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Hornbach Bornheim Baumarkt Öffnungszeiten
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03.10.2022 geschlossen
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Rauchmelderpflicht

Ein Feuer im Haus ist natürlich immer gefährlich. Aber gerade nachts ist die Gefahr besonders hoch, denn wenn wir schlafen, ist unser Geruchssinn ausgeschaltet und unser natürliches Warnsignal lässt uns im Stich. Daher sind Rauchmelder wahre Lebensretter und verringern durch ihre Frühwarnung zudem enorme Schäden.

Für die Gesetzgeber war das Grund genug, den Einbau von Rauchmeldern vorzuschreiben.

Auch Sachsen hat als letztes Bundesland eine Rauchmelderpflicht für Bestandsgebäude beschlossen. Ab dem 01.01.2025 müssen auch dort alle Gebäude mit Rauchmeldern ausgestattet sein.

Die Rauchmelderpflicht betrifft in erster Linie

  • Schlafräume
  • Kinderzimmer
  • Flure, die im Notfall als Rettungswege genutzt werden
Die Anzahl der benötigten Rauchmelder richtet sich nach der Beschaffenheit und Größe der Wohnung bzw. des Hauses. Einplanen solltest Du in jedem Fall einen Rauchmelder pro Kinder– und pro Schlafzimmer sowie einen Rauchmelder für den Flur und Eingangsbereich.

rauchmelderpflicht

Tipp für wirksamen Brandschutz

Handele nicht nur nach der gesetzlichen Vorschrift, sondern vor allem mit gesundem Menschenverstand und montiere im Zweifelsfall eher einen Rauchmelder zu viel als einen zu wenig.

Mieter oder Vermieter – wer ist in der Pflicht?

Jedes Bundesländern regelt, ob der Mieter oder der Vermieter (Eigentümer) für die Installation der Rauchmelder verantwortlich ist. Jedoch wird hier zwischen dem Einbau der Rauchmelder und der Wartung der Geräte unterschieden:

  • Den Einbau übernimmt der Vermieter bzw. Eigentümer.
  • Die Wartung ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt. Details dazu findest Du in der folgenden Tabelle.

Bundesland Pflicht für Neu- und Umbauten Pflicht für Bestandsbauten Einbau Wartung
Baden- Württemberg seit 2013 seit 31.12.2014 Vermieter bzw. Eigentümer Mieter
Bayern seit 2013 seit 31.12.2017 Vermieter bzw. Eigentümer Mieter
Berlin seit 2017 seit 31.12.2020 Vermieter bzw. Eigentümer Mieter
Brandenburg seit 2016 seit 31.12.2020 Vermieter bzw. Eigentümer Vermieter bzw. Eigentümer
Bremen seit 2009 seit 31.12.2015 Vermieter bzw. Eigentümer Mieter
Hamburg seit 2006 seit 31.12.2010 Vermieter bzw. Eigentümer Vermieter bzw. Eigentümer
Hessen seit 2005 seit 31.12.2014 Vermieter bzw. Eigentümer Mieter
Mecklenburg-Vorpommern seit 2006 seit 31.12.2009 Vermieter bzw. Eigentümer Vermieter bzw. Eigentümer
Niedersachsen seit 2012 seit 31.12.2015 Vermieter bzw. Eigentümer Mieter
Nordrhein-Westfalen seit 2013 seit 31.12.2016 Vermieter bzw. Eigentümer Mieter
Rheinland-Pfalz seit 2003 seit 12.07.2012 Vermieter bzw. Eigentümer Vermieter bzw. Eigentümer
Saarland seit 2004 seit 01.01.2017 Vermieter bzw. Eigentümer Vermieter bzw. Eigentümer
Sachsen seit 2016 Stichtag 01.01.2025 Vermieter bzw. Eigentümer Mieter
Sachsen-Anhalt seit 2010 seit 31.12.2015 Vermieter bzw. Eigentümer Vermieter bzw. Eigentümer
Schleswig-Holstein seit 2005 seit 31.12.2010 Vermieter bzw. Eigentümer Mieter
Thüringen seit 2008 seit 31.12.2018 Vermieter bzw. Eigentümer Vermieter bzw. Eigentümer

Stand: April 2022. Alle Angaben ohne Gewähr.

Ausnahmen bei der Wartung der Rauchmelder

Wenn es im Mietvertrag eine entsprechende Regelung oder Ergänzungsvereinbarung gibt, kann der Vermieter die Installation, die Instandhaltung und vor allem den regelmäßigen Batteriewechsel auf den Mieter übertragen.

In diesem Fall muss der Vermieter sicherstellen, dass der Mieter in der Lage ist, die o. g. Aufgaben zu erfüllen. Ansonsten haftet der Vermieter, wenn der Rauchwarnmelder im Brandfall nicht funktioniert.

Wichtige Hinweise zur Wartung des Rauchmelders

Je nach Bundesland muss sich der Vermieter bzw. Eigentümer oder der Mieter um die Wartung der installierten Rauchmelder kümmern. Zu beachten ist hier, dass der Melder im Brandfall betriebsbereit ist. Darüber hinaus solltest Du ihn jährlich wie folgt prüfen:

  • Befreie die Schlitze des Warnmelder von Flusen und Staub.
  • Kannst Du mechanische Beschädigungen ausschließen?
  • Hängt der Rauchmelder noch an einem geeigneten Platz? Er sollte mittig im Raum an der Zimmerdecke befestigt sein.
  • Teste den Rauchmelder über die Prüftaste und tausche ggf. die Batterien.
  • Wechsele die Batterie, falls in Deinem Rauchmelder keine Dauerbatterie mit zehnjähriger Lebensdauer eingebaut ist.
  • Rauchwarnmelder mit einer Dauerbatterie sollten nach 10 Jahren komplett ausgetauscht werden.

Produkt-Highlight

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Smarter Brandschutz

Wie praktisch wäre das: Egal wo Du Dich gerade aufhältst wirst Du über Dein Smartphone informiert, wenn zuhause der Rauchmelder anspringt. Du kannst reagieren und z. B. die Feuerwehr alarmieren. Das geht! Mit einem Brandschutz, den Du in Dein smartes Zuhause integrierst. SMART HOME by hornbach macht es möglich.

Was in Deinem smarten Zuhause noch alles möglich ist, zeigen wir Dir in unseren Ratgebern:

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Tipps zum Brandschutz im Alltag

tipps zum brandschutz im alltag

Ausreichend Abstand schaffen

Sorge für Abstand zwischen Wärmequellen und brennbaren Gegenständen. Das gilt vor allem bei Bügeleisen, Kochfeldern und elektrischen Geräten und für Geräte, die Stauhitze erzeugen können, wie z. B. Radio, Hifi-/TV-Anlagen, Toaster, Lampen, Halogenleuchten etc.

Gehe keine unnötigen Risiken ein

  • Rauche niemals im Bett.
  • Vermeide offenes Feuer und Funkenbildung in geschlossenen Räumen.
  • Schalte Haushaltsgeräte nach Benutzung immer ab.

Wenn es schon brennt

Rufe die Feuerwehr und mache Deine Angaben nach dem W-System:

  • Wer meldet? Name, Telefon
  • Wo brennt es? Adresse, Stockwerk
  • Was ist geschehen? Ausmaß des Feuers
  • Wie viele Menschen sind in Gefahr?
  • Warten auf Rückfragen!

  • Überschätze nicht Deine Fähigkeiten.
  • Wenn möglich, bitte andere um Hilfe.
  • Schalte alle elektrischen Geräte ab.
  • Schließe eventuell vorhandene Gashähne.
  • Versuche, kleinere Brandherde mit einer Löschdecke zu ersticken.
  • Lösche brennendes Fett nie mit Wasser, sondern mit einer Löschdecke.
  • Lösche brennende Flüssigkeit nie mit Wasser, sondern mit einem Pulverlöscher.
  • Benutze Wandhydranten.
  • Betätige Rauchabzüge.
  • Verlasse Räume, in denen es größere Brand- oder Rauchentwicklungen gibt.
  • Schließe, wenn möglich, Türen und Fenster. Zugluft fördert den Brand.
  • Schließe Türen nicht ab!

  • Bringe Dich und andere in Sicherheit!
  • Informiere gefährdete Personen und helfe Kindern und älteren Menschen.
  • Benutze Flucht- und Rettungswege.
  • Benutze im Brandfall niemals Aufzüge.
  • Umgehe stark verrauchte und/oder brennende Räume. Falls dies nicht möglich ist, halte Dir ein Tuch vor Nase und Mund und gehe geduckt unter den Rauchschwaden hindurch ins Freie. Wenn nötig, krieche. Kohlenmonoxid und andere Gase können in wenigen Minuten zur Bewusstlosigkeit führen!

  • Erkläre, wo sich der Brandort befindet.
  • Erkläre, wo sich möglicherweise noch Personen im Gefahrenbereich befinden.
  • Informiere – sofern Du es weißt – welche Besonderheiten das Gebäude hat: Baustellen, weitere Zugänge, Gasleitungen, gefährliche, giftige oder explosive Stoffe.

Vermeide alle Behinderungen der Einsatzkräfte und befolge deren Anweisungen!

Hilfsmittel zum Löschen für jeden Haushalt

Eine Löschdecke oder ein Feuerlöscher sind keine großen Investitionen, können aber in Notsituationen schlimmeres verhindern. Denk also darüber nach, ob es nicht auch für Dich Sinn macht.

Löschdecke

Sie erstickt Brände schnell, effektiv und sicher – speziell bei Fettbränden am Küchenherd, beim Camping und beim Grillen. Die Löschdecke ist aus hochwertigem Glasgewebe und lässt sich im Notfall sekundenschnell aus der stabilen Kunststoffbox nehmen, ausbreiten und über den Brandherd legen, um diesen damit abzudecken.

Dank der Aufhängeöse lässt sich die Kunststoffbox einfach an der Wand montieren und ist leicht zu reinigen. Die EN 1869 gilt als Produktnorm für Löschdecken.

Pulver– oder Schaumlöscher

Pulverlöscher eignen sich für die Brandbekämpfung von festen und flüssigen Stoffen sowie von Gasen. Sie sind auch als Einhandlöscher verfügbar – für die schnelle Bekämpfung von Bränden außerhalb der Gefahrenzone.

Schaumlöscher sind ebenfalls für feste und flüssige Stoffe geeignet: Sie sorgen für eine geringe Verunreinigung und einfache Reinigung des Brandumfeldes.

Normen und Richtlinien rund um Rauchmelder

Die Europäische Produktnorm EN 14604 legt Anforderungen, Prüfverfahren sowie Leistungskriterien für Rauchwarnmelder fest. Nach dieser Norm wurden alle unsere Rauchmelder vom einem akkreditierten Prüfinstitut geprüft.

Die Anbringung der CE-Kennzeichnung ist für alle Rauchmelder Pflicht, die nach EN 14604 geprüft wurden. Die CE-Kennzeichnung wird nicht von einem unabhängigen Institut vergeben, sondern bestätigt die Einhaltung der grundlegenden Anforderungen gemäß der anzuwendenden europäischen Richtlinien durch den Hersteller.

Die Anwendungsnorm DIN 14676 regelt auf nationaler Ebene Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern. Diese Norm gilt für private Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung und richtet sich an die für den Brandschutz zuständigen Behörden und Sachverständige, Feuerwehren, Hersteller von Rauchwarnmeldern, Planer, Hauseigentümer, Installateure und Bewohner.

Der vfdb (Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V.) ist ein Zusammenschluss von Fachleuten und Organisationen im Bereich des Brandschutzes. Die Richtlinien vfdb-14-01 / VdS - 3131 legen Anforderungen, Prüfverfahren und Leistungsmerkmale für Rauchwarnmelder zur Verwendung im privaten Bereich innerhalb von Gebäuden fest. Diese gelten zusätzlich zu denen der Europäischen Norm EN 14604. Prüfkriterien sind u.a. höhere Resistenz gegen mechanische Einwirkungen, unempfindlich gegen Alterung, fest eingebaute 10-Jahres-Batterie, verbesserte Gehäusekonstruktion, höherer Korrosionsschutz, höhere Klimabeständigkeit, höherer Fertigungsstandard und maximale elektromagnetische Verträglichkeit.

Das Q-Label ist ein unabhängiges Qualitätszeichen für hochwertige Rauchmelder mit erweiterter Qualitätsprüfung. Das CE-Zeichen wird bei dem Q-Label vorausgesetzt und die dafür vorgesehenen Anforderungen ergänzt. Voraussetzung für die neuen Q-Label Rauchmelder ist die Prüfung mit erhöhten Anforderungen nach der vfdb-Richtlinie 14-01. Zudem muss die DIN EN 14604 erfüllt sein. Wenn es um besondere Qualität und Zuverlässigkeit geht, bietet das Q-Label eine verlässliche Entscheidungshilfe.

Das KRIWANTestzentrum in Forchtenberg ist eine notifizierte Produktzertifizierungsstelle für u.a. Geräte der Brandmeldetechnik. In Kooperation mit der TÜV Rheinland prüft und zertifiziert das KRIWAN Testzentrum u.a. Rauchmelder, Wärmemelder, Rauchwarnmelder sowie Feststellanlagen. Hinsichtlich der Aussagekraft ist eine Kennzeichnung des Kriwan Testzentrums mit der des Prüfsiegel VdS vergleichbar.

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