder auf der Baustelle oder wo auch immer. Dann greifst Du am besten auf die Kraft der Sonne zurück. Portable Solarpanels und Speicher für damit erzeugte Energie machen es Dir möglich überalle auf der Welt – auch fernab der Zivilisation – Deinen eigenen Strom zu erzeugen und zu speichern. Eine echte Revolution!

Und das ist wirlich einfach und unkompliziert. Du brauchst nur drei Komponenten: ein Solarpanel, ein Verbindungskabel und eine Powerstation – schon klappt das mit dem selbstgemachten Strom.

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Das siehst Du hier
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Das Solarpanel

Das Solarpanel fängt die Energie der Sonne ein und wandelt sie in Strom um.

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Das Kabel

Über das Verbindungskabel kommt der Strom vom Solarpanel in die Powerstation.

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Die Powerstation

In der Powerstation wird der Strom gespeichert. Du kannst sie überall hin mitnehmen und daran Deine Geräte anschließen.

Produkt-Highlight

EcoFlow Akkubatterie Power Station EcoFlow RiverPRO 12 V 720 Wh tragbar in 1,5 h voll geladen
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Artikel Rating (6)
749,00 € / ST

Diesel- und benzinbetriebene Stromerzeuger

diesel und benzinbetriebene stromerzeuger

Es gibt aber auch noch das gute alte Aggregat, das mittels Kraftstoff (Benzin oder Diesel) betrieben wird. Auch diese Variante gibt es von klein und kompakt, für die Gartenparty oder den Camping-Ausflug bis zu extra groß und leistungsstark für die Baustelle. Dann kannst Du Heizlüfter oder Bohrhämmer darüber betreiben.

Nichts für sensible Geräte? Von wegen!

Du kennst vielleicht auch die Warnung, dass Du einen Laptop oder das Smartphone nicht an ein Stromaggregat anschließen solltest. Grundsätzlich sind alle Stromerzeuger für den Betrieb von PC-Technik oder Handy gerüstet. Zusätzliche Absicherung bieten jedoch Stromerzeuger mit eingebautem Inverter.

Sensible Geräte wie Laptops oder Fernseher benötigen Strom mit konstanter Frequenz und Spannung, minimale Schwankungen könnten sie schon beschädigen. Mithilfe des Inverters kann eine optimale Sinus-Ausgangsspannung erreicht werden, d.h. Qualitätsstrom wie aus der Steckdose.

Um für Dein Vorhaben den richtigen Stromerzeuger zu finden, musst Du Dir drei grundlegende Fragen stellen:

1. Wie regelmäßig ist der Stromerzeuger im Einsatz?

Brauchst Du den Stromerzeuger nur für wenige Stunden in der Woche, ist ein kleines Modell mit geringer Leistung ausreichend. Wird der Stromerzeuger jedoch für den Dauereinsatz auf der Baustelle benötigt oder soll er ein komplettes Haus bei Stromausfall versorgen, dann solltest Du auf ein größeres Modell mit ordentlich Power setzen.

Diesel vs. Benzin
Für die Betankung Deines Stromerzeugers kommen Diesel und Benzin infrage. Dieselkraftstoff ist bekannterweise günstiger als Benzin und die Diesel Stromerzeuger sind meist weniger wartungsintensiv als die Benziner. Teurer sind sie jedoch meist in der Anschaffung und auch etwas lauter als die benzinbetriebenen Modelle. Ist der Stromerzeuger bei Dir häufig in Betrieb lohnt sich die Anschaffung einer Dieselvariante, für die gelegentliche Nutzung reicht ein benzinbetriebener Stromerzeuger aus. Je nachdem wie häufig und intensiv das Gerät in Gebrauch ist, solltest Du bei Deiner Entscheidung auch die Angaben zum Tankvolumen und Kraftstoffverbrauch berücksichtigen.

diesel vs benzin stromerzeuger

Und wenn Du Dich nicht auf Diesel oder Benzin beschränken willst, dann gibt es noch die Möglichkeit eines Gerätes, das Du mit Benzin und Gas betreiben kannst. Gerade beim Camping ist das vielleicht eine Option, wenn Du eh die Gasflasche für den Grill dabei hast. Und wenn das Gerät dann doch mal mit Benzin laufen soll, ist das kein Problem.

2. Was will ich mit dem Stromerzeuger betreiben?

Mach Dir klar, was Du mit dem Aggregat betreiben willst, denn danach richtet sich die Leistung, die das Gerät mindestens erbringen muss.

Unten stehende Tabellen (Werkzeuge Wiederstandstyp, geringe Last, hohe Last) sollen Dir bei der Auswahl helfen. Sie zeigen die am häufigsten mit einem Stromerzeuger verwendeten Geräte.

Bitte beachten: Die Werte in der Tabelle sind Richtwerte. Genaue Werte sind der Geräteanleitung zu entnehmen.

Leistung des Stromerzeugers berechnen

Du möchtest eine 1.400-W-Schleifmaschine mit Strom versorgen. Wie viel Watt benötigt Dein Stromerzeuger?

MPR = Dauerleistung; MPR-Koeffizient = Einschaltstromfaktor

Beide Werte kannst Du der Anleitung Deines Geräts entnehmen.

Formel:

MPR x MPR-Koeffizient = benötigte Leistung in Watt
1.400 Watt x 1,5 = 2.100 Watt

Nach dieser Berechnung sollte der Stromerzeuger für Deine Schleifmaschine 2.100 Watt leisten.

Erforderliche Mindestleistung nach Gerätetyp
Damit Du schon mal einen groben Überblick über die Mindestleistungen der verschiedenen Gerätetypen hast, kannst Du Dir hier die passende Übersicht herunterladen. Beachte aber bitte, dass die Werte in der Tabelle nur grobe Richtwerte sind. Entnimm die genauen Werte bitte der Geräteanleitung.

3. Wo wird der Stromerzeuger eingesetzt?

Wird der Stromerzeuger für Arbeiten im Garten oder auf der Baustelle eingesetzt, ist die Lautstärke nicht so wichtig. Benötigst Du ihn jedoch für den Campingurlaub solltest Du anderen und Dir selbst zuliebe auf ein gedämmtes Gerät zurückgreifen. Wie laut ein Stromerzeuger ist, verrät Dir die Angabe über den Schallleistungspegel, Du findest sie am Artikel.

einsatz stromerzeuger

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