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Schnee räumen und richtig streuen

schnee raeumen und richtig streuen

Der Winter schlägt zu – und Du schlägst zurück. Mit der richtigen Ausrüstung und einer ordentlichen Portion Wissen, bist Du bereit für das Schneeräumen und Streuen. Damit Du als Sieger aus dem Ring gehst.

Lesezeit 4 min.

Das brauchst Du zum Schneeräumen

Der Winter kommt. Unbarmherzig bringt er Eis und Schnee mit. Die Kinder freut’s, für Dich kann das ganz schön lästig sein. Denn in Deutschland greift im Winter die Räum- und Streupflicht.

Besen

Wenn der Schnee noch schön pulvrig ist, ist der Besen Dein bester Freund. Denn der Pulverschnee lässt sich schnell aus dem Weg fegen. Wo kein Schnee mehr ist, kann auch nichts platt getreten und glatt werden.

Achte auf die richtige Länge Deines Besenstiels, damit Dir das Schneeschippen nicht auf den Rücken geht.

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Schneeschaufeln und Schneeschieber

Da brauchst Du Muskelkraft: Schneeräumen mit Schneeschaufel oder Schneeschieber. Mit der besonders breiten Schaufel lässt sich Schnee gut aufnehmen und zur Seite schippen. Schneeschieber gibt es in verschiedenen Materialien, von klassisch Holz über Plastik bis hin zu Aluminium. Jedes Material hat seine Vorzüge bezüglich Gewicht, Langlebigkeit und Preis.

Es ist kein Gerücht, dass es tatsächlich noch Regionen gibt, in denen richtig viel Schnee fällt. Da kommt auch ein Schneeschieber schnell an seine Grenzen. Greife zur Schneewanne, um den Schneemassen zu trotzen! Die Schneewanne nimmt größere Schneemengen auf. Die volle Schneewanne kannst Du nicht mehr anheben, sollst Du aber auch nicht. Die Schneewanne schiebst Du – und schonst damit auch Deinen Rücken.

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Schneefräsen

Du hast ein großes Grundstück oder einfach keine Lust auf die anstrengende Schneeräumerei? Dann ist die motorbetriebene Schneefräse Deine Alternative. Es gibt Schneefräsen mit Elektro- und Benzinmotor. Auch bei eisigen Temperaturen springen die Schneefräsen problemlos an und räumen in Nullkommanix Dein Gelände. Da macht der Schnee plötzlich Spaß!

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Schneefräsen Zu den Artikeln

Darf ich Salz streuen?

Wenn sich Eis zum Schnee gesellt, kann es richtig gefährlich werden. Aber ist Salz streuen in Deutschland erlaubt? Auf diese Frage gibt es leider keine einheitliche Antwort. Denn jede Kommune hat in Sachen Streusalz eine eigene Satzung. Wenn Du Dir unsicher bist, frag bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung Deines Wohnorts nach.

Allerdings ist es Dir als Privatperson mittlerweile in den meisten Kommunen verboten, Salz zu streuen. Dafür gibt es auch gute Gründe:

  • Umweltschutz: Bäume und Sträucher werden geschädigt. Das Spritzwasser und das salzige Abwasser führen zu Ablagerungen in den Blättern, Blüten und Trieben. Die Pflanzen können irgendwann kein Wasser mehr aufnehmen und verdursten.
  • Grundwasser und Böden werden durch das Streusalz belastet.
  • Die Pfoten von Hunden und Katzen werden wund und können sich entzünden.
  • Das Streusalz greift unsere Schuhe, die Kleidung und sogar den Beton an.

Natürlich ist es für Dich am einfachsten, vereiste Flächen durch Salz aufzutauen. Aber Du siehst, das hat auch Nachteile.

streuen

Info

Das "Salzverbot" gilt nicht für Städte und Straßenmeistereien. Auf den Autobahnen wird also durchaus mit Salz gestreut.

Alternativen zum Streusalz

Auch wenn Du kein Salz streuen darfst, kannst Du trotzdem bei Glatteis für Sicherheit sorgen. Nachdem Du den Schnee geräumt hast, setzt Du einfach sogenannte abstumpfende Streumittel ein. Dazu gehören Split, Sand, Granulat oder Kies. Du hast einen Kamin? Perfekt, denn auch Asche eignet sich gut.

Streugut & Streugutbehälter Zu den Artikeln

Wer muss Schneeräumen und wann?

An und für sich sind die Gemeinden und Städte für die Räumung von Straßen und Gehwegen verantwortlich. Diese Pflicht geben sie allerdings an die Grundstückseigner weiter.

Und diese Pflicht solltest Du ernst nehmen. Stürzt ein Fußgänger vor Deinem Grundstück, weil Du den Schnee nicht geräumt hast, kann Dir eine Klage auf Schadenersatz drohen. In manchen Kommunen sind sogar Bußgelder fällig, wenn Du der Streu- und Räumpflicht nicht nachkommst.

Du wohnst zur Miete? Wenn Du in einer Mietwohnung wohnst, ist es durchaus möglich, dass Dein Vermieter den Winterdienst an Dich überträgt. Beauftragt Dein Vermieter einen externen Dienstleister, kann er die Kosten auf die Nebenkosten aufschlagen.

Wie Du den Gehweg richtig räumst

Zwei Personen müssen locker aneinander vorbeipassen. Das ist die Faustregel beim Schneeräumen. Wie breit der vom Schnee befreite Streifen tatsächlich sein muss, legt jede Kommune individuell fest.

In der Regel sollte der schneefreie Bereich eine Breite von 1,20 bis 1,50 Meter haben.

Den Schnee darfst Du übrigens nicht auf die öffentliche Straße, den Gehweg oder aufs Nachbargrundstück schippen. Er gehört an den Straßenrand.

Wann Du Schnee räumen musst

Auch das Zeitfenster, in dem Schnee geräumt werden muss, legt Deine Kommune fest. Es gibt also keine einheitliche Regelung in Deutschland. Mach Dich bei Deiner Kommune schlau.

Werktags müssen die Gehwege in der Regel um 7 Uhr morgens geräumt sein. Am Abend greift die Räumpflicht oft bis 20 Uhr. An Sonn- und Feiertagen sollten die Gehwege von 8 oder 9 bis 20 Uhr schneefrei sein.

Dazwischen muss, wenn nötig, mehrfach am Tag geräumt werden.


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