Sturmschäden an Bäumen beseitigen
Bäume sind durch ihre Wurzeln gut im Boden verankert, doch regelmäßig brechen bei schweren Stürmen Äste ab oder es stürzt sogar der ganze Baum um. Die Gefahr ist nach einem Sturm jedoch nicht vorbei, herabfallende und abgebrochene Äste sind gefährlich für Mensch, Haus und Autos.
Dicke angebrochene Äste schneidest Du am besten an der Verdickung am Astansatz, dem Astring, ab. Dünnere Äste schneidest Du bis auf den Versorgungsast zurück.
Ist beim Sturm ein Baum umgestürzt, ist höchste Vorsicht geboten. Die Arbeiten nach dem Schaden gehören in die Hände von Profis. Gerade bei entwurzelten Bäumen stehen die Stämme unter extremen Spannungen.
Beachte auch, dass Du als Baumbesitzer dafür verantwortlich bist, dass keine Äste abstürzen oder Bäume umfallen. Als Grundstücksbesitzer hast Du eine Verkehrssicherungspflicht!

Wasserschäden beseitigen
Mit Sturm und Dauerregen gehen oft heftige Regengüsse einher. Das kann zu Überschwemmungen und vollgelaufenen Kellern führen.
Entferne Fußbodenbeläge und Verkleidungen, um zu kontrollieren, ob Wasser eingedrungen ist. Ist das der Fall, sollten diese möglichst schnell getrocknet werden.

Sturmschäden am Haus beseitigen
Die Dacheindeckung kannst Du, wenn Du schwindelfrei bist, in leichten Fällen selbst reparieren. Allerdings sollte bei einer undichten Dacheindeckung ein Fachmann klären, ob Schäden am Dachstuhl entstanden sind, und diese gegebenenfalls reparieren.
Achtung: Arbeiten am und auf dem Dach sollten von ungeübten Personen nicht vorgenommen werden! Wer auf dem Dach werkelt, muss sich entsprechend absichern. Informiere Dich vorher über die aktuellen Sicherheitsbestimmungen!

Sturmschäden vorbeugen
Um zukünftig Schäden zu vermeiden, lohnt es sich das Haus wind- und wetterfest zu machen.
Kontrolliere Dein Dach, Fassade und den Keller, um potenzielle Schwachstellen zu erkennen.
Auch im Garten solltest Du alles, was aufgewirbelt oder weggeweht werden könnte, gegen Sturm absichern, z. B. Gartenmöbel wegräumen oder mit
Morsche Äste solltest Du abschneiden und alte Bäume, in Abstimmung mit der zuständigen Behörde, lieber komplett fällen.
Um für einen möglichen Stromausfall gewappnet zu sein, solltest Du für den Notall besser einen

Was tun bei Stromausfall?
Ein Stromausfall kommt nicht nur bei Sturm, sondern meistens völlig überraschend und in den allermeisten Fällen ist er nach ein paar Minuten wieder vorbei. Trotzdem lohnt es sich, ein paar Basics zu kennen, damit Du entspannt bleibst, egal ob’s kurz flackert oder länger dunkel wird:
- Lage überprüfen: Schau erstmal, ob wirklich nur bei Dir der Strom weg ist: Sicherungen überprüfen, kurz ins Treppenhaus hören, beim Nachbarn klopfen oder (falls Mobilfunk noch geht) regionale Störungsseiten checken.
- Geräte schützen: Zieh empfindliche Geräte vom Netz oder schalt sie aus. Wenn der Strom zurückkommt, gibt’s manchmal Spannungsschwankungen.
- Akku sparen: Taschenlampe statt Handylicht nutzen und Powerbanks möglichst voll halten. So bleibst Du flexibel, falls der Ausfall doch länger dauert.
- Räume bündeln: Gerade im Winter: Schließe Türen und konzentriere Dich auf einen kleineren Bereich der Wohnung. Ein Raum heizt sich schneller durch Körperwärme, Kerzen oder Decken auf als die ganze Wohnung.
- Kühlschrank geschlossen halten: Je weniger Du öffnest, desto länger bleibt alles frisch. Besonders bei längeren Ausfällen ein wichtiger Punkt.
Passiert selten, aber es passiert. Dann bist Du froh, wenn Du vorbereitet bist:
- Alternative Kochmöglichkeiten: Ein Camping-Gaskocher ist super praktisch, um Wasser zu erhitzen oder eine kleine Mahlzeit zu kochen. Wichtig: Immer nur draußen nutzen.
- Licht und Energie-Vorräte: Taschenlampen, Stirnlampen, Kerzen und genügend Batterien sorgen dafür, dass Du nicht im Dunkeln sitzt. Powerbanks sind Deine Strom-Reserve für Handy und Co.
- Notstrom für den Ernstfall: Wer wirklich auf Strom angewiesen ist oder einfach extra vorbereitet sein will, kann auf Stromerzeuger setzen. Passenden Treibstoff solltest Du nicht vergessen. Du hast Solarpaneele? Dann besorg Dir eine Powerstation. Die kann Strom sogar speichern.
- Wärmedecken und Isomatten nutzen: Decken, Schlafsäcke oder Thermo- bzw. Rettungsdecken sind super, um Wärme zu halten. Auch eine Isomatte verhindert, dass Dir kalter Boden die Wärme entzieht.












