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Mein Ding: Der Schmiedehammer

schmiedehammer

Ein Macher + sein Werkzeug = große Liebe. René Kohlstruck hat als Rüstungsmacher Werkzeuge wie Sand am Meer, doch seinen Schmiedehammer gibt er keinem anderen in die Hand.

Lesezeit 1 min.
„Der Schmiedehammer ist für einen Schmied das wichtigste Werkzeug, denn damit kann er andere Werkzeuge selbst herstellen.“
René Kohlstruck

Regie: Benjamin Kuschnik | Kamera: Simon Hollmann

Der Macher

René ist einer der letzten Rüstungsmacher. Vor zwanzig Jahren, als er mit dem Schmieden anfing, gab es niemanden, der ihm das Handwerk eines Plattners beibringen konnte. Da tat er es eben selbst. Immer auf der Suche nach historischem Werkzeug, durchkämmt René regelmäßig Flohmärkte, verlassene Werkstätten und Fabriken. Ein 150-Kilo-Amboss fand so den Weg in seine Werkstatt – und muss seitdem täglich Schläge einstecken.

Das Projekt

Neben Fantasy-Rüstungen und Requisiten fertigt René in seiner Werkstatt Harnische und Helme aus Blech wie zur Ritterzeit. Dazu benutzt er eine Vielzahl verschiedener Hämmer – für jeden Arbeitsschritt den richtigen.

Das Werkzeug

Seinen Schmiedehammer hat René Kohlstruck selbst gebaut. Die Idee war es, einen ergonomisch perfekt geformten Hammer zu arbeiten. Ein naheliegender Gedanke bei einem Werkzeug, das er täglich mehrere Stunden in der Hand hält. Also passte er zunächst den Stiel, ein Fundstück vom Flohmarkt, mit Feile und Schleifpapier an seinen Griff an. Bis zum Mittag war auch der Kopf geschmiedet und sein treuester Gefährte zum Einsatz bereit.

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