Pollen, Hausstaub & Co in der Wohnung vermeiden

heuschnupfen

Nase trieft. Augen tränen. Alles juckt. Mit Heuschnupfen oder anderen Allergien sind einem die Hände gebunden. Hier gibt's Tipps wie Du die Luft in Deinem Haus reiner halten kannst: also wie Pollen draußen bleiben und wie Hausstaub einfacher reduziert werden kann.

Lesezeit 3 min.

Was hilft gegen Pollen?

Ist die Allergie erst einmal da, kriegt man sie in den meisten Fällen nicht so schnell los. Neben Medikamenten, die die Auswirkungen der Allergie lindern sollen, solltest Du vor allem auf präventive Maßnahmen setzen.

Pollenschutzgitter können helfen. Sie halten ca. 90 Prozent der Blütenpollen und Gräser auf, die durch offene Fenster und Türen hereinfliegen würden. So können Allergiker und Heuschnupfen-Geplagte endlich wieder gut durchlüften.

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Was hilft gegen Hausstaub?

Die oberste und einfachste Regel für Hausstauballergiker ist, Staub zu reduzieren. Die Frage ist, wie? Viele setzen auf einen glatten Bodenbelag wie z. B. Fliesen. Sie sind gurndsätzlich emmissionsarm, enorm strapazierfähig, hygienisch und pflegeleicht.

Welcher Bodenbelag für Hausstauballergiker am besten geeignet ist, wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Eine Studie des Deutschen Allergie- und Asthmabundes und der Gesellschaft für Umwelt und Innenraumanalytik kam zu dem Ergebnis, dass die Feinstaubbelastung in der Raumluft wesentlich höher ist, wenn ein glatter Bodenbelag verlegt wurde, weil hier mehr Staub aufgewirbelt wird.

Wenn Du Hausstaub den Kampf ansagen willst, setzt Du auf einen Teppichboden mit kurzem Floor. Er bindet (Fein-)Staub!
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Regelmäßig Saugen

Solltest Du Dich dennoch für einen glatten Bodenbelag, wie z. B. Fliesen, Laminat, Parkett, Vinyl und Co. entscheiden, hilft alles nix – dann musst Du täglich den Boden schrubben.

Das Saugen überlässt Du am besten einem Saugroboter, dann kannst Du Dich spannenderen Projekten widmen.

Aber auch Möbelstücke müssen regelmäßig abgewischt werden. Durch regelmäßiges Staubwischen kannst Du die Feinstaubbelastung in der Raumluft so gering wie möglich halten. Hier haben sich spezielle Anti-Staubtücher bewährt. Sie schließen den Staub ein und landen samt Staub-Allergenen im Mülleimer.

Wohnen Tiere im Haus, kann sich natürlich auch eine Tierhaarallergie entwickeln. Gerade im Frühling und im Herbst plagen sich Hunde- und Katzenbesitzer vermehrt mit Tierhaaren rum. Wenn die Vierbeiner mehr Fell verlieren, findet man sie überall – natürlich auch auf dem Boden. Spezielle Tierhaarbürsten für Staubsauger können hier Abhilfe schaffen.

Oder Du setzt auf einen Nass- und Trockensauger – damit sparst Du Dir einen Arbeitsgang und der Boden ist gleich doppelt so sauber.

Regelmäßig Staubwischen

Aber auch Möbelstücke müssen regelmäßig abgewischt werden. Durch regelmäßiges Staubwischen kannst Du die Feinstaubbelastung in der Raumluft so gering wie möglich halten. Entweder greifst Du zu einem herkömmlichen Putzlappen mit Wasser und Seifenlauge oder Du setzt auf spezielle Anti-Staubtücher. Sie schließen den Staub ein und landen samt Staub-Allergenen im Mülleimer.

Sichtschutzfolien sind besser als Gardinen und Co.

Mehr Textilien im Haus, sorgen auch automatisch für mehr Staub. Daher solltest Du als Haustauballergiker möglichst auf Vorhänge und Gardinen verzichten.

Eine echte Alternative bieten Sichtschutzfolien fürs Fenster. Sie sind in unterschiedlichen Designs erhältlich, sind haustauballergiefreundlich und sehen trotzdem modern aus.

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Luftschadstoffe meiden und Allergien vorbeugen

Die Luftqualität wird nicht nur vom Feinstaub- und Kohlenmonoxidgehalt beeinflusst, sondern auch von Schadstoffemissionen. Schadstoffe können sowohl aus Baustoffen ausdünsten als auch aus Farben, Bodenbelägen und Möbeln. Diese Luftschadstoffe können sich negativ auf Dein Wohlbefinden auswirken und können Kopfschmerzen und Müdigkeit hervorrufen oder zu Allergien führen.

Wir empfehlen regelmäßig zu lüften und bei der nächste Renovierung auf emissionsarme Produkte zu achten. So kannst Du Schadstoffe in der Raumluft reduzieren.

Woran erkenne ich emissionsarme Produkte?

Achte auf unabhängige Prüfsiegel auf den Produktverpackungen, die emissions- und schadstoffarme Produkte kennzeichnen. Außerdem kannst Du im HORNBACH Onlineshop innerhalb der relevanten Sortimente einfach nach der Artikeleigenschaft „Emissionsarm“ filtern.

Folgende Label setzen die Einhaltung strenger Grenzwerte voraus und verlangen unabhängige Emissionsprüfungen auf VOC und Aldehyde, wie z. B. Formaldehyd. Für die Label von natureplus, GUT, TÜV Süd und dem eco-INSTITUT werden zusätzlich Bewertungen des Geruchs und kritischer Inhaltsstoffe durchgeführt wie z. B. Weichmachern, Schwermetallen, Bioziden. Bei diesen Labeln werden regelmäßige, umfangreiche Nachprüfungen verlangt.

Hornbach
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Das siehst Du hier
1
Eco tested product

Label, u. a. für Bauprodukte und Bodenbeläge, die strengsten Emmissionsauflagen genügen.

2
Blauer Engel/RAL

Die älteste umweltbezogene Kennzeichnung der Welt für Produkte und Dienstleistungen, die bei Umweltverträglichkeit und damit auch bei Emissionen höchsten Ansprüchen genügen.

3
EMICODE®

Zeichen für Klebstoffe und Fugendichtstoffe, für Bodenbeläge und weitere Verlegewerkstoffe und Bauprodukte.

4
natureplus®

Zeichnet nachhaltige Bauprodukte aus, die besonders ressourcenschonend und emissionsarm hergestellt sind.

5
TÜV Süd

Prüfung auf gesundheitsrelevante Inhaltsstoffe und Emissionen, regelmäßige Produkt- und Prozessüberwachung.

6
Kork-Logo

Zeichen für Kork-Bodenbeläge mit strengen Emissions- und Geruchsanforderungen.

7
GUT-Prüfsiegel

Für Teppichböden aus umweltverträglicher Produktion mit niedrigen Emissionen und minimalem Geruch bei Neuware.

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