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Kletterpflanzen pflegen

kletterpflanzen pflegen

Steht in Deinem Garten eine alte Mauer, nicht besonders hübsch und ansehnlich? Oder wünschst Du dir einen natürlichen Sichtschutz zum Nachbargrundstück? Dann probier es mal mit Kletterpflanzen. Diese eifrigen Fassadenkletterer verschönern Mauern, Zäune und vieles mehr. Im Gegensatz zu einer Hecke blühen sie aber auch schön und bringen Farbe in Deinen Garten.

Lesezeit 3 min. Kletterpflanzen

Finde Deine Kletterpflanze

Jede Kletterpflanze hat ihre Besonderheiten und speziellen Bedürfnisse. Das fängt bei der Optik an und endet bei den Anforderungen an Licht und Boden. Vergleiche in diesem Abschnitt die verschiedenen Kletterpflanzen und entscheide, welche am besten zu Dir und Deinem Garten passt.

Kletterpflanzen Zu den Artikeln

Einen geeigneten Standort wählen

Kein Garten bietet für alle Pflanzen die idealen Bedingungen. Ist Dein Garten besonders sonnig? Oder liegt er hauptsächlich im Schatten? Viele Pflanzen mögen keine Extreme, aber unter den Kletterpflanzen gibt es einige Vertreter, die sich unter diesen Voraussetzungen besonders wohlfühlen.

Zu den Sonnenanbetern gehören zum Beispiel der Blauregen, das Geißblatt und die Klettertrompete.

Im Schatten bleiben dagegen lieber das Efeu, die Kletterhortensie und die Pfeifenwinde.

Wie bei den meisten Gartenpflanzen gilt auch bei den Kletterpflanzen: Du brauchst nicht unbedingt einen Garten, um etwas pflanzen zu können. Kletterpflanzen gedeihen hervorragend im Topf und sind auch für Balkon und Terrasse geeignet.

Auf den richtigen Boden kommt es an

Die meisten Kletterpflanzen stellen ähnliche Ansprüche an die Beschaffenheit des Bodens. Sie reagieren empfindlich auf Staunässe im Wurzelbereich, deshalb sollte der Boden reich an Humus und damit durchlässig sein.

Eine Ausnahme bildet die Kletterhortensie: Sie braucht vor allem sauren Boden. Den erzeugst Du am einfachsten, indem Du einen Sack Rhododendronerde mit ins Pflanzloch gibst.

Trotz ihrer geringen Toleranz gegenüber Staunässe haben Kletterpflanzen einen hohen Wasserbedarf. Deshalb bietet sich ein Boden an, der große Mengen Wasser aufsaugt, ohne Staunässe zu bilden. Er sollte zudem möglichst tiefgründig sein, sodass die Pflanze genug Platz zum Wachsen hat und sich auch nach unten ausbreiten kann.

Das solltest Du auch bedenken, wenn Du die Pflanze in ein Gefäß setzt. Das sollte ein großes Fassungsvermögen haben, damit sich die Wurzeln entfalten können.

Kletterpflanzen pflanzen

Der beste Zeitpunkt, Kletterpflanzen zu pflanzen, ist der Frühling. Dann kann ihnen der Frost nicht mehr gefährlich werden, und sie haben die besten Bedingungen zum Anwurzeln. Unproblematisch ist das Pflanzen auch im Sommer oder Anfang Herbst – an heißen Tagen musst Du dann aber kräftig gießen.

Kletterpflanzen pflegen und schützen

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Bodenpflege

Kletterpflanzen wurzeln tief und profitieren von den positiven Eigenschaften gemulchter Erde: Das Wasser im Boden verdunstet nicht so schnell, der Boden verkrustet nicht und ist vor Wind, Wasser und direkter Sonneneinstrahlung geschützt – gerade Clematis mögen keine direkte Sonneneinstrahlung am Fuß. Zudem unterdrückt der Rindenmulch effektiv das Wachsen von Unkraut.

Befreie den Boden von Unkraut, bevor Du den Rindenmulch mindestens sieben Zentimeter dick ausbringst.

Gießen

Kletterpflanzen haben eine große Blattfläche und verdunsten darüber schnell große Mengen Wasser. Gieße die Kletterpflanzen nach dem Einpflanzen in regelmäßigen Abständen – vorerst öfter, an heißen Tagen ruhig auch mal morgens und abends. Dies gilt auch für Kübelpflanzen.

Düngen

Pflanzendünger fördern das natürliche Wachstum der Pflanze und helfen ihr, zahlreiche und üppige Blüten auszutreiben. Die ausgewogene Nährstoffkombination ist exakt auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt. Angaben zum Düngen findest Du auf der Verpackung.

Pflanzenschutz

Kletterpflanzen haben auch Feinde; typische Schädlinge sind Blattläuse und Dickmaulrüssler. Auch Schnecken sollten vor allem von jungen Pflanzen ferngehalten werden. Pilzerkrankungen sind eher selten. Im HORNBACH Sortiment findest Du eine Vielzahl an Pflanzenschutzmitteln für Deine Kletterpflanzen.

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Kletterpflanzen im Winter - Immergrün und winterhart

Unter den Kletterpflanzen gibt es einjährige und mehrjährige Arten. Die einjährigen wachsen in einer Saison um mehrere Meter in die Höhe und damit etwas schneller als die mehrjährigen. Aber von denen hast Du dann auch im nächsten Jahr noch etwas, denn sie sind winterhart.

Einjährige Kletterpflanzen sind zum Beispiel:

  • Duftwicke
  • Schwarzäugige Susanne
  • Japanischer Hopfen
  • Zierkürbis
Zu den mehrjährigen Kletterpflanzen gehören:

  • Clematis
  • Geißblatt
  • Blauregen
  • Efeu
Unter den mehrjährigen Kletterpflanzen gibt es auch einige immergrüne Sorten. Zum Beispiel das Efeu, das Geißblatt und manche Sorten der Clematis.

Mit oder ohne Rankhilfe

Manche Kletterpflanzen brauchen eine Rankhilfe, andere nicht. Kletterpflanzen, die keine Rankhilfe benötigen, halten sich mit Haftwurzeln am Untergrund fest. Sie finden selbst auf glatten Oberflächen wie Hauswänden und Mauern Halt und können daran emporwachsen.

Zu ihnen gehören Efeu, Kletterhortensie und Wilder Wein.

Kletterpflanzen ohne Haftwurzeln benötigen eine Rankhilfe, an der sie sich hocharbeiten können, beispielsweise ein Rankgitter. Sie schlingen ihre Triebe um die Sprossen der Gitter und schaffen es so nach oben.

Eine Rankhilfe brauchen der Blauregen, das Geißblatt, die Klettertrompete, der Knöterich, die Pfeifenwinde, die Clematis und die Weinrebe.

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