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Luftreinigende Pflanzen

Luftreinigende Pflanzen

Sattes Grün macht gute Laune. Aber nicht nur das: Grünpflanzen verbessern auch nachweislich das Raumklima. Sie produzieren Sauerstoff und sorgen für ausreichende Luftfeuchtigkeit. Viele Zimmerpflanzen filtern sogar Schadstoffe aus der Luft und sind in der Lage, gesundheitsgefährdende Substanzen wie Formaldehyd, Benzol, Trichlorethylen und Kohlendioxid abzubauen.

Lesezeit 4 min. Grünpflanzen
Kein Geheimnis: „Dicke Luft“ ist nicht gut für uns.

Viele verbringen heutzutage viel Zeit ihres Lebens in der Bude. Wir hocken zu oft in trockener, sauerstoffarmer und schadstoffbelasteter Luft.

Sie entsteht durch Ausdünstungen von Schadstoffen wie Formaldehyd aus Möbeln oder Teppichböden. Weichmacher aus PVC und Teppichen gelangen in die Raumluft oder auch Trichlorethylen aus Lösungsmitteln in Farben, Lacken, Reinigungsmitteln und Kunststoffen. All dies kann gesundheitsgefährdend oder sogar krebserregend sein.

Die Schadstoffe reizen Schleimhäute und können Reizhusten, Kopfschmerzen und Allergien auslösen. Feinstaub kann zu langwierigen Atemwegserkrankungen führen. Aber auch das von uns ausgeatmete Kohlenstoffdioxid belastet das Raumklima, macht uns müde und unkonzentriert.

Viele Gründe, der dicken Luft etwas entgegenzusetzen!

Wie verbessern Pflanzen das Raumklima?

Luftreinigende Pflanzen Luftbefeuchter

Natürliche Luftbefeuchter

Grundsätzlich bereichern alle Pflanzen die Raumluft. Sie geben 97 Prozent des Gießwassers wieder an die Umgebungsluft ab, und zwar keimfrei. Optimale Luftbefeuchter! Außer Sukkulenten und Kakteen. Die speichern das Wasser in ihren Wasserdepots.

Vor allem in Büros sind große Pflanzen empfehlenswert.
In einem 30 Quadratmeter großen Raum reichen schon drei bis sechs größere Zimmerpflanzen aus, um die ideale Luftfeuchtigkeit von 45 bis 55 Prozent zu erreichen.
Im Sommer senken sie sogar ein wenig die Raumtemperatur – natürliche Klimaanlagen also.

Pflanzen mit hohem Wasserbedarf, einem großen Blattvolumen (große Blätter oder viele kleine Blätter) und mit zarten Blättern eignen sich besonders gut als Luftbefeuchter:

  • Zyperngras (Cyperus alternifolius)
  • Papyrusgras (Cyperus papyrus)
  • Baumfreund (Philodendron)
  • Zimmerlinde (Sparrmannia africana)
  • Farne- Zierbanane (Musa oder Ensete)
  • Zimmerbambus (Pogonatherum paniceum)
  • Dieffenbachie
  • Fensterblatt (Monstera)

Ein weiterer Vorteil der natürlichen Raumbefeuchter: In trockener Luft entwickelt sich mehr Staub. An den Staubpartikeln haften oft Krankheitserreger und schweben so lange durchs Zimmer, bis sie auf einen Menschen treffen.

Wenn die Luftfeuchtigkeit durch Pflanzen steigt, werden Staubpartikel durch die Wassersättigung schwerer und fallen zu Boden – zusammen mit Krankheitserregern, Pollen, anderen Allergenen und Schadstoffen.

Wenn Du die Blätter regelmäßig abstaubst, können Pflanzen ihre positive Wirkung voll entfalten.

Kreativtipp: Luftreinigender Raumteiler

Da meinst Du Dein ganzes Leben, Muffen sind für Kupferrohraufgaben da, Gerätestiele für Werkzeugaufgaben und so weiter. Und dann kommt irgendwann die Erkenntniss: sie können auch als Raumteiler umfunktioniert werden. Wie das geht? Wir zeigen es Dir!

Vorbereitung

Schneide die Gerätestiele folgendermaßen zu:

  • 1 x Hängestange 60 cm
  • 2 x Seitenstangen 147 cm
  • 2 x Verbindung vorn/hinten 25 cm
  • 2 x Verbindung quer 26 cm
  • 1 x Mittelstück 55 cm

Luftreinigende Pflanzen Raumteiler
Das brauchst Du dafür

Das könnte Dir nützlich sein: Cuttermesser, Schleifpapier, Zollstock

In 4 Schritten zum kreativen Raumteiler – so geht's

Die „grüne Leber“ - Pflanzen als Luftfilter

Die gute Nachricht: Prinzipiell filtern alle Pflanzen Schadstoffe aus der Luft! Pflanzen wandeln nicht nur Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff um und erhöhen so den Sauerstoffgehalt der Raumluft, einige Pflanzenarten wie der Drachenbaum, Efeu oder Grünlilie bauen sogar Schadstoffe wie Formaldehyd, Trichlorethylen & Co ab.

So kannst Du den Schadstoffgehalt in der Raumluft bis zu 70 Prozent reduzieren. Zimmerpflanzen sind also nicht nur Deko. Sie steigern durch die Luftaufbereitung auch die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und mindern Stress.

Spezielle Enzyme in den Blättern der Pflanzen wandeln Gifte aus der Raumluft in unschädliche Verbindungen wie Aminosäuren und Zucker um. Oder Schadstoffe werden in die Wurzeln der Pflanzen geleitet und dort von Bakterien in unschädliche Stoffe umgewandelt.

Luftreinigende Pflanzen Luftfilter

Tipp

  • Pflanzen können keine Wunder vollbringen. Wenn Du mehr für eine schadstofffreie und gesunde Umgebung tun willst, achte schon beim Bau und bei der Inneneinrichtung auf Umweltzeichen und Umweltgütesiegel.
  • Regelmäßiges Lüften sorgt zusätzlich für gute Luft!

Welche Zimmerpflanzen reduzieren Lärm?

Luftreinigende Pflanzen Schalldaempfer

Viel Lärm um nichts – welche Zimmerpflanzen eignen sich besonders gut als Schalldämpfer? ja richtig gehört. Pflanzen eignen sich super, um den Geräuschpegel im Büro zu senken. Forscher empfehlen als Schalldämpfer große Pflanzen, die möglichst an unterschiedlichen Stellen im Raum platziert werden.

Lärmmindernd wirken Pflanzen besonders dann, wenn sie an den Wänden oder in einer Raumecke stehen. Kombiniere am besten großblättrige Pflanzen und stark belaubte Pflanzen:

  • Birkenfeige (Ficus benjamina)
  • Baumfreund (Philodendron)
  • Einblatt (Spatiphyllum spec.)
  • Strahlenaralie (Schefflera actinophylla)
  • Kentiapalme (Howea forsteriana)
  • Zierbanane (Musa oder Ensete)
  • Fensterblatt (Monstera)

Tipp: Pflanzen im Schlafzimmer

Gute Raumluft mit viel Sauerstoff, angemessener Luftfeuchte und wenig Schadstoffen fördert einen gesunden Schlaf. Die meisten Pflanzen setzen CO2 nur tagsüber um und nehmen nachts über die Wurzeln wieder Sauerstoff auf. Deswegen wird oft davon abgeraten, Pflanzen ins Schlafzimmer zu stellen. Das ist aber Humbug!

Der Anteil des Sauerstoffs, den die Pflanzen nachts „wegatmen“, ist im Vergleich zu dem, was sie tagsüber produzieren, verschwindend gering. Im Schlaf profitierst Du vom guten Klima, das den ganzen Tag über von den Pflanzen produziert wurde.

Einige „Wundertäter“ unter den Pflanzen produzieren auch nachts Sauerstoff. Bogenhanf, Orchideen und Kakteen, aber auch die echte Aloe und Bromelie versorgen Dein Schlafgemach mit einem extra Sauerstoff-Kick.

Luftreinigende Pflanzen richtig pflegen

Damit Zimmerpflanzen ihre volle Entgiftungsleistung entfalten können, ist die richtige Auswahl entscheidend. Pflanzen und Raum müssen zueinander passen. Je geeigneter der Standort, desto höher die Entgiftungsleistung.

Pflanzen, die zum Beispiel viel Licht brauchen, filtern die Luft am besten, wenn sie in der Nähe von Fenstern stehen. Efeu, Einblatt und Grünlilie sind am richtigen Standort sehr aktive Schadstoffkiller.

Berücksichtige die Ansprüche der jeweiligen Pflanzen betreffend Licht, Temperatur, Wasserbedarf und pH-Wert des Substrats.

Nur dann ist die Widerstandskraft der Zimmerpflanzen gegen Krankheiten und Schädlinge stark genug. Je größer und vitaler Pflanzen sind, desto besser befeuchten und erneuern sie die Raumluft.

Regelmäßiges Gießen und Düngen und gelegentliches Umtopfen tut den Pflanzen gut. Passendes Substrat, zugeschnitten auf die Bedürfnisse unserer Klimapflanzen, findest Du im FloraSelf-Sortiment.

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