Bevor Du eine Gabione planst, frage beim zuständigen Bauamt nach den örtlichen Vorschriften. Welche Regeln gelten, hängt von Gemeinde und Bundesland ab. Höhe der Gabione, Grenzbebauung oder spezielle Bauarten können genehmigungspflichtig sein.
Prüfe vor dem Kauf auch, für welchen Zweck das Gabionensystem geeignet ist. Nicht jede Gabione darf als Zaun, freistehendes Gestaltungselement oder tragende Stützmauer eingesetzt werden.
Lege den Standort fest und beachte:
- Grundstücksgrenzen
- Nachbargrundstücke
- Hauswände
- Leitungen im Erdreich
- Tragfähigkeit des Bodens
So vermeidest Du Änderungen und zusätzliche Kosten.
Gabionen sind wasserdurchlässig. Bei einer Stützmauer oder am Hang kann es zu Stauwasser kommen. Plane eine Drainage ein, um Frostschäden, Setzungen oder zusätzlichem Druck auf die Konstruktion zu vermeiden.
- Für freistehende Gabionenzäune oder Gabionenwände im ebenen Gelände genügt oft eine Schottertragschicht.
- Werden Gabionen als Stützmauern, zur Hangbefestigungen oder zum Ausgleichen von Höhenunterschieden verwendet, brauchst Du eine zusätzliche Drainage. Hier reicht die im Fundament eingebaute Schotterschicht nicht aus, da Niederschlags- und Sickerwasser dauerhaft abgeleitet werden müssen. Plane dafür eine geeignete Drainage ein, z. B. aus Drainkies und ggf. einem Drainrohr.