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Energie sparen

Energie sparen

Du bestimmst. Isolieren, dämmen, Ressourcen sparen: Wie viel Energie Du verbrauchst, liegt in Deiner Hand. Wir zeigen Dir, wie Du Einsparpotenziale in Deinem Zuhause entdeckst und mit den richtigen Mitteln Deine Energiekosten senkst.

Wenn Du alle hier gezeigten Maßnahmen berücksichtigst, kannst Du richtig viel Energie sparen! Also ran an die Anleitungen und Infos zum Energie Sparen.

Lesezeit 12 min. Heizungssteuerung

Energiesparpotentiale entdecken

Im Haus oder in der Wohnung schlummern viele Einsparpotenziale. Sie zu nutzen, erfordert teils umfangreiche Maßnahmen, die sich jedoch lohnen und auch im Geldbeutel bemerkbar machen.

Wir zeigen Dir hier, wie Du hier große Hebel in Bewegung setzen kannst, aber auch kleinere Maßnahmen umsetzt, die sich bemerkbar machen.

Der Energieausweis schafft Transparenz

Die Energieeffizienzklasse Deiner Waschmaschine oder Deines Kühlschranks kennst Du. Aber kennst Du die energetische Qualität Deines Hauses? Transparenz schafft der Energieausweis. Er gibt einen Überblick darüber, wie viel Energie pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr verbraucht wird und gibt Auskunft über den Zustand der Wände, der Fenster, des Daches und der Heizung der Immobilie.

Der Energieausweis ist seit Anfang 2009 für alle Wohngebäude Pflicht. Immer, wenn eine Wohnung oder ein Haus neu vermietet oder verkauft wird, muss der Verkäufer bzw. Vermieter den Energieausweis auf Verlangen des Käufers oder Mieters vorlegen können. Der Energieausweis darf nur von einem qualifizierten Experten ausgestellt werden.

Dämmung

Fenster & Haustüren isolieren

In privaten Haushalten entfallen durchschnittlich 76 % des Gesamtenergieverbrauchs auf die Heizung. Etwa die Hälfte dieser Energie geht durch schlecht gedämmte Außenwände, vor allem auch durch alte Fenster und Haustüren verloren.

Fenster und Türen leisten einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz eines Hauses. Ein entscheidender Schritt ist dabei, die Fenster und Türen „winddicht“ zu bekommen.

Gut abgedichtete Fenster und Türen stoppen Kälte, Zugluft, Lärm und Staub und bieten eine große Verbesserung der Energieeffizienz – vor allem in alten Häusern.

  • Selbstklebende Dichtungen sind einfach anzuwenden und eine schnelle und effektive Lösung zum Einsparen von Energie und Heizkosten. Sie werden rundum in den Zargenfalz eingeklebt.
  • Kalte Luftströme an der Türunterseite können mit dem Ankleben einer Bürstendichtung am Türblatt verhindert werden.
  • Bodendichtungen arbeiten mit Magneten oder Druckfedern und sind die montageaufwendigsten Dichtungsvarianten. Bei geschlossener Tür schließen beide Varianten absolut dicht.

Neue Fenster- und Haustüren mit fachgerechtem Bauwerksanschluss vermeiden unnötigen Wärmeverlust und reduzieren die laufenden Kosten spürbar.

Achte beim Kauf von neuen Fenstern und Haustüren auf die U-Werte – je kleiner der U-Wert, desto besser sind die Wärmedämmeigenschaften und damit die Energiesparmöglichkeiten.

Definitionen

Uw-Wert (DIN EN 10077)
Der Uw-Wert beschreibt den Wärmeverlust durch ein Fenster oder eine Tür, gemessen in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m2·K) von innen nach außen.

Ug-Wert (DIN EN 673)
Während sich der Uw-Wert auf das komplette Fenster bezieht, beschreibt der Ug-Wert den Wärmeverlust durch das Glas.

Ud-Wert
Der Ud-Wert gibt den Wärmedurchgang für die komplette Tür an.

Fenster Zu den Artikeln Haustüren Zu den Artikeln

Anleitungen rund ums Fenster einbauen oder tauschen

Neue Fenster machen optisch mehr her und können die Energiekosten enorm senken, zudem den Lärmschutz erhöhen und
einen besseren Schutz gegen Einbrecher bieten. Ein Austausch des Dachfensters ist in mehreren Ausbaustufen möglich:

  • Beim einfachen Austausch wird nur das Fenster gewechselt.
  • Bei Bedarf kann auch die Innenverkleidung erneuert werden. Das bietet sich meist allein schon aus optischen Gründen an.
  • Wer mehr Lichteinfall wünscht, kann das bestehende Fenster austauschen und mit einem weiteren Dachfenster erweitern.
  • Eventuell kann auch die Dämmung rund um das Fenster ausgetauscht werden.

Heizen

Schau mal nach Deiner Heizung, wenn Du Energie sparen willst! Hier steckt manchmal eine Menge Sparpotential drin. Hier einige Tipps, die Dir helfen, sparsam zu heizen.

  • Geizen beim Heizen bringt nichts! Fällt die Raumtemperatur unter zwölf Grad, dauert es lange und kostet viel Energie, um die Räume wieder aufzuheizen. Zimmer, die nie richtig beheizt werden und ständig zu kalt sind, sind übrigens auch anfälliger für Schimmelbefall. Feuchtigkeit kondensiert nämlich an kalten Wänden. Daher ist es wichtig, dass die Temperatur bei mindestens 15 Grad liegt.
  • Zu viel Heizen ist auch nicht gut! In überheizten Räumen sinkt die Luftfeuchtigkeit. Dadurch steigt das Risiko für Atemwegserkrankungen und Erkältungen.

Optimale Zimmertemperaturen

Für verschiedene Zimmer im Haus oder in der Wohnung gibt es unterschiedliche Temperaturen, die für den jeweiligen Raum ideal sind.
Das Bundesumweltamt empfiehlt folgende Temperaturen für Wohnräume:

  • Wohnzimmer: 20° C bis 23° C
  • Schlafzimmer: 17 bis 20° C (Die optimale Schlaftemperatur in der Nacht liegt zwischen 16° und 19° Celsius.)
  • Küche: 18° C bis 20° C
  • Bad: Dort darf die Temperatur bei rund 23° Grad liegen.

  • Schließe die Türen zu wenig beheizten Zimmern. Logisch: Sonst wird's dort warm, wo es kalt sein kann, und dort kalt, wo es warm sein sollte.
  • Im Urlaub die Heizung abdrehen? Gute Idee – aber nicht komplett! Besser ist es, die Heizung bei niedrigerer Temperatur beständig weiterlaufen zu lassen. Ein durchschnittliche Temperatur von 12° C ist für längere Urlaubsreisen ideal. Bei kürzerer Abwesenheit, zum Beispiel bei ein oder zwei Tagen, sind 15° C ideal.
  • Programmierbare Thermostate sind hilfreich! Damit kannst Du Zimmertemperaturen ideal regeln. Die Geräte sind mit einer Elektronik versehen, die exakt genau bestimmt, wann die Temperatur steigt und wieder absinkt. Während der Nachtstunden wird die Wärme durch die Zeitschaltuhr gesenkt und morgens wieder hochgefahren.
  • Heizungen sollten nicht mit Möbeln zugestellt oder mit schweren Gardinen oder Vorhängen zugehängt werden. Auch Holzvertäfelungen verhindern, dass die Wärme abgegeben werden kann.
  • Heizkörper sollten in regelmäßigen Abständen entlüftet werden. Entlüfte, wenn die Heizkörper anfangen zu gluckern oder nicht mehr richtig aufheizen. Heizungen sollten einmal jährlich mit einem speziellen Schlüssel entlüftet werden, am besten, bevor die Heizperiode beginnt. Dadurch kannst Du bist zu 15 Prozent Heizkosten senken.
  • Lüfte richtig - und zwar zwei Mal am Tag für jeweils zehn Minuten ordentlich das Fenster weit aufstellen! Idealerweise öffnet man gleichzeitig ein gegenüberliegendes Fenster. So entsteht Durchzug. Drehe die Thermostate an den Heizkörper währenddessen herunter.
  • Wer seine Fenster dauerhaft gekippt hat, kann das Geld für Heizkosten genauso gut zum Fenster raus werfen. Es dauert bis zu 75 Minuten, bis die warme Luft die kalte ersetzt hat. Die Räume kühlen schneller aus als nach Stoßlüften. Außerdem kühlen die Wände aus. Dadurch steigt das Risiko, dass Schimmel entsteht.

Heizen
  • Damit die Wärme im Haus bleibt, solltest Du die Fenster in der Nacht geschlossen halten.
  • Vor allem in alten Häusern solltest Du Rolllädenkasten und Heizkörpernischen dämmen. Hier dringt oft kalte Luft ein und die Heizkosten steigen. Weiche Dämmmatten eignen sich gut, um die Kästen nachträglich zu isolieren. Sie werden an der Innenseite des Kastens angeklebt.
  • Auch undichte Heizkörpernischen können Wärmeverluste verursachen. Achte in alten Häusern darauf und dämme bei Bedarf nachträglich. Bringt einiges!
  • Dämmung ist ein wichtiger Faktor zum Energie Sparen. Nicht nur die Fassade, das Dach oder auch Fenster und Türen sollten gut gedämmt sein (Siehe Kapitel oben). Auch die Heizungsrohre: beispielsweise mit einer Ummantelung aus Schaumstoff.
  • Dämme auch Leitungen, die durch ungeheizte Räume wie den Keller verlaufen. Damit kannst Du rund acht Prozent Kosten sparen.
  • Als Hausbesitzer solltest Du Deine Heizung jährlich warten lassen. Wenn der Brenner ungenau eingestellt ist, steigt nämlich der Energieverbrauch.
    Tausche Heizungspumpen, die zehn Jahre oder sogar älter sind aus. Sie verbrauchen zu viel Energie. Moderne Modelle arbeiten auch effektiver.
  • Beim Neubauen solltest Du nur Material verwenden, das einen späteren niedrigen Energieverbrauch garantiert.
  • Läufer oder Teppiche sorgen für eine gefühlt wärmere Raumtemperatur. Die Heizung wird tendenziell später erst angeworfen.
  • Mit Sonnenkollektoren auf dem Dach lässt sich warmes Wasser gewinnen. Warmwasser ist einer der größten Heizkosten-Punkte.

Pelletofen - So sparst Du konkret!

Pellets sind genormte Stäbchen aus gepressten Sägespänen und -stäuben, mit denen sich der Pelletofen per Förderschnecke selbst versorgt. So entsteht aus Sägeresten der Holzindustrie ein sauberer Brennstoff. In praktischen Foliensäcken werden die Pellets transportiert und in den Pellettank des Ofens eingefüllt.

Alles, was für Dich zu tun bleibt, ist regelmäßiges Entleeren des Aschebehälters – eventuell gleich im Garten, weil die Asche wertvoller Dünger ist. Pellets werden auch im Tankwagen oder eben sackweise geliefert und liegen preislich unter Öl oder Gas.

Die im Vergleich zu konventionellen Anlagen höheren Anschaffungskosten stehen den relativ niedrigen Betriebskosten gegenüber.

Wie funktioniert’s?

Einige Pelletöfen können je nach Heizbedarf manuell oder automatisch mit Holzpellets beschickt werden. Die Menge der eingetragenen Pellets wird durch die erforderliche Heizleistung bzw. gewünschte Raumtemperatur bestimmt. Eine elektronische Steuerung sorgt für das richtige Verhältnis von Verbrennungsluft und Pelletmenge bei optimaler Betriebstemperatur. Daraus resultiert ein Verbrennungsvorgang mit geringen Emissionen und einem Wirkungsgrad von bis zu 95%.

Kaminofen - gemütlich sparen

Im Frühjahr und Herbst lohnt es sich, die Wärme von Kaminöfen als wirtschaftliche Zusatzheizung zu nutzen. Sie sorgen schnell für angenehme Wärme und entlasten ökonomisch die Hauptheizung.

Ein Kaminofen speichert die Wärme – das heißt, der beheizte Raum kühlt nicht so schnell aus und ist gegebenfalls am nächsten Morgen noch warm.
Bevor Du einen Kaminofen bei uns erwirbst, lass Deinen Bezirksschornsteinfegermeister prüfen, ob sich Dein Kamin
für den Anschluss eines Ofens mit festen Brennstoffen eignet.

Wasserführende Kaminöfen

Wasserfuehrender Kamin

Am Abend das flackernde Feuer genießen und gleichzeit die Heizenergie clever nutzen! Ein Kaminofen mit Wärmetauscher ist ein richtiges Multitalent. Hier wird doppelt gespart. Du heizt energiesparend und umweltfreundlich, den der Öl- bzw. Gasbedarf sinkt, und der Brennstoff Holz ist CO2-neutral.

In diese kompakten Kaminöfen ist ein Wärmetauscher integriert, der sich problemlos mit dem bestehenden Heizsystem kombinieren lässt. Durch das Einbinde in die Heizungsanlage machst Du einen großen Schritt in Richtung Unabhängigkeit von den fossilen Energieträgern Öl und Gas. Du nutzt einen Großteil der Energie, die durch den Schornstein entweichen würde, um warmes Brauchwasser bereitzustellen.

Was ist ein Pufferspeicher?

Ein wesentlicher Teil der erzeugten Wärme aus dem Kaminofen wird über einen Wasserwärmetauscher in den Pufferspeicher geliefert. Hier wird die Wärmeenergie solange zwischengespeichert, bis sie für den Warmwasserbedarf oder den Heizungskreislauf benötigt wird. Mit einer Solaranlage lässt sich das System optimal zu einem Ganzjahreskonzept komplettieren.

Regenwassernutzung

Mit dem gespeicherten Regenwasser aus einem Hauswasserwerk kannst Du Haus und Garten ausreichend mit Wasser versorgen. Insgesamt kannst Du mit der Anlage 50 % Deines Wasserbedarfs mit Regenwasser abdecken. Und das täglich!

So viel Trinkwasser sparst Du durchschnittlich pro Tag und Person ein:

Wasser sparen

Hinweis

Bau und Betrieb einer Regenwassernutzungsanlage werden grundsätzlich nicht untersagt, wenn die Anlage den einschlägigen Vorschriften, wie beispielsweise der DIN-Norm entspricht. Informiere Dich bei Deinem zuständigen Bauamt.

Beleuchtung

Beleuchtung

Mit Leuchtmitteln bares Geld sparen – das leuchtet ein! Neue Leuchtmittel-Technologien benötigen deutlich weniger Energie als Glühlampen, um die gleiche Menge Licht zu erzeugen.

Achte bei der Wahl Deines Leuchtmittels auf die Lichtstromangabe Lumen. Sie gibt an, wie hell ein Leuchtmittel ist. Eine erste Orientierung findest Du hier in unserer Umrechnungstabelle für die alten Glühlampen:

Wenn Du also einen Ersatz für eine 60-Watt-Glühlampe brauchst, solltest Du zu einer LED-Lampe mit 700 Lumen greifen.

Farbtemperatur Leuchtmittel

Grundsätzlich lassen sich folgende Empfehlungen hinsichtlich der geeigneten Farbtemperatur geben:

  • Warmweiß (2.700 – 3.300 K) eignet sich besonders in Wohnräumen wie Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Bad, aber auch in Verkaufsräumen, Restaurants oder Hotels.
  • Neutralweiß (3.300 – 5.300 K) ist überwiegend im Flur, im Treppenhaus, in Bad und Küche sowie in Besprechungs- oder Warteräumen im Einsatz. Kann aber auch in Restaurants und Hotels oder als Außenbeleuchtung passend sein.
  • Tageslichtweiß (> 5.300 K) solltest Du in Räumen einsetzen, bei denen gute Sicht gefragt ist, z. B. in Werkstätten, Kellern, Hörsälen und Klassenzimmern, in Produktionshallen von Industrie und Gewerbe, in Büroräumen, Labors, Büchereien sowie im Außenbereich.

Alte Lampe im neuen, sparsamen Look

Schrittweise ist die Glühlampe durch sparsamere LED-Lampen ersetzt worden. Viele trauern ihr nach: Der guten alten Glühlampe. Sah schon manchmal kultig aus!

Wer nicht auf die vertrauten Formen verzichten möchte, für den sind LED-Lampen im Glühlampen-Look genau das Richtige. Anstelle der Metalldrähte leuchten hier LEDs. Filament-Optik wird diese Variante genannt, bei der die angedeuteten Glühfäden den birnenförmigen Glaskörper wieder wie eine Glühlampe aussehen lassen.

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Energiesparhelfer

Manchmal sind es kleine Dinge, die große Wirkung bringen. Auch kleine Maßnahmen und nützliche Energiesparhelfer können schon dazu beitragen, dass Dein Energieverbrauch merklich sinkt. Mit geringem Aufwand und kleinem Budget lassen sich oft erstaunliche Einspareffekte erzielen. Wir haben die einfachsten Maßnahmen für Dich zusammengefasst.

Teppichboden und Fußbodenheizung - optimale Grundlage für warme Füße

Heizen hat den größten Anteil am Energieverbrauch. Da ist es gut zu wissen, dass Teppichboden beim Energiesparen hilft - und zwar auf zweifache Weise.

  • Zum einen können die dichten Teppichfasern und der Teppichrücken bis zu 10 Prozent der Raumwärme zurückhalten, die bei glatten Böden abfließen würde.
  • Zum anderen fühlen sich Menschen in Räumen mit fußwarmem Teppichboden wohl, auch wenn das Thermometer 2 Grad weniger anzeigt.
In Wohnungen mit Teppichböden fällt es also leicht, die Zimmertemperatur niedriger einzustellen und es trotzdem wohlig warm zu haben. Je Grad Temperaturabsenkung sinken die Heizkosten um bis zu 6 Prozent.

Die Kombination von Teppichboden und Fußbodenheizung ist besonders energiesparend. Denn textile Bodenbeläge, die zum Verlegen über Fußbodenheizungen geeignet sind, geben die Wärme der Heizung rasch an die Raumluft weiter. In heizfreien Zeiten verhindern sie, dass der Boden völlig auskühlt. So bleibt das Wärmeempfinden angenehm und beim Übergang von der kalten zur warmen Jahreszeit lässt sich die Heizung früher ausstellen.

Energiesparhelfer Teppichboden Heizung

Stand-by-Killer

Einfach mal abschalten! Der Fernseher, Lampen, die Kaffeemaschine und zahlreiche weitere Geräte verbrauchen auch dann Strom, wenn sie nicht direkt eingeschaltet sind oder genutzt werden. Diese Art von Energieverbrauch wird als Stand-by-Verlust bezeichnet und kann Dich im Jahr mehrere hundert Euro kosten.

Der Grund für den Stand-by-Verlust liegt darin, dass Fernseher, Hi-Fi-Anlagen, Computer, Monitore und viele andere Geräte oft über keinen echten Netzschalter verfügen, der die Geräte komplett vom Stromnetz trennt. Andere Geräte versetzen sich nach einer gewissen Zeit selbst in einen Stand-by-Modus. Stand-by-Verluste können dann durch vollständiges Abschalten der Geräte verhindert werden.

Steckdosenleisten zum Abschalten sind die optimale Lösung, um Geräte und Netzteile einfach und sicher vom Stromnetz zu trennen und wieder einzuschalten. Wenn mehrere Geräte an einer Steckdose angeschlossen sind (bspw. Computer und alle Peripheriegeräte), lohnt sich der Einsatz von Master-Slave-Steckdosenleisten.

Tipp: Master-Slave-Steckdosenleisten

Master-Slave-Steckdosenleisten denken mit. An diese Steckerleiste können ein Hauptgerät (Master) und mehrere weitere Geräte (Slaves) angeschlossen werden. Beim Ausschalten des Master-Gerätes werden die Slave-Geräte komplett vom Netz getrennt und somit deren Stand-by-Verbrauch auf Null reduziert. Die Master-Slave-Steckdosenleisten sind mit dem Blauen Engel ausgezeichnet

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Beispielrechnung

Verschiedene Geräte im Stand-by-Modus: In unserem Beispiel summieren sich die Kosten für den Energieverbrauch verschiedener Geräte im Haushalt allein im Stand-by-Betrieb auf ca. 100 €.

Elektrisches Gerät Leistungsaufnahme im Stand-by (Watt) Durchschnittliche Stand-by-Zeit pro Tag (Stunden) Kosten pro Jahr (Euro)
TV (neu) 1 20 1,46
TV (alt) 10 20 14,6
Video 6 23 10,07
Hi-Fi-Anlage 20 20 29,2
3 Radios 6 20 8,76
Desktop-PC 5 20 7,3
Drucker 6 23 10,07
Mobiltelefon (Ladegerät) 2 22 3,21
Telefon (schnurlos) 3 23 5,04
Anrufbeantworter 3 24 5,26
TFT-Monitor 5 20 7,3
Gesamtkosten     102,27

Thermostatventile

Thermostatventile gehören im Rahmen der Energieeinsparverordnung an jeden Raumheizkörper. Wer den Spareffekt von Thermostatventilen in der Heizperiode nutzen möchte, sollte schon jetzt vorsorgen und die Heizkörper entsprechend umrüsten.

Heizungsthermostatventile sind Einzelraumtemperaturregler. Da sie sehr empfindlich reagieren, kann eine kleine „Korrektur“ der eingestellten Raumlufttemperatur nach unten bereits erhebliche Einsparungen an Heizenergie bringen.

Das Verstellen um eine Zahl nach oben oder unten bringt bereits eine Temperaturveränderung von 4°C. Es ist wichtig, dass die Thermostatventile ungehindert von Raumluft umgeben sind, denn nur so funktionieren sie einwandfrei.

Mit Thermostatventilen ist es einfach, die optimale Temperatur zu erreichen. Bei einer mittleren Einstellung auf die Zahl 3 am Thermostatventil wird eine Raumtemperatur von etwa 20°C erreicht. Bei einer zusätzlichen Sonneneinstrahlung, z.B. in den Mittagsstunden, regelt das Ventil die Temperatur selbständig nach, sodass Heizenergie gespart werden kann.

Wasserspartipps im Bad

  • Toilettenspülung – hier kann man meisten sparen. Alte WCs haben oft riesige Spülkästen, die mehr als 9 Liter pro Spülgang verbrauchen. Spülkastengewichte verringern die verbrauchte Wassermenge, indem sie dafür sorgen, dass nur so lange Wasser läuft, wie die Spültaste gedrückt gehalten wird. Das macht Sinn, denn beim Abspülen von Urin werden z. B. nur 3 Liter benötigt. Eine manuelle Wasserstopp-Taste ist bei neueren WC-Installationen oftmals inklusive und hilft so automatisch beim Wassersparen!
  • Beim Duschen geht oft eine große Wassermenge ungenutzt verloren. Durch die Montage eines Duschstopps kann der Wasserstrahl, z. B. beim Einseifen, einfach unterbrochen werden. Die eingestellte Wassertemperatur bleibt dabei erhalten. Durch das Auswechseln des Brausekopfes gegen eine Spardusche lassen sich bis zu 50 % Wasser einsparen, d. h. 2.000 bis 6.000 Liter pro Person und Jahr!
  • Wenn Du Dich für eine Badewanne aus Acryl entscheidest, bleibt Dein Badewasser aufgrund der Materialeigenschaften länger warm. Das bedeutet: längeres wohliges Badevergnügen ohne den unnötigen Verbrauch von mehr Warmwasser.
  • Wasser sparen mit Einhebelarmaturen: Mit Einhebelarmaturen, d.h. Wasserhähnen, die das Zu- und Aufdrehen von warmem und kaltem Wasser in einer Armatur verbinden, wird die richtige Wassertemperatur schneller erreicht. Dadurch sind diese wesentlich wassersparender als Zweigriffarmaturen, bei denen das Warm- und Kaltwasser einzeln auf- und zugedreht werden muss.
  • Wassersparsystem: Mit dem patentierten Eco-Klick-System garantiert die Marke AVITAL eine leichtgängige und präzise Wasserflusssteuerung. Dadurch ist Wasser sparen einfach und effektiv möglich.

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