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Hornbach Bornheim Baumarkt Öffnungszeiten
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Ratgeber

Den richtigen Kaminofen finden

Lesezeit 18 min.
Den richtigen Kaminofen finden kv

Beherrsche das Feuer. Ein Kaminofen ist mehr als ein dekoratives Element in Deinem Wohnbereich. Nichts bringt mehr Gemütlichkeit als ein knisternder Kaminofen. Und bei der Gemütlichkeit muss es nicht bleiben. Er kann die hauptsächliche Wärmequelle sein und sogar für warmes Wasser sorgen. Finde hier, heraus, für welchen Kaminofen Du brennst.

Arten von Kaminöfen

Ganz egal, für welchen Ofentyp Du Dich entscheidest, wichtig ist, dass die Leistung des Ofens zum Wärmebedarf des Aufstellraumes passt. Eine neue und moderne Anlage spart Energie und Heizkosten und verringert zudem Treibhausgasemissionen. Alte Anlagen, die am Stichtag einen bestimmten Grenzwert für Emissionen überschreiten, müssen entweder nachgerüstet oder außer Betrieb genommen werden.

Grundsätzlich unterscheidet man die folgenden Varianten von Kaminöfen:

  • holzofen

    Kaminöfen: Wenn Du knisterndes Kaminfeuer bevorzugst, wirst Du um einen klassischen Kaminofen nicht herumkommen. Einen Kaminofen, der ausschließlich mit Holz befeuert wird, bezeichnet man auch als Holzofen. Mit einem Holzofen machst Du kostengünstiges und CO 2-neutrales Heizen in Deinen vier Wänden möglich. Kaminöfen können zudem mit Braunkohlebriketts, Holzbriketts und Steinkohle (Dauerbrandöfen) beheizt werden.

  • kaminbausatz

    Kaminbausätze: Du willst die wohlige Wärme eines Kamins genießen? Am liebsten jetzt sofort? Wenn's schnell gehen soll, bietet sich ein Kaminbausatz ideal an. Er lässt sich schnell und unkompliziert aufbauen und ist zudem noch preiswerter als ein herkömmlicher Kamin. Der Kaminbausatz ist mit einem vollständigen, maßgefertigten Aufbau-Set ausgestattet. Die vielen Varianten reichen vom modernen Kaminbausatz bis zum rustikalen Kaminbausatz.

  • pelletoefen

    Pelletöfen: Wie der Name schon verrät, werden Pelletöfen mit Pellets befeuert. Sie eignen sich vor allem für Energiesparhäuser oder Niedrig-Energiehäuser. Pellets sind genormte Stäbchen aus gepresstem Holzmehl, mit denen sich die Anlage per Förderschnecke selbst versorgt. Holzpellets haben den Vorteil, dass sie länger brennen, als Kaminholz.

  • kuechenofen

    Küchenöfen: Lange Zeit war der Küchenofen aus der Mode, aber mittlerweile erfreut er sich wieder größerer Beliebtheit. Kein Wunder, denn er hat wirklich einiges zu bieten. Denn während des Kochens oder Backens wird die angenehme Wärme auch auf die angrenzenden Räume ausgestrahlt. Je nach Modell kann der Küchenofen entweder mit Holz, Holzkohle, Pellets oder mit Briketts befeuert werden. Der Küchenofen ist individuell aufstellbar, da er nicht am Strom angeschlossen werden muss.

  • werkstattoefen

    Werkstattöfen: Werkstattöfen werden meist zum Heizen in Werkstätten eingesetzt. Aber einige Modelle machen auch durchaus im Wohnraum eine gute Figur. Sie werden in der Regel mit Scheitholz, Braunkohle- oder Holzbriketts befeuert. Werkstattöfen zeichnen sich vor allem durch ihre massiven Gusstüren, entweder mit oder ohne Sichtfenster, und durch eine qualitativ hochwertige Verarbeitung aus.

von
Berate Dich schon bei der Auswahl des Ofens mit einem Schornsteinfegermeister, was Größe, Leistung und Standort angeht. Er kann Dir schon vorab sagen, was gar nicht geht.

2 Arten von Ofenwärme

  • Strahlungsöfen sind einwandige Kaminöfen. Die Hauptwärme wird über die Feuerraumscheibe an seine Umgebung abgegeben. Der Effekt ist mit der Sonnenstrahlung oder einem Lagerfeuer vergleichbar.
  • Konvektionsöfen sind doppelwandige Öfen, die ihre Wärme über Luftaustritte in der Kaminverkleidung in den ganzen Raum abgeben und auch im ganzen Haus verteilen.

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Warmluftofen Kanuk® Original 7 kW
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Produktdatenblatt

Materialien von Kaminöfen

Die Auswahl bei Kaminöfen ist riesig. Es gibt sie in vielen verschiedenen Materialien und die haben neben dem optischen Effekt auch unterschiedliche Heizeffekte. Also sollte neben dem Auge auch das Thermometer etwas mitentscheiden.

Hier ein kleiner Überblick über die gängigen Materialien und wie sie sich auf die Heizleistung des Kaminofens auswirken.

  • speckstein

    Speckstein

    • sehr robust
    • oft mit Quarzadern durchzogen
    • braucht etwas länger bis er aufgeheizt ist
    • sehr guter Wärmespeicher
    • Stein absorbiert die Wärme, gibt sie über längere Zeit ab

  • marmor

    Marmor

    • wirkt edel und elegant
    • sehr große Farbvielfalt
    • mittlere Wärmeleitfähigkeit und Wärmespeicherfähigkeit

  • granit

    Granit

    • härter als Marmor
    • besonders strapazierfähig
    • mittlere Wärmeleit– und Speicherfähigkeit

  • sandstein

    Sandstein

    • sehr gute Speicherfähigkeit
    • hohe Wärmeleitfähigkeit – heizt sich also schnell auf
    • besondere Haptik
    • Marmorierung sehr unterschiedlich ausgeprägt
    • Unterschiedliche Farbtöne von Gelb und Rot über Beige zu Braun möglich

  • keramik kacheln

    Keramische Kacheln

    • sehr gutes Wärmespeichervermögen
    • Strahlungswärme bleibt lange erhalten
    • große Vielfalt an Farben und Design
    • traditionelle Kachelöfen sehr teuer in der Anschaffung

  • stahl

    Stahl

    • extrem langlebig
    • sorgt für schnelle Wärmeabgabe
    • kühlt schnell wieder aus

  • gusseisen

    Gusseisen

    • extrem langlebig
    • hohe Stabilität auch unter extremer Hitze
    • rustikale Struktur
    • längere Aufwärmzeit
    • guter Wärmespeicher, kühlt langsam ab

von

Jeder Stein ein Unikat

Für alle Steinarten gilt: Jede einzelne Fertigung ist ein Unikat. Quarzadern, Poren, Einschlüsse oder Farbnuancen lassen sich nicht vermeiden. Das Material muss so verwendet werden, wie es in der Natur vorgefunden und abgebaut wird. Bei Naturmaterialien darf man nicht erwarten, dass die Ware immer gleich aussieht, so wie es bei maschinell hergestellten Materialien der Fall ist, wo jede Fertigung identisch ist.

Platzsparende Kaminöfen

platzsparender kamin

Auch wenn Du nicht besondes viel Platz hast, heißt das nicht, dass Du keinen Kaminofen montieren kannst. Es ist vielleicht nicht genügend Platz für einen ausladenden Kachelofen aber auch für kleine Räume gibt es Möglichkeiten.

Der Kurze

So gibt es zum Beispiel Kaminöfen mit geringer Höhe. Dadurch sind sie gerade für Räume mit niedrigeren Decken geeignet und wirken nicht so wuchtig.

Der Schmale

Auch der schmale Kaminofen ist ein Platzwunder. Vor allem da Du ja wahrscheinlich noch etwas daneben stellen musst, wie einen Korb für Brennholz oder Schürhaken, kleine Schaufel und Besen. Schmale Kaminöfen eignen sich auch gut für ungenutzte Ecken oder kleinere Nischen. Speziell für Ecken gibt es aber auch Kaminöfen. So kannst Du diesen Raum sinnvoll nutzen.

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Kaminofen Aduro 9 Air Stahl schwarz mit Schublade 6 kW
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1195,00 € / ST
Produktdatenblatt

Der zum Aufhängen

Nicht nur platzsparend sondern auch richtig was fürs Auge sind Kaminöfen zum Aufhängen. Wenn Du ohnehin wenig Stellfläche hast, dann mach es Dir einfach und häng Deinen Kaminofen einfach an die Wand.

Spielt die Größe eine Rolle?

Nicht unbedingt. Denn die wichtige Kenngröße ist die Nennwärmeleistung. Und die hängt nicht zwingend mit der Größe des Kaminofens zusammen. In jedem Fall sollte die Nennwärmeleistung zur Größe des Raumes passen. Gerade in kleinen Räumen ist es wichtig, dass die Nennwärmeleistung nicht zu groß ist. Sonst wird der Raum schnell überheizt und auch mehr Sauerstoff verbraucht.

Achtung!

Vor allem wenn Du den Kaminofen in einem kleineren Raum aufstellst, musst Du dafür sorgen, dass ausreichend Frischluft – also Sauerstoff – zugeführt wird.

Feuer braucht Sauerstoff und wenn der aus der Raumluft bezogen wird, dann wird er für Menschen und Tiere, die sich im Raum befinden mit der Zeit knapp. Je kleiner der Raum desto schneller geht das.

Also entweder lüftest Du regelmäßig oder Du achtest darauf, dass der Ofen den benötigten Sauerstoff über einen Lüftungskanal bezieht.

Ohne Kamin kein Ofen

Was Du allerdings nicht vergessen solltest, ist die Tatsache, dass Du um einen Ofen anzuschließen in der Regel auch einen Kamin brauchst. War in Deinem Haus schon mal ein Kaminofen angeschlossen ist der Kamin ja da. Andernfalls muss einer her.

Wenn Du nachträglich einen Kaminofen einbauen willst, dann hast Du verschiedene Möglichkeiten. In unseren Anleitungen, zeigen wir Dir welche das sind und wie Du zu Deinen Kamin kommst.

Und wenn Du dann einen Kamin hast, musst Du nur noch wissen, wie man den Ofen daran anschließt. Klar, wir zeigen Dir wie es geht!

Energiesparen mit Kaminöfen

Wenn Du aus Deinem Kaminofen noch mehr herausholen willst, dann bist Du ein Kandidat für die Ausbaustufe. Pelletöfen oder wasserführende Kaminöfen können Dir helfen Deinen Energiebedarf zu decken und dabei Kosten zu sparen.

Funktionsweise eines Pelletofens

Die Geräte arbeiten strom- und geräuschlos und überzeugen durch moderne Heizungstechnik, hohen Wirkungsgrad und ökonomischen Betrieb.

Wie funktioniert das?

Die Pellets werden in den Füllschacht geschüttet und mithilfe des Pelletdosierers kontrolliert verbrannt. In den Schacht passen bis zu 15 Kilogramm des umweltschonenden Brennstoffs hinein – das reicht bei vier Kilowatt Leistung bis zu 14 Stunden. Der automatische Leistungsregler führt stets so viel Luft wie nötig zu, um die Ofentemperatur bzw. die Leistung konstant zu halten.

Die kombinierte Wärmeabgabe aus Warmluft und Strahlung erzeugt ein angenehmes und gesundes Raumklima und das Flammenbild sorgt für eine behagliche Atmosphäre.

funktionsweise pelletofen

Wasserführende Kaminöfen

Am Abend das flackernde Feuer genießen und gleichzeitig die Heizenergie clever nutzen! Ein wasserführender Kaminofen bzw. ein Kaminofen mit Wasserwärmetauscher ist ein richtiges Multitalent. Hier wird doppelt gespart: Es wird energiesparend und umweltfreundlich geheizt, denn der Öl- oder Gasbedarf sinkt und der Brennstoff Holz ist CO2-neutral.

So funktionieren wasserführende Kaminöfen: Diese Modelle können als zusätzlicher Energielieferant die Zentralheizungsanlage bei der Brauchwasserbereitstellung und dem herkömmlichen Heizbetrieb effizient unterstützen. Und das ganz einfach, während der Kaminofen ohnehin für die Beheizung des Wohnraumes in Betrieb ist.

Integrierter Wärmetauscher

In diesem kompakten Kaminofen ist ein Wärmetauscher integriert, der sich problemlos mit dem bestehenden Heizungssystem kombinieren lässt.
Durch die Einbindung in die Heizungsanlage machst Du einen großen Schritt in Richtung Unabhängigkeit von den fossilen Energieträgern Öl und Gas.

Vorteile:

  • doppelter Nutzen ohne Mehraufwand
  • einfache, effiziente Technik mit geringem Wartungsaufwand
  • effektivere Brennstoffausnutzung
  • Nutzung der in den Abgasen enthaltenen Energie (ähnlich dem Brennwertprinzip)
  • Brauchwasserbereitstellung und Heizungsunterstützung

wasserfuehrender kamin

Mit Speichersteinen die Heizleistung verbessern

Wenn Du erreichen möchtest, dass Dein Ofen die Wärme des Feuers länger speichert und somit auch länger an den Raum abgibt, dann solltest Du Dir Speichersteine zulegen. Sie werden unter der Steinverkleidung angebracht. So heizt Dein Ofen auch noch nach, wenn das Feuer schon aus ist und Du holst aus Deinem Brennholz wirklich alles raus.

Kaminöfen, die gut für die Umwelt sind

Das Heizen mit Holz ist sehr umweltfreundlich, da genau die Menge CO2 ausgestoßen wird, die zuvor vom Baum gebunden wurde. Also CO2-neutral. Damit es aber auch umweltfreundlich bleibt, muss der Kaminofen gewisse Anforderungen erfüllen. Er muss den Feinstaub filtern und über eine gute Energieeffizienz verfügen. All das gewährleistet die EU-Richtlinie Ecodesign 2022.

Richtig heizen mit Kaminöfen

  • Der Schornstein als „Motor“ des Systems muss für Deine Feuerstätte geeignet sein. Wenn Schornstein und Feuerstätte nicht optimal zusammenpassen, funktioniert die Feuerstätte nicht einwandfrei. Die Verbrennung und/oder das Verrußen der Sichtscheibe wird mangelhaft.
  • Grundsätzlich bedarf der Anschluss einer Feuerstätte der vorherigen Prüfung und Zustimmung des zuständigen Schornsteinfegermeisters. Der Schornsteinfegermeister überprüft unter anderem, ob der Schornstein für die ausgewählte Feuerstätte geeignet ist, ob die Vorschriften von Feuerungsverordnung und Bauordnung sowie die Immissionsschutzbestimmungen eingehalten werden.
  • Auch vor Beginn jeder Heizperiode solltest Du Deinen Ofen nochmal vom Schornsteinfeger überprüfen lassen.
  • In Häusern mit Unterdruck erzeugenden Lüftungsanlagen dürfen nur raumluftunabhängige Feuerstätten oder raumluftabhängige Feuerstätten mit geprüften Sicherheitsdruckwächtern eingesetzt werden.

Nach dem Aufbau der Feuerstätte muss diese vor Inbetriebnahme vom zuständigen Schornsteinfegermeister abgenommen werden!

Wichtige Grundregeln beim Einheizen

  • Technisch einwandfreier Zustand des Ofens!
  • Ausreichende Luftzufuhr sicherstellen!
  • Den Aschekasten regelmäßig leeren!
  • Kein Anheizen mit Zeitungspapier!
  • Kein Müll in den Ofen!
  • Kein feuchtes Holz benutzen!
  • Auf eine angemessene Holzmenge achten!

Heizen mit Holz

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und umweltfreundlicher Brennstoff. Es sollte im Glutbett immer parallel zur Feuerraumscheibe liegend verbrannt werden (bitte das Holz nicht wie ein Zelt aufbauen).

Zu Beginn der Feuerung muss zunächst der Schornstein schnell auf Temperatur gebracht werden, um „Zug“ zu entwickeln. Dies erreicht man mit kleinen Holzstücken und für Kaminöfen geeigneten Anzündhilfen. Holz benötigt während des gesamten Abbrandes eine ausreichende Luftzufuhr. Ist die Luftzufuhr zu gering oder wird diese zu stark gedrosselt, kann das Holz anfangen zu kokeln. Die Sichtscheibe verrußt dann.

Bei der Verwendung nicht geeigneter Brennstoffe entfällt jeglicher Gewährleistungs- oder Garantieanspruch!
holz heizen

Wie brennt welche Sorte Holz?

  • Eichenholz hat eine hohe Brenndauer und ist ideal, wenn Dein Kamin allein der Wärmeerzeugung dient.
  • Die Buche ist der Klassiker unter den Kaminhölzern. Das Holz erzeugt ein schönes Flammenbild und nahezu keine Funkenbildung.
  • Das Holz der Birke wird als Kaminholz geschätzt, denn es schlägt wenig Funken, schimmert leicht bläulich, wenn es verbrennt und erzeugt einen angenehmen Geruch.
  • Fichtenholz brennt sehr leicht an, aber auch sehr schnell ab. Sein Heizwert ist hoch, seine Brenndauer jedoch gering und Funken versprüht das Holz beim Verbrennen auch.
  • Das Holz der Erle lässt sich leicht anfeuern und eignet sich gut als Beimischung zu anderen Holzsorten im Kamin.
  • Pappeln und Weiden sind aufgrund ihrer geringen Holzdichte als Brennholz nicht geeignet.

Tipp: Forstverwaltung fragen

Die Forstverwaltung Deiner Heimatgemeinde gibt Dir Auskunft, wo und in welchem Umfang Du frisch geschlagenes Holz abholen oder erwerben kannst.

Oder direkt bei HORNBACH kaufen.

Holzbriketts

Wenn Du eine Ergänzung zum Scheitholz suchst, die besonders lange brennt, dann bist Du mit Holzbriketts gut versorgt. Sie bestehen aus gepressten Holzpartikeln wodurch sie eine sehr hohe Dichte haben

Deshalb brennen sie besonders lange und haben einen sehr guten Heizwert. Der rührt auch daher, dass die Restfeuchte noch einmal deutlich geringer ist, als bei Scheitholz. Doch sie sind auch etwas teurer.

Daher bieten sie sich als Ergänzung zum Scheitholz an. Wenn Du mal ein paar Stunden unterwegs bist und kein Holz nachlegen kannst, überbrücken Holzbriketts die Zeit etwas besser als Scheitholz.

Häufige Fragen zu Kaminöfen

Was ist ...

Dauerbrand-Feuerstätten sind auf eine Mindestbrenndauer bei der Verwendung von Steinkohle geprüft. Wird die Steinkohle bei Teillast verfeuert und die Feuerstätte ordnungsgemäß bedient, kann eine Brenndauer von bis zu ca. 12 Stunden erreicht werden. Eine Brenndauer von bis zu ca. 4 Stunden wird erreicht, wenn die Steinkohle bei Nennwärmeleistung verfeuert wird. Bei Verwendung von Scheitholz und Braunkohlebriketts ist die Brenndauer wesentlich niedriger. Eine Dauerbrandfunktion kann mit diesen Brennstoffen nicht erreicht werden!

Die Benamung „Zeitbrand-Feuerstätte“ bedeutet nicht, dass der Ofen nur für eine bestimmte Zeit betrieben werden kann. Er kann, genau wie ein Dauerbrandofen, rund um die Uhr befeuert werden. Die Bezeichnung steht für die Einhaltung des Holzabbrands. In der Feuerstätte muss die Glut bei Nennwärme für eine Dauer von mindestens 45 Minuten gehalten werden. Zeitbrandöfen eignen sich sowohl für die Verbrennung von Holz als auch von Briketts. Kohle hingegen darf in einem Zeitbrandofen nicht verbrannt werden.

Damit sind freistehende oder einzubauende Feuerstätten (Kaminöfen oder transportable Kamine) ohne funktionale Änderungen* für feste Brennstoffe (Scheitholz, Braunkohlebriketts, Steinkohle) gemeint. Über die europäische Norm 13240 werden Kaminöfen oder transportable Kamine sowohl für den Zeitbrand als auch für den Dauerbrand definiert.

Der Hinweis, ob die Feuerstätte nur für den Zeit- oder auch für den Dauerbrand geeignet ist, muss sich auf dem Typenschild der Feuerstätte befinden.

Hier handelt es sich um Feuerstätten (Warmluft-Kamin-Heizeinsätze) für feste Brennstoffe, die in eine Nische oder in eine Verkleidung eingebaut werden. Über die europäische Norm 13229 werden Kamin-Heizeinstätze sowohl für den Zeitbrand als auch für den Dauerbrand definiert.

Das sind Feuerstätten (Herde) für feste Brennstoffe, deren Hauptfunktion das Kochen und deren weitere Funktion das Beheizen des Aufstellraumes ist.

Wichtig für z. B. Niedrigenergiehäuser ist die externe Verbrennungsluftzufuhr. Ist Dein Haus oder Deine Wohnung sehr gut isoliert (also annähernd luftdicht), muss der Ofen die Luft zur Verbrennung von draußen ziehen können, damit er Dir nicht im wahrsten Sinne des Wortes die Luft zum Atmen nimmt. Es ist also eine zusätzliche Unterstützung, falls der Raum an sich nicht genügend Luftvolumen hat.

Hier wird die von der Feuerstätte benötigte Luft zur Verbrennung aus dem Gebäudeinneren entnommen. Wird die Luft aus dem gleichen Raum verwendet, in dem die Feuerstätte steht, ist darauf zu achten, dass ein ausreichend großes Raumvolumen zur Verfügung steht. Ansonsten muss von außen oder aus einem anderen Raum Luft zugeführt werden (externe Verbrennungsluftzufuhr).

Hier muss die Verbrennungsluft ausschließlich von außerhalb der Gebäudehülle kommen, da der Ofen komplett abgedichtet ist. Der Ofen benötigt also einen Außenluftanschluss. Feuerstätten mit einer raumluftunabhängigen Verbrennungszufuhr wurden im Vorfeld vom Deutschen Institut für Bautechnik hinsichtlich ihrer Dichtigkeit geprüft.

Die Nennwärmeleistung gibt die maximale, nutzbare Wärmemenge einer Feuerstätte an, die die Feuerstätte im Dauerbetrieb je Zeiteinheit erzeugt. Die Nennwärmeleistung ist auf dem Typenschild der Feuerstätte angegeben.

Das Raumheizvermögen Ihres Kaminofens können Sie der Beschreibung Ihres Gerätes entnehmen. Es hängt u. a. von Isolierung, Höhe und Größe der Räume ab und ist ein wesentlicher Entscheidungsträger für die Auswahl der passenden Leistungsgröße Ihres Kaminofens.
Bei einer Raumhöhe von 2,50 m gilt folgende Faustregel:

  • Ältere Gebäude (Baujahr vor 1977 ohne Wärmeschutz): Pro kW Nennwertleistung kann man 6-8 m² beheizen.
  • Neuere Gebäude: Pro kW Nennwertleistung kann man 10-12 m² beheizen.
  • Gebäude mit Niedrigenergie oder Passivstandard: Pro kW Nennwertleistung kann man 14-20 m² beheizen.

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