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Hornbach Bornheim Baumarkt Öffnungszeiten
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Parkett reinigen

Wie Du Parkett reinigst, hängt davon ab, ob es sich um versiegeltes oder unversiegeltes Parkett handelt. Grundsätzlich gilt: grober Schmutz lässt sich am besten mit einem Besen entfernen. Mit dem Staubsauger geht's natürlich schneller. Dann verwende aber einen speziellen Bürstenaufsatz, damit keine ungewollten Kratzer im Holz entstehen.

Trittspuren und Staub kannst Du zusätzlich feucht wegwischen. Aber immer vom Groben zum Feinen. Wische erst, wenn der grobe Schmutz weg ist. Partikel, die Du mit dem Bodenwischer hin- und herschiebst, verursachen unschöne Kratzer im Parkett. Parkett und Wasser sind nicht die besten Freunde, aber gerade bei unversiegeltem Parkett musst Du besonders vorsichtig sein.

Um auf Nummer Sicher zu gehen, drehst Du nach dem Wischen einfach eine Ehrenrunde mit einem trockenen Tuch.

Oft reicht schon klares Wasser mit einem milden Reiniger. Spezialreiniger sind perfekt auf die Bedürfnisse Deines Parkettbodens abgestimmt. Damit bekommst Du die gängigsten Flecken locker in den Griff und ein angenehmer Duft durchflutet Deine Bude.

Fällt die Reinigung etwas umfangreicher aus, solltest Du das Wischwasser zwischendurch wechseln. Sonst verteilst Du den ganzen Schmutz in Deiner Bude.

Versiegeltes Parkett pflegen

Beim versiegelten Parkett handelt es sich um lackiertes Parkett. Die Lackschicht schützt das Holz und ist somit wesentlich pflegeleichter, dafür aber in der Anschaffung etwas teurer. Um die Oberfläche nicht zu beschädigen, solltest Du auf aggressive Reinigungsmittel verzichten. Für die Grundreinigung haben sich einfache Hausmittel bewährt, die dem Wischwasser zugeführt werden. Wische immer mit klarem Wasser nach, sowie mit einem trockenen Tuch.

  • Schwarzem Tee
    Wir empfehlen ein Mischverhältnis von 5 zu 1 (5 Teebeutel auf 1 Liter Wasser). Die im Tee enthaltenen Gerbstoffe lösen sogar hartnäckige Fette und Nikotin und verleiht dem Boden neuen Glanz. Diese Methode eignet sich am besten für dunklere Holzböden.
  • Essig
    Essig oder Essigessenz sind umweltschonende Reiniger. Ein paar Spritzer in einem Eimer reichen für die Grundreinigung in der Regel vollkommen aus.
  • Salmiakgeist
    Bei stärkeren Verschmutzungen, kann das Wischwasser einen Schuss Salmiakgeist vertragen.

Hartnäckigen Flecken rückst Du mit Terpentin zu Laibe. Vorsichtig auf die betroffene Stelle auftragen und mit klarem Wasser nachwischen. Achte darauf, dass der Raum gut belüftet wird.

Produkt-Highlight

Terpentinersatz Velind 1 l
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Artikel Rating (3)
7,95 € / ST (7,95 €/l)
Mehr Schutz und mehr Glanz für Dein Parkett. Mit einer speziellen Parkettpflege, frischst Du die Versiegelung auf.

Unversiegeltes Parkett pflegen

Unversiegeltes Parkett kann gewachst, geölt oder vollkommen unbehandelt sein. Eins haben sie alle gemeinsam: Sie sind empfindlich. Geölte und gewachste Böden, haben wenigstens noch eine Schutzschicht, die vor Schmutz, Verschleiß und Feuchtigkeit schützt. Unbehandeltes Holz verfügt über absolut keinen Schutz! Als Erstpflege empfehlen wir grundsätzlich Fußbodenwachs oder Pflegeöl. Ist Dein Parkett bereits geölt oder gewachst, erneuere den Schutz alle 4 Wochen.

Für die Grundreinigung kannst Du einen speziellen Reiniger für behandeltes und unbehandeltes Parkett verwenden. Verwende keine Mikrofasertücher oder Bürsten. Da die Oberfläche empfindlich ist, können sie die Holzstruktur des unversiegelten Parketts beschädigen.

Hartnäckige Flecken kannst Du mit Spiritus, Waschbenzin oder Reinigungsbenzin behandeln. Ca. 30 Minuten in die betroffene Stelle einwirken lassen und mit warmem Wasser abspülen. Ist der Fleck nicht ganz weg, gehst Du ihm mit Schleifpapier an den Kragen. Finger weg von Scheuermittel oder Bleichmittel – sie beschädigen die Parkettoberfläche.

Grundsätlich gilt: Je schneller wir den Fleck behandeln, desto einfacher lässt er sich entfernen.
Welcher Fleck? Wie bekämpfen? *
Abriebstreifen von Gummiesohlen oder dukle Flecken Radierer oder Schmutzradierer
Farbflecken und Klebstoffreste Brennspiritus
Fettflecken
  1. Backpulver, Maizena oder Babypuder aufstreuen
  2. warten bis das Pulver feucht ist, wegwischen
  3. Löschpapier auflegen und drüber bügeln, wiederholen bis keine Fettflecken mehr übertragen werden
Wasserfleckn, hell neutrale Seife
Wasserflecken, dunkel Mittel einreiben und 30 Minuten einwirken lassen:
  • Backpulver und Zahnpasta,
  • Speiseöl vermischt mit Salz oder
  • Schmierseife
mit Schleifpapier abschleifen (erst grob, dann fein)

* Reinigungsmittel anschließend immer mit einem feuchten Tuch abwischen und die betroffene Stelle mit Wachs oder Öl nachbehandeln, um eine neuen Schutzschicht zu bilden.

Schadstellen im Parkett ausbessern

Parkett muss bei Schadstellen nicht immer gleich abgeschliffen werden. Kleinere bis mitteltiefe Kratzer können ausgebessert werden. Wunder solltest Du allerdings nicht erwarten. Eine Reparatur ohne Ansätze/Übergänge zwischen der ursprünglichen und der neuen Lackschicht ist nicht möglich. Je nach Lichteinfall wird man den Glanzunterschied sehen.

Risse und Löcher lassen sich am besten mit Wachs behandeln – das verschließt die Macke und versiegelt sie zugleich. Verwende normalen Kerzenwachs, farblich passend zu Deinem Parkett, oder ein Reparatur-Kit. Das Set enthält Hartwachs in unterschiedlichen Farbtönen, ein Schmelzer und alles andere, was Du brauchst.

Bring das Wachs zum Schmelzen und lasse es in die Vertiefung tropfen. Für die Farbtongenauigkeit kannst Du das Wachs auch mischen. Damit lässt sich sogar die Holzmaserung nachahmen. Nach dem Trocknen wird das überschüssige Wachs einfach abgetragen. Wiederhole den Vorgang solange, bis Du eine glatte und ebene Fläche hast. Zum Schluss mit einem trockenen Baumwolltuch nachpolieren.

Kleinere Schäden kannst Du auch mit farblich passender Holzpaste bearbeiten. Hier muss das Loch bzw. der Riss anschließend noch versiegelt werden.

Oberflächliche Kratzer auf versiegeltem Parkett, kannst Du einfach „wegpolieren“, z. B. mit einem Parkett-Renovierer.
Knie nieder. Für Dein Parkett.

Mit einer Wallnuss lassen sich leichte Kratzer entfernen. Einfach Wallnusskerne in die Kratzer einarbeiten. Die Nusspartikel setzt sich in die Vertiefung und das natürliche Fett versiegelt die Stelle. Zugegeben: der Kratzer verschwindet dadurch nicht – aber er fällt nicht mehr so auf! Das glaubst Du nicht? Schau's Dir im Video an.

Dellen und Druckstellen im Parkett verschwinden durch gezieltes Anfeuchten der betreffenden Stelle. Durch die Feuchtigkeit quellen die zerdrückten Holzfasern im Parkett auf und gleichen die Delle aus. Ein feuchtes Tuch sowie ein Bügeleisen drüber, verstärken den Effekt.

Parkett abschleifen oder Diele austauschen

Können Schadstellen nicht mehr repariert werden, hilft nur noch das Abschleifen des Parketts oder das Austauschen der Parkettdiele. Wie oft ein Parkettboden abgeschliffen werden kann, richtet sich in erster Linie nach der Dicke seiner Echtholz-Schicht. Hier bestehen material- und aufbaubedingte Unterschiede bei Massivholz-Parkett und mehrschichtigem Parkett. Wir empfehlen eine Dicke von 3 bis 4 mm.

Pro Schleifgang werden ca. 0,5 mm des Holzbodens abgetragen.

  • Willst Du eine einzelne Parkettdiele austauschen, bohrst Du in alle 4 Ecken der auszuwechselnden Parkettdiele, jeweils 10 mm vom Rand entfernt, ein Loch. Jetzt sägst Du mit der Handkreissäge von Bohrloch zu Bohrloch – ruhig über das Loch hinaus bis kurz vor den Rand.
  • Entferne alle herausgesägten Teile der Diele und reinige Nuten und Federn von Schmutz. An der neuen Parkettdiele die Nutwange an Stirn- und Längsseiten mit einer Eintauchsäge abschneiden und die Sägetiefe auf 4–5 mm einstellen.
  • Nun das Austauschelement probeweise in die Lücke einsetzen und auf Passgenauigkeit prüfen. Ziehe mit einem Glassauger oder Klebestreifen das Element wieder heraus. Nun kannst Du rundum die Nuten- und Federoberseiteneinleimen und die Parkettdiele einsetzen.
  • Beschwere die neue Parkettdiele etwa 24 Stunden mit Steinen, bis der Leim getrocknet ist. Herausquellenden Leim solltest Du sofort mit einem sauberen Tuch oder Schwamm abwischen.

Parkett verlegen

Parkett ist ein edler und natürlicher Bodenbelag mit einer langen Lebensdauer, wenn er richtig behandelt wird. Wir zeigen Dir, wie Du Parkett verlegst und worauf Du bei der Verlegung von Parkett achten solltest.

Parkett schützen & Kratzer vorbeugen

Da Parkett ein äußerst empfindlicher Bodenbelag ist, sollte man verstärkt darauf achten, dass erst gar kein Dreck in der Wohnung landet. Straßenschuhe bleiben draußen. Krümel und sichtbaren Schmutz solltest Du regelmäßig entfernen.

Zusätzlich kannst Du Bereiche, die besonders stark genutzt werden, z. B. Flur und Eingangsbereich mit Schmutzfangmatten und Läufern schützen. Auch Filzgleiter unter den Möbelstücken sowie weiche Rollen an den Stühlen schonen Deinen Parkettboden.

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