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Fassade dämmen

Lesezeit 11 min.
Fassade dämmen

Es geht ran an die Fassade bei Dir? Dann check hier nochmal Schritt für Schritt die nötigen Handgriffe. Wir erklären Dir, wie Du beim Dämmen Deiner Fassade am besten vorgehst.

Fassadendämmung

Fassadendaemmung

Schütze Dein Haus mit einem warmen Mantel. Die Außenwände Deines Hauses summieren sich zu einer großen Fläche. Mögliche Wärmeverluste sind daher sehr hoch. Eine Fassadendämmung hält die Energie im Haus und spart somit Energiekosten. Die Hausdämmung zählt zu den effektivsten Energiesparmaßnahmen bei einer Sanierung.

Eine gut gedämmte Fassade schafft weitere positive Effekte:

  • ein angenehmes Raumklima durch Schutz vor Hitze
  • Zuglufterscheinungen werden verringert
  • der Marktwert des Hauses steigt
  • optische Aufwertung des Hauses durch vielfältige Putze, Strukturen und Farben

Vor allem bei Altbauten sind die Potenziale enorm. Manche Gebäude brauchen aufgrund von Energieverlusten etwa dreimal so viel Energie zum Beheizen wie Neubauten.

Vorteile einer gedämmten Fassade

Durch die Anbringung eines Wärmedämm-Verbundsystems (WDVS) kannst Du bis zu 18 % der Energie sparen. Die „warmen“ Wände sind ein weiterer Vorteil einer Wärmedämmung. Je höher die Oberflächentemperatur der Wand, desto angenehmer empfindest Du das Raumklima. Sind die Wände warm, kann die Raumtemperatur sogar etwas niedriger sein – Du fühlst Dich trotzdem wohl, sparst zusätzlich Heizenergie und reduzierst die CO2-Belastung nachhaltig.

Schutz des Mauerwerks
Ungedämmte Wände lassen Kälte ins Mauerwerk eindringen – und in umgekehrter Richtung Wärme nach außen entweichen. Diese großen Temperaturunterschiede führen zu Spannungen in der Wand, die Bausubstanz kann nachhaltig Schaden nehmen. Ein Wärmedämm-Verbundsystem hält Frost draußen, Wärme drinnen und schützt so auch das Mauerwerk.

Angenehmes Raumklima – im Sommer und im Winter
Während im Winter die gedämmte Fassade die wertvolle Wärme im Haus behält, bleiben im Sommer die Räume trotz größter Hitze immer kühl. Du hast also zu jeder Jahreszeit ein angenehmes Raumklima.

WDV-System kurz erklärt

Ein WDV oder auch WDVS ist ein Wärmedämmverbundsystem zum Dämmen von Außenwänden durch eine Schichtung verschiedener, aufeinander abgestimmter Komponenten:

  • Wärmedämmschicht aus Dämmstoffen
  • Armierungsschicht
  • Schlussbeschichtung zur Gestaltung der Oberfläche
Als Außenwandkonstruktion muss eine Thermohaut laut Bauordnung bestimmte Anforderungen erfüllen.
Sie muss sich selbst tragen, die Kräfte des Windes aushalten und starke Temperaturunterschiede problemlos verkraften. Die äußere Schicht darf nicht anfällig für Schimmelbildung sein. Weder Schlagregen noch Tau dürfen ihr etwas anhaben.

Vorgaben für WDVS beachten

Das für Wohnhäuser verwendete Material muss mindestens der Brandschutzklasse B1 (schwer entflammbar) genügen. Des Weiteren muss die Verkleidung lange halten, der Umgebung angepasst aussehen (evtl. Auflagen!) und auch Schallschutzqualitäten haben.

Kleine Checkliste für die Fassadendämmung

Bevor Du loslegst, solltest Du folgende Fragen geklärt haben:

  • Muss ein Gerüst für die Hausdämmung aufgestellt werden?
  • Wie ist das Gebäude bisher gedämmt?
  • Welches Dämmmaterial sollte beim Sanieren verwendet werden?
  • Wie dick sollte das verwendete Dämmmaterial sein?
  • Sind aufgrund baulicher Gegebenheiten zusätzliche Arbeiten erforderlich, z. B. neue Fensterbänke?
  • Ist der Austausch von Fenstern/Haustür ratsam?
  • Muss der Sockel auch gedämmt werden?
  • Müssen Vorarbeiten, z. B. das Entfernen von Erdreich, geleistet werden?
  • Sind Zufahrtswege und ein Abstellplatz für das Material vorhanden?
  • Mit welchem Material und welcher Farbe soll die Fassade am Ende gestaltet werden?

Gelegenheit für neuen Anstrich

Ist die Fassade gedämmt, kommt der krönende Abschluss: Jetzt muss neu verputzt werden. Damit kannst Du die Gelegenheit am Schopfe packen und Deinem Haus auch gleich einen neuen Look verpassen – mit einem farbigen Fassadenputz oder Schlussanstrich.

Das brauchst Du

Vorbereitung

Schädlicher Wärmeverlust

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Die thermographische Kamera bringt es ans Licht: Durch Wärmebrücken wie z. B. bei einem nicht ausreichend gedämmten Sturz oder bei ganzen Flächen (Heizungsnische) geht Wärme ungenutzt verloren.

Bei nicht gedämmten Gebäuden kann dadurch bis zu 50 % Wärme verloren gehen. Gleichzeitig kann sich im Innenbereich Kondenswasser bilden – die Ursache für einen gesundheitsgefährdenden Schimmelpilzbefall.

Fassade daemmen anleitung as 01
Fassade daemmen anleitung as 01

Untergrund vorbereiten

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Eine Fassadendämmung mit dem Wärmedämm-Verbundsystem kann sowohl auf altem Mauerwerk und altem Putz als auch auf Neubauwänden erfolgen.

Beachte die Voraussetzungen, die für die Befestigung der Dämmplatten gegeben sein müssen. Generelle Voraussetzungen: Der Untergrund muss eben, trocken und tragfähig sein.

Entferne lose Teile. Fensterbänke, Brüstungsabdeckungen, Dachüberstände und sonstige Anschlüsse müssen geprüft und ggf. überarbeitet oder erneuert werden.

Fassade daemmen anleitung as 02
Fassade daemmen anleitung as 02

Unebenheiten ausgleichen

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Die Kleberschichtdicke wird später max. 10 mm betragen, daher sind Unebenheiten vorher auszugleichen. Altputz auf Hohlstellen prüfen und ggf. lose Teile abschlagen und mit Außenputz oberflächenbündig ausbessern. Anschließend mit Hochdruckreiniger o. Ä. von Staub und Schmutz befreien. Sandenden oder kreidenden Altputz mit Tiefengrund vorbehandeln. Altanstriche durch Gitterschnittprobe sowie Abreißprobe auf Tragfähigkeit prüfen. Im Zweifelsfall ist der Altanstrich zu entfernen.

Fassade daemmen anleitung as 03
Fassade daemmen anleitung as 03

Achtung!

Verwende nur bauaufsichtlich zugelassene Fassadendämmplatten. Nur so hast Du die erforderliche Herstellergarantie und lange etwas von Deiner Dämmfassade.

Keine Vorbereitung bei Neubauwänden

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Monolithisch errichtete Neubauwände sind überwiegend so beschaffen, dass Du die Dämmung ohne weitere Vorbereitung direkt nach dem Setzen der Sockelprofile aufbringen kannst.

Fassade daemmen anleitung as 04
Fassade daemmen anleitung as 04

Verlauf des Sockelprofils

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Lege zuerst den Verlauf des Sockelprofils fest und übertrage diesen auf die Wand. Bei größeren Distanzen helfen zum Anzeichnen eine Schlauchwasserwaage oder ein Lasermessgerät.

Fassade daemmen anleitung as 05
Fassade daemmen anleitung as 05

Sockelprofil befestigen

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Passend zur Dämmplattendicke das passende Sockelprofil auswählen und am Untergrund befestigen. Die Befestigung erfolgt in der Regel mit speziellen Schlagdübeln alle 30 cm. Um Unebenheiten auszugleichen, werden passende Ausgleichstücke verwendet. Die Befestigung erfolgt mit 3 Befestigungsdübeln pro Meter.

Fassade daemmen anleitung as 06
Fassade daemmen anleitung as 06

Dämmung anbringen

Dämmplatten zuschneiden

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Um EPS-Dämmplatten zuzuschneiden, empfehlen wir Styroporschneidgeräte. Die kannst Du kaufen oder auch über unseren Mietservice ausleihen.

Fassade daemmen anleitung as 07
Fassade daemmen anleitung as 07

Klebespachtel anrühren

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Den Klebespachtel nach Herstellerangaben in einem Mörtelkübel mit sauberem Wasser anrühren. Mische den Klebespachtel gut durch, sodass eine homogene, klumpenfreie Masse entsteht. Ein elektrischer Rührquirl ist dafür gut geeignet.

Pro Quadratmeter werden ca. 5 kg Mörtel benötigt.

Fassade daemmen anleitung as 08
Fassade daemmen anleitung as 08

Umlaufend Klebewulst anbringen

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Die EPS-Dämmplatten umlaufend mit einer Klebewulst versehen. Trage anschließend noch 3 Klebebatzen auf die Dämmplatte auf. Trage so viel Klebespachtel auf, dass danach etwa 40 % der Plattenfläche mit dem Untergrund verklebt sind.

##Achte darauf, dass Stoß- und Lagerfugen frei von Klebemörtel bleiben, da dies zu Wärmebrücken führen kann.

Fassade daemmen anleitung as 09
Fassade daemmen anleitung as 09

Dämmplatten kleben

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Nach dem Auftragen des Klebespachtels werden die Platten verarbeitet. Beginne an einer Hausecke, und setze die erste Platte in die Sockelleiste ein.

Beachte, dass die Platten fest aneinander stoßen.

Fassade daemmen anleitung as 10
Fassade daemmen anleitung as 10

Verlegung im Versatz

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Die weitere Verlegung der Dämmplatten erfolgt immer im Versatz, sodass die Plattenfugen mindestens 25 cm Abstand zueinander haben. Im Bereich von Fenstern und Türen ordnee die Platten so an, dass an den Ecken der Türen und Fenster keine Plattenfugen sind – so können die Platten nicht reißen.

Fassade daemmen anleitung as 11
Fassade daemmen anleitung as 11

Fugen verschließen

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Selbst bei genauem Arbeiten können Fugen nicht immer vermieden werden. Große Abstände (> 5 mm) mit Streifen aus den verwendeten Dämmplatten verschließen. Schmale Fugen (< 5 mm) können mit geeignetem Füllschaum verschlossen werden.

Fassade daemmen anleitung as 12
Fassade daemmen anleitung as 12

Dübeln

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Bei nicht ausreichend hoher Tragfähigkeit, z. B. bei der Altbausanierung, werden die Dämmplatten in Abhängigkeit von Form und Region des Objektes und dem gewählten Dämmsystem mit 6 bis 12 Dübeln pro Quadratmeter befestigt. Für Dämmplatten mit Stärken von 6 bis 20 cm stehen dafür Tellerschlag- oder Schraubdübel zur Auswahl. Verdüble die Platten frühestens 3 Tage nach dem Verkleben.

Fassade daemmen anleitung as 13
Fassade daemmen anleitung as 13

Fensterbänke und Plattenstöß abdichten

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Um das Eindringen von Feuchtigkeit zu vermeiden, müssen Anschlüsse an Fensterbänken und Fensterrahmen abgedichtet werden. Lege in die Fugen ein Dichtband ein. Bevor Du die Dämmplatten anklebst, bringe an beiden Seiten sowie oben auf dem Fensterrahmen eine abdichtende Anputzleiste an.

Bitte beachte beim Kauf der Anputzleiste die Fenstergröße, Dämmstoffdicke und Einbauart.

Fassade daemmen anleitung as 14
Fassade daemmen anleitung as 14

Fassade verputzen

Diagonalarmierung einlegen

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Im Eckbereich von Fenstern und Türen immer eine Diagonalarmierung durch Gewebestreifen von etwa 20 x 30 cm in die Armierungsschicht einlegen. Achte darauf, dass die Gewebestreifen dicht in die Ecken der Gebäudeöffnungen gelegt werden.

Um lotrechte und stoßfeste Gebäudekanten auszubilden (siehe Abb.), werden Eckwinkel oder Eckschienen vollflächig in den Armierungsspachtel eingebettet und ausgerichtet. Bei nachfolgender Armierung der Gesamtfläche lege das Gewebe 10 cm überlappend auf das Gewebe der Eckwinkel auf.

Fassade daemmen anleitung as 15
Fassade daemmen anleitung as 15

Tipp für die Diagonalarmierung

Es gibt auch spezielle Eck-Armierungspfeile für eine genaue Anpassung der Diagonalarmierung.

Klebespachtel auftragen

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Trage auf die Dämmplatten eine ca. 4 mm dicke Schicht Klebespachtel auf und durchkämme diese mit der Zahnkelle 10 x 10 mm.

Fassade daemmen anleitung as 16
Fassade daemmen anleitung as 16

Armierungsschicht fertigstellen

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Mit einem Glätter nun das Armierungsgewebe in senkrechten Bahnen faltenfrei in das Kleberbett eindrücken. Nach Fertigstellung sollte die Armierungsschicht 3–4 mm dick sein. Lasse die einzelnen Gewebebahnen mind. 10 cm überlappen.

Anschließend mit dem Flächenspachtel abziehen. Das Gewebe muss vollflächig in der Kleberschicht eingebettet sein.

Fassade daemmen anleitung as 17
Fassade daemmen anleitung as 17

Putzgrund auftragen

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Nach dem Durchtrocknen der Armierungsschicht (mind. 3 Tage!) kannst Du den Putzgrund auftragen. Je nach Untergrundbeschaffenheit werden ca. 0,2 kg/qm benötigt.

Fassade daemmen anleitung as 18
Fassade daemmen anleitung as 18

Welcher Putz wofür?

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Als Oberputz kommen mineralischer Edelputz oder pastöse Oberputze (Silikat- oder Silikonharzputz) in Frage:

Edelputz ist der „klassische" Oberputz. Er wird mit Wasser zu einer gebrauchsfertigen Masse verarbeitet und ist als Rillen- und Scheibenputz weiß und in verschiedenen Farbtönen erhältlich.
Pastöse Oberputze sind bereits verarbeitungsfertig, was es einfach macht. Es gibt sie als Rillen- oder Scheibenputzstrukturen und in verschiedenen Körnungen im 25-kg-Eimer. Auch hier gibt es viele verschiedene Farbtönen. Besonders der Silikonharzputz mit seinen leuchtenden Farben und der extrem schmutzabweisenden Oberfläche ist zu empfehlen.

Fassade daemmen anleitung as 19
Fassade daemmen anleitung as 19

Hinweis

Um bei eingefärbten mineralischen Edelputzen eine gleichmäßige Farbgebung zu erzielen, ist ein Anstrich im Farbton des Oberputzes zu empfehlen.

Oberputz auftragen

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Den Oberputz nach Herstellerangabe gebrauchsfertig anmischen und, besonders bei farbigen Putzen, gründlich durchmischen. Silikat- und Silikonputze sind bereits fertig gemischt und können nach kurzem Durchrühren direkt verwendet werden.

Fassade daemmen anleitung as 20
Fassade daemmen anleitung as 20

Mörtel strukturieren

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Trage den frischen Putz in Kornstärke mit einer rostfreien Stahltraufel auf den Untergrund auf. Mit einem Reibebrett wird der frische Mörtel anschließend strukturiert.

Fassade daemmen anleitung as 21
Fassade daemmen anleitung as 21

Reibebrett benutzen

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Bearbeite den Putz - je nach gewünschter Oberfläche - mit einem Reibebrett. Beachte aber, dass Du nicht zu lange an einer Stelle reibst. Die Putzstruktur kann dabei verloren gehen. Deshalb nur gerade so lange reiben, bis die Struktur entstanden ist.

Fassade daemmen anleitung as 22
Fassade daemmen anleitung as 22

Dämmung im Querschnitt

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Stelle die Flächen ohne Unterbrechung fertig und schütze sie vor schneller Austrocknung, damit keine Ansätze oder Strukturunterschiede entstehen.

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So sieht der Aufbau der Fassadendämmung im Querschnitt aus.

Fassade daemmen anleitung as 24
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Sockel verputzen

Mosaikputz abziehen

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Sockelputz: Besonders für die strapazierten Flächen des Sockels wird ein spezieller Sockelputz, der sog. Mosaikputz, verwendet. Er ist in 36 verschiedenen Designs erhältlich. Mineralische Edelputze eignen sich hierfür nicht!

Fassade daemmen anleitung as 25
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Auch der Mosaikputz ist bereits verarbeitungsfertig und kann nach einem kurzen Durchrühren aufgetragen werden. Ziehen Sie den Putz mit einer rostfreien Stahltraufel auf. Anschließend die Oberfläche in eine Richtung mit der Stahltraufel ansatzfrei abziehen. Die Putzschichtdicke sollte 2–4 mm betragen.

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Sockelputz auftragen: Das spezielle Wärme-Dämmsystem für den Sockel sieht folgenden Schichtaufbau vor (von innen nach außen):

[1] Mauerwerk
[2] Klebespachtel
[3] Sockel- und Perimeter- Dämmplatten
[4] Klebespachtel
[5] Armierungsgewebe fein
[6] Klebespachtel
[7] Grundierung
[8] Mosaikputz

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