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Die besten Beerensträucher für den Garten

Dein Obst erntest Du selbst. In Deinem Garten oder auf deinem Balkon. Beerensträucher sind robust und liefern Dir unter den richtigen Voraussetzungen eine ordentliche Ernte. Geh es an.

Dein Wille trägt Früchte.

Und nicht nur Du hast was vom Beerenobst: Die Blüten von Brombeeren, Stachelbeeren & Co. locken Bienen an und lassen es in Deinem Garten ordentlich summen. Beerensträucher wie die Himbeere sind zwar Selbstbestäuber, nach einem Besuch von Bienen fallen die Beeren aber größer aus – das lohnt sich also auch für Dich.

Die beliebtesten Beerensträucher und ihre Anforderungen im Überblick:

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Beerensträucher: der richtige Standort

Grundsätzlich schätzen Beerensträucher einen sonnigen bis halbschattigen und windgeschützten Standort. Wenn Du das Beerenobst an Deiner Hauswand pflanzen willst, entscheide Dich für eine Wand an der West- oder Südseite des Hauses. In der Regel gilt:

Je sonniger der Standort, desto süßer werden die Beeren.

Den Boden für die Beerensträucher vorbereiten

Gut durchlässig, nährstoffreich und humus: Das ist der optimale Boden für Beerensträucher. Das gibt Dein Garten nicht her? Dann bereite den Boden vor dem Pflanzen der Beerensträucher vor:

  • Schwere, lehmige Böden kannst Du mit Sand und Kompost auflockern.
  • Sehr sandige Böden reicherst Du mit Kompost und Steinmehl an.

Ausnahme von der Regel sind übrigens die Blaubeeren, Heidelbeeren und Preiselbeeren. Diese Sträucher brauchen einen sauren Boden, da eignet sich Moorbeeterde.

Beerensträucher pflanzen

Beerensträucher in Containern oder Töpfen kannst Du grundsätzlich das ganze Jahr über pflanzen. Die beste Pflanzzeit für Beerenobst ist aber der Herbst, dann sind die Beerensträucher bis zum nächsten Frühjahr gut eingewurzelt.

Gehe beim Beerensträucher Pflanzen wie folgt vor:

  • Der Beerenstrauch sollte möglichst schnell gepflanzt werden, um Trockenstress zu verhindern.
  • Der Boden sollte nicht gefroren sein und die Außentemperatur sollte auf keinen Fall unter 0 °C liegen.
  • Pflanze das Beerenobst so tief in den Boden, wie er im Topf eingepflanzt war.
  • Du kannst einen Bodenaktivator oder andere Bodenhilfsstoffe mit in das Pflanzloch geben. Sie aktivieren die Fruchtbarkeit und verbessern die Struktur des Bodens.
  • Fülle den Aushub wieder ins Pflanzloch und drücke ihn vorsichtig fest.
  • Wenn Dein Beerenstrauch gepflanzt ist, solltest du einen Gießrand aus Erde um den Strauch formen.
  • Direkt nach dem Einpflanzen die Beerensträucher gut angießen.
  • Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Rasenschnitt sorgt dafür, dass der Boden die Feuchtigkeit besser halten kann.
  • Nach dem Pflanzen braucht der Beerenstrauch einen Pflanzschnitt, wenn das nicht schon der Händler gemacht hat.

Rankhilfe gibt dem Beerenobst Halt

Himbeeren, Brombeeren und Kiwis brauchen eine Rankhilfe, weil sie von alleine nicht nach oben wachsen können. Ohne Hilfe legen sich die Triebe auf den Boden, wo sie keine Sonne abbekommen.

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Beerensträucher düngen

Versorge Deine Beerensträucher schon beim Einpflanzen mit genügend Nährstoffen. Streue Obst- und Beerendünger auf die neu angelegte Erde und arbeite ihn etwas ein. Bereits eingepflanztes Beerenobst, solltest Du 2–3 Mal pro Jahr düngen.

Himbeeren und Stachelbeeren können neben dem Beerendünger zusätzlich mit einem Kaliumdünger versorgt werden.

Während der Reifephase der Früchte auf keinen Fall düngen.

Das beeinflusst den Geschmack der Beeren negativ. Als beste Düngezeit eignet sich daher der Frühling.

Beerensträucher zurückschneiden

Beerensträucher musst Du regelmäßig zurückschneiden. Schneidest Du den Strauch zu selten, kann er keine neuen Triebe mehr bilden und die Pflanze vergreist. Um dem entgegenzuwirken, solltest Du Deine Pflanze jährlich nach der Erntezeit schneiden.

Brombeeren und Himbeeren bodennah abschneiden

Während Du die meisten Beerensträucher zurückschneiden musst, solltest Du Brombeer- und Himbeerzweige bodennah abschneiden. Es ist wichtig, dass Du die Jungtriebe stehen lässt und nur die Zweige schneidest, die zuvor Früchte getragen haben.

Johannisbeeren und Stachelbeeren auslichten

Bei Johannisbeeren und Stachelbeeren solltest Du verholzte Zweige ebenfalls bodentief entfernen. Dieses Auslichten sorgt dafür, dass Deine Pflanze gesund bleibt. Auch hier gilt: Lediglich ältere Triebe abschneiden.Die erkennst Du an der dunklen Farbe.

Bitte beachte, dass dieser Schnitt nicht jedes Jahr durchgeführt werden sollte.

Unser Schnittkalender (PDF, 335 KB) gibt Dir einen schnellen Überblick, welches Beerenobst wann geschnitten werden sollte.

Schutz vor Krankheiten und Schädlingen

Mehltau, Brombeerrost oder die Johannisbeermilbe: Es gibt einige Krankheiten und Schädlinge, die Deinen Beerensträuchern gefährlich werden können.

Stachelbeeren sind z. B. anfällig für Mehltau. Mehltau erkennst Du an einem weißen Belag auf jungen Blättern und den Triebspitzen. Achte deshalb beim Kauf auf mehltauressistente Sorten. Hat es Deine Stachelbeeren erwischt, hilft nur noch ein Rückschnitt.

Unsere Liste der häufigsten Bedrohungen für Beerensträucher (PDF, 1.830 KB) hilft Dir, Krankheiten und Schädlinge schnell zu erkennen – und zeigt Dir, welche Gegenmaßnahmen Du einleiten kannst.

Präventiv kannst Du Deine Beerensträucher regelmäßig düngen und mulchen. Mulch reduziert Unkraut und verhindert, dass Feuchtigkeit verloren geht. Außerdem werden durch diesen Vorgang wichtige Nährstoffe freigesetzt, die den Boden verbessern.

Beerenstraeucher Krankheiten

Beerensträucher auf dem Balkon anbauen

Du hast zwar keinen Garten, aber unbändige Lust auf eigenes Beerenobst? Du kannst auch auf Deinem Balkon Beerensträucher anbauen. Achte einfach auf klein bleibende Sorten.

Besonders gut für den Kübel geeignet sind

  • Johannisbeeren
  • Stachelbeeren und
  • Himbeeren.

Praktisch: Manche Beerensträucher wie Heidelbeeren oder Cranberry brauchen für eine gute Entwicklung sauren Boden. Das ist im Garten aber gar nicht so oft der Fall. Im Kübel kannst Du da einfach auf Rhododendronerde setzen und schaffst damit perfekte Voraussetzungen.

Du kannst auf dem Balkon auch auf eine Mischung aus Zier- und Nutzpflanze setzen. Denn mittlerweile gibt es auch Beeren, die so kompakt wie ein Buchsbaum wachsen. Ob Heidelbeere, Himbeere oder Blaubeere, nicht nur die Bienen werden ihre Freude an den kleinen Beerensträuchern auf Deinem Balkon haben.

Beerensträucher überwintern

Beerensträucher sind grundsätzlich frosthart. Wenn Du das Beerenobst in Deinem Garten gepflanzt hast, überstehen sie den Winter problemlos.

Etwas anders sieht das mit Beerensträuchern auf Deinem Balkon aus. Dein Balkon ist geschützt? In der Regel brauchen Himbeeren und Heidelbeeren keinen Winterschutz. Brombeeren solltest Du nah an die Hauswand stellen und mit Vlies einpacken.

Dein Balkon ist der Witterung ausgesetzt? Überwintere Deine Beerensträucher im Winterquartier. Ein schattiges, kühles und vor allem trockenes Plätzchen ist ideal für Dein Beerenobst.

Beerenobst auch im Winter gießen

Deine Beerensträucher im Kübel solltest Du auch im Winter regelmäßig gießen – egal, ob sie auf dem Balkon oder im Winterquartier stehen. Viele Pflanzen vertrocknen im Winter statt zu erfrieren.

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