Zum Anhören: Glänzende Aussichten

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Galavaniseurin Maxi Hänsch steht in ihrer Silberwerkstatt in Hamburg Altona.

Narben und Glückseligkeit. Stolz und Materialschwäche. Wir sprechen mit Machern über ihre Projekte. Diesmal: Maxi Hänsch über ihre Silberwerkstatt.

Maxi Hänsch ist Galvaniseurmeisterin. In der Silberwerkstatt ihres Vaters hat sie die Liebe für das Handwerk entdeckt und es von der Pike auf gelernt. Heute gehört der Laden ihr und mit ihrem Team aus Silber- und Messerschmieden verhilft sie tagaus, tagein Antiquitäten zu neuem Glanz.

Ein Gespräch über Besteck, Erinnerungen und Begeisterung.

Ich habe gesehen, wie diese Teekanne sich verändert hat. Das war der Wahnsinn.“

Maxi Hänsch


  • Im Schaufenster von Maxi Hänschs Altonaer Silber Werkstatt glänzt alles.

    Alles glänzt so schön neu. Im Schaufenster der Altonaer Silber Werkstatt.

  • Schalen, Becher, Kerzenleuchter: alle warten in der Altonaer Silber Werkstatt darauf, wieder zum Strahlen gebracht zu werden.

    Schalen, Becher, Kerzenleuchter: alle warten darauf, wieder zum Strahlen gebracht zu werden.

  • Hier in der Werkstatt arbeitet die Galvaniseurin Maxi Hänsch Hand in Hand mit ihren Mitarbeiter: Silber – und Messerschmieden.

    Hier in der Werkstatt arbeitet die Galvaniseurin Hand in Hand mit ihren Mitarbeiter: Silber – und Messerschmieden.

  • Das Tafelmesser, das in der Altonaer Silber Werkstatt restauriert wird, zu Beginn. Kein schöner Anblick. Und scharf ist es schon lange nicht mehr.

    Das hat schon besser Zeiten gesehen: Ein Silbermesser vor der Aufarbeitung.

  • Das Galvanisierbad: Galvaniseurmeisterin Maxi Hänsch steht im Zug der brummenden Entlüftungsanlage und taucht das Messer – mit Kupferdraht als Minuspol des elektrolytischen Bades – ins Wasser. Am Wannenrand ist Silbergranulat am Pluspol befestigt.

    Auf Silber-Tauchgang: Das Messer nimmt – geführt von Maxis Hand ­– ein Bad im Galvanisierbecken.

  • Maxi Hänsch poliert das frisch galvanisierte Messer auf.

    Gründlich aufpolieren: Maxi sorgt für den Feinschliff.

  • Fertig! Rund drei Stunden lang ist das Messer in der Altonaer Silber Werkstatt von Hand zu Hand gegangen.

    Kann sich wieder sehen lassen. Das Messer erstrahlt in gewohntem Glanz.

von

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... und ihrer Silberwerkstatt lest Ihr hier.

Text: Barbara Pfeil/Holger Klein | Fotos: Charlotte Schreiber

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