Merkliste 0 Warenkorb 0

Farbwirkung nutzen

farbwirkung nutzen

Grauer, trister Alltag. Was für ein Albtraum. Ein Leben ohne Farben ist kaum vorstellbar. Farben sind mehr als nur Buntmacher. Sie wirken sich direkt auf unser Unterbewusstsein aus. Erfahre hier mehr über die Wirkung von Farben und nutze sie für Dich.

Lesezeit 5 min. Wandfarben

Farbpsychologie – wie wirken Farben auf unser Wohlbefinden?

Von der Wand über die Dekoration bis hin zur Einrichtung: Farben wirken von allen Seiten auf unser Wohlbefinden ein. Und zwar auf unterschiedliche Weise. Manche Farben regen die Stimmung an, manche wirken erfrischend oder beruhigend.

An den Wänden können Farben tatsächlich die gesamte Raumwirkung verändern, z. B. den Raum gefühlt vergrößern/verkleinern oder die Raumtiefe verändern.

Hier erfährst Du, welche Farben von Natur aus welche Wirkung auf uns haben. Lass Dich inspirieren und male Dir Dein persönliches Farbkonzepte für Zuhause aus.

Gelb

  • strahlend & anregend
  • vermittelt eine warme, behagliche Atmosphäre
  • fördert die Konzentration
Positive Assoziation:
freundlich, optimistisch

Rot

  • hat Signalwirkung und erzeugt Aufmerksamkeit
  • wirkt belebend
  • steigert das Selbstwertgefühl
Positive Assoziation:
stark, dynamisch, aktiv

Grün

  • wirkt lebendig & natürlich
  • Symbolfarbe des Lebens
  • beruhigend & konzentrationsfördernd
Positive Assoziation:
entspannen, positiv, harmonisch

Blau

  • wirkt nüchtern, sachlich & vertrauensvoll
  • entspannt und fördert Frieden
  • fördert Kommunikation
Positive Assoziation:
still, stark

farbkreis

Wandfarben kombinieren

Mit Wandfarben bringst Du neues Leben in Deine vier Wände. Die Inspirationsstrecke zeigt, welche Farbtöne harmonisch miteinander kombinierbar sind und wie Du wirkungsvolle Kontraste setzt.

Wenn Dir eine Kombi gefällt, kannst Du die Farben im Farbmischcenter exakt nachmischen lassen – online und im Markt.
Farbkombinationen gibt's wie Sand am Meer. Richtig oder falsch gibt's nicht. Welche zu Dir passen, entscheidest alleine Du.

Farbklassiker stilechter Epochen

Jede Zeit hat seine Modefarben. Nachfolgend findest Du die schönsten Farbkombinationen verschiedener Epochen – also echte Farbklassiker.

Für die gewünschte Grundstimmung sorgt der ausgewählte Flächenton, der mit verschiedenen Akzentfarben kombiniert wurde. So entstehen feine Lieblingsecken, fröhliche Familienplätze und ruhige Arbeitsbereiche. Die Farbtonkarten zeigen die schönsten Farbkombinationen für Dein Zuhause.

Swinging Sixties

Kräftige Töne und mutige Kontraste, kombiniert mit schlichten Formholzmöbeln und groben Textilien prägten die Wohnwelten dieser Zeit.

Mit schwungvollen, starken Farben wie Orange, Flaschengrün, Blau und Gelb holst Du Dir den Stil der Swinging Sixties ins Haus.

Lässiger Retro-Charme bringt das Gefühl von Freiheit und jugendlicher Rebellion in Deine Räume. Der moderne Retro-Stil kopiert nicht, sondern kreiert sich neu als eine gekonnte Mischung aus Farbklassikern und aktuellem Design. Es darf farbenfroh und mutig kombiniert und gemixt werden.

farbklassiker swinging sixties

Frische Fünfziger

Elvis begeisterte mit revolutionärem Hüftschwung, Grace Kelly wurde Gracia Patricia von Monaco, und der Lifestyle strotzte vor purer Freude an Dingen, die nicht nur nützlich, sondern verschwenderisch schön waren. Für den Aufbruch in diese neue, fröhliche Leichtigkeit gibt es sehr moderne, farbige Zeitzeugen. Sanfte Wandgefährten mit Rock´n roll im Blut.

Pastellige Farbtöne wie Minzgrün, Rosé und Hellblau unterstreichen grazile Formen und richten entspannte Räume ein.

Ob Loft oder Landhaus, Familiendomizil oder Single-Nest – jedes Zuhause freut sich über ein farbliches Déjà-vu der frischen Fünfziger.

farbklassiker frische fuenfziger

Goldene Zwanziger

Helle, weiche Creme- und Beigetöne sowie Blau und Lila prägten die Zwanziger. Die Farbklassiker dieser Zeit machen bis heute aus Wohnzimmern einen Treffpunkt für gesellige Runden. Ein Lebensgefühl voller Temperament, fröhlicher Unbeschwertheit und eine Vorliebe für eleganten Luxus kennzeichnen die goldenen 20er.

Die Damenwelt entledigte sich ihres Korsetts, schlüpfte in locker herabhängende Kleider und feierte die neuen Farben des Lebens.

Charleston, Swing und Jazz sorgten für die schwungvolle Note, und Materialien wie Leinen, Glas und Kunststoff wurden zum Wahrzeichen moderner Einrichtungen.

farbklassiker goldene zwanziger

Festliche Klassiker

Samtvorhänge, Tafelsilber und große Konzerte erinnern an eine Zeit, in der eine feine Lebensart mit allen Sinnen genossen wurde. Geteilte Momente wurden zu festlichen Anlässen, und in den Häusern und Wohnungen durften romantische, verspielte Stilelemente nicht fehlen.

Königsblau und Bischofsrot sind die Lieblingsfarben dieser Epoche. Anmutig und edel sorgen sie für die festliche Ausstrahlung eines klassischen Raumambientes
.

Goldbraun und Samtrosa betonen barocke Formen und große Spiegel. Hol Dir die festlichen Klassiker in die eigenen vier Wände.

farbklassiker festliche klassik

Inspirieren lassen & eigene Farbkombinationen kreieren

Die richtigen Farben für jeden Raum

Um das Farbkonzept Deines Zuhauses neu zu gestalten, wähle als erstes passend zur gewünschten Atmosphäre im Raum einen ruhigen, zurückhaltenden Grundton und ergänze diesen mit einer harmonisch abgestimmten Flächenfarbe, die an einer Wand oder an zwei Wänden die Raumpersönlichkeit unterstreicht.

Einen besonderen Effekt erzielst Du, indem Du die beiden Farbtöne mit einer passenden Akzentfarbe kombinierst. Mithilfe der Farbtonkarten findest Du schnell und einfach Deine ganz persönlichen Wunschfarben für Dein Zuhause.

Jeder Mensch braucht seine private Rettungsinsel. Einen Ort, auf den er sich freut und an dem er sich gerne zurückzieht. Um aufzutanken, Pläne zu schmieden oder einfach nur, um glücklich zu sein. Prof. Axel Venn nennt dies „die Poesie des Wohnens“ und verbindet eindrucksvoll das Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden mit der Wirkung ausgesuchter Farben.

Farben sind Orte in unserer Seele,
denen wir zu Hause buchstäblich einen Platz anbieten sollten.

Prof. Axel Venn

Als Farbexperte und Designer weiß Venn, wie wichtig Farben für Körper, Geist & Seele sind. Und er hat sich in seiner Arbeit immer wieder darauf konzentriert, Farbtöne und ihre Ausdruckskraft im Kontext „Wohnen“ zu beschreiben. Basierend auf diesem Wissen wurde die Kollektion „Körper, Geist & Seele“ (PDF, 3.470 KB) entwickelt.

Als Faustregel gilt

Bevor Du einem Raum Farbe verleihst, solltest Du Dir überlegen, welche Stimmung in ihm hervorgerufen werden soll. Soll der Raum eher kühl und ruhig wirken? Oder doch lieber sinnlich und gemütlich?

Handelt es sich um ein großen Raum? Wer hält sich die meiste Zeit dort auf? Mag es diese Person extravagant oder dezent? Abseits dieser Fragen ist man im Wohnzimmer sehr frei in der Farbgestaltung. Hier ein paar Tipps:

  • Wenn Du das Wohnzimmer hauptsächlich zum Entspannen nutzt, bist Du mit sanften Farben wie Beige, Flieder oder Pastellgelb gut bedient – sie sorgen für mehr Ruhe in den eigenen vier Wänden.
  • Wenn Du Dein Wohnzimmer gerne mit Gästen teilst und viel Wert auf Kommunikation und gemeinschaftliche Aktivitäten wie Spieleabende legst, wählst Du lieber warme und aktivierende Farben aus den Farbfamilien Rot und Orange aus.
  • Große Wohnzimmer kannst Du mit dunklen Wänden, z. B. Dunkelbraun, und hellen Möbeln gemütlich gestalten.

farben wohnzimmer

Das Schlafzimmer dient hauptsächlich als Ort der Ruhe und Entspannung. Deshalb wird empfohlen, auf knallige Farben wie Rot, Orange oder Kanarienvogelgelb zu verzichten, da sie aktivierend wirken.

  • Helle Farben wirken befreiend, dunkle Töne schaffen Geborgenheit.
  • Favoriten im Schlafzimmer sind Blau, Grün, Braun und Rosa. Jede Farbe hat ihre eigene Bedeutung und Wirkung. Eine blaue Wand lädt beispielsweise zum Träumen und Versinken ein, sie kann aber auch kalt wirken.
  • Mit Grün holst Du dir eine der natürlichsten Farben ins Zimmer, die sehr einfach zu kombinieren ist und ebenfalls beruhigend wirken soll.
  • Braun bringt Gemütlichkeit und Geborgenheit ins Schlafzimmer.
  • Rosa hält sich dezent im Hintergrund und strahlt dabei Wärme und Ruhe aus.

farben schlafzimmer

Das Esszimmer kannst Du hell und bunt gestalten. Dieser Raum ist der ideale Ort für knallige Farben, die anregend wirken und zum geselligen Miteinander einladen. Kombiniert man Rot mit Gelb, entsteht ein warmes, harmonisches und lebendiges Umfeld.

  • Akzente kannst Du z. B. mit einem warmen Orange setzen – das bringt Leben in die Bude und wirkt zudem appetitanregend.
  • Wenn Du das Esszimmer lieber dezent und natürlich gestalten möchtest, setze auf eine Kombination aus Grün und Braun – das wirkt beruhigend und vitalisierend zugleich.
  • Wandverkleidungen wie Riemchen und Verblender oder Holzpaneele kommen hier auch gut zur Geltung – die natürlichen Materialien versprühen eine angenehme Wohnatmosphäre und lassen sich mit allen Farbtönen kombinieren.

farben esszimmer

Mach Das Kinderzimmer, wie es Dir gefällt. Oder besser gesagt, wie es Deinem Nachwuchs gefällt. Kinder lieben es, hier mitentscheiden zu dürfen.

Es gibt nur einige Do’s und Don’ts, die Du im Kinderzimmer beachten solltest.

Das Kinderzimmer wird vor allem zum Spielen genutzt. Somit sind die Räume allein schon durch die Ansammlung der Spielsachen kunterbunt. Um einen ausgleichenden Gegenpol zu schaffen, empfehlen sich Wandfarben in Pastelltönen wie ein zartes Gelb, ein helles Orange oder ein blasses Blau.

Auch Grün wird gerne genutzt, da es inspirierend und anregend wirkt, gleichzeitig beim Entspannen hilfreich sein kann.

farben kinderzimmer

Auch im Arbeitszimmer gilt: Was gefällt, ist gut. Jedoch beeinflussen manche Wandfarben die Konzentrationsfähigkeit und Kreativität positiv oder negativ.

  • Zwei Farben, mit denen Du nichts falsch machen kannst, sind Grün und Gelb. Beide Farben wirken vitalisierend und fördern sowohl die Konzentrationsfähigkeit als auch die Kreativität.
  • Hinweis: Lieber zu dezenten Grün- und Gelbtönen greifen – zu knallige Farben auf einer großen Fläche wirken beunruhigend und sind auf lange Sicht anstrengend für das Auge.
  • Auch zarte Blau- und Grautöne eignen sich fürs Arbeitszimmer, da sie nicht ablenken und sich im Hintergrund halten.
  • Knallige und gesellige Farben wie Rot und Orange eignen sich nicht fürs Arbeitszimmer, da sie zu sehr ablenken und sogar aggressiv machen können.

farben arbeitszimmer

Raumwirkung mithilfe von Farben verändern

Kennst Du dieses Problem? Du ziehst in ein neues Haus oder in eine neue Wohnung ein, und spätestens beim Einrichten fällt auf, dass ein Raum in den neuen vier Wänden nicht optimal geschnitten ist. Spätestens dann wünschst Du dir, dass dieser Raum breiter, höher oder irgendwie gemütlicher wirkt.

Den Schnitt des Raumes kannst Du nicht verändern, aber mit der richtigen Wand- bzw. Deckenfarbe kannst Du die Wirkung des Raumes optisch verändern. Hier erfährst Du, wie’s geht:

Problem + Lösung Wände gestalten Decke gestalten
Problem: Decke ist sehr niedrig

  • Räume mit farbigen Wänden: einen schmalen Streifen der verwendeten Wandfarbe an die Decke streichen, dadurch wird der Raum optisch gestreckt
  • helle, frische Farben an der Wand lassen den Raum größer wirken
  • Tapeten: helle Mustertapeten oder Tapeten mit vertikalen Streifen
  • helle Farben, z. B. ein strahlendes Weiß oder helle Pastelltöne
  • Kalte Farbtöne wie Blau oder Violett; sie vermitteln den Eindruck von Weite
Lösung: Raum optisch vergrößern
Problem: Decke ist sehr hoch

  • hohe Decken: absolute Gestaltungsfreiheit, ob farbenfroh, auffällig oder natürlich – erlaubt ist, was gefällt
  • Decke optisch niedriger erscheinen lassen: Tapete mit Querstreifen wählen; sie drückt den Raum eher nach unten – im Gegensatz zur Tapete mit vertikalen Streifen. Wände können auch mit Paneele und anderen Verkleidungen gestaltet werden. Durch diese Highlights an der Wand rücken die hohen Decken in den Hintergrund
  • Decke dunkler als die Wand streichen, so wirkt sie tiefer und der Raum gemütlicher
  • Streifen zwischen Wand und Decke in der Deckenfarbe streichen, so verschmilzt der obere Wandteil optisch mit der Decke. Mit einer dunkleren Farbe wird der Effekt verstärkt
Lösung: Raum gemütlicher gestalten
Problem: Schmale, enge Räume

  • Manche Räume wirken beengend, z.B. ein langer Flur. Um einen schmalen Raum optisch zu weiten, sollte man an den langen Seitenwänden mit hellen, frischen Farben arbeiten, mit Pastelltönen oder Weiß. Die kurzen Stirnseiten dürfen mit einem kontrastreicheren Ton versehen werden. Dies öffnet den Raum an den Seiten.
  • Bei einem Raum, der breit und ausladend wirkt, z.B. in einer Loft-Wohnung, ist es sinnvoll, mit kräftigen und dunkleren Wandfarben zu arbeiten und bestimmte Raumabschnitte farblich voneinander zu trennen. So fühlt man sich weniger verloren.
Lösung: Raumtiefe erzeugen

Themen, die Dich auch interessieren könnten

nach oben

HORNBACH verwendet Cookies. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr erfahren

x