Merkliste 0 Warenkorb 0

Beim Radfahren kann ich wunderbar abschalten

Jobrad 5

Dirk Becker ist Abteilungsleiter im Gartencenter des HORNBACH-Marktes im nordrhein-westfälischen Datteln. Er ist einer von mehr als 530 HORNBACH-Mitarbeitern, die das Jobrad-Programm nutzen und mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Eine Unterhaltung mit einem Fahrrad-Enthusiasten.

Lesezeit 2 min.

Herr Becker, warum haben Sie sich für das Jobrad entschieden?

Ich habe gar keinen Führerschein und mache auch privat alle Fahrten mit dem Rad. Da habe ich mir gedacht: Ein schönes E-Bike zusätzlich zum normalen Fahrrad wäre gar nicht schlecht. Und über das Jobrad wird das dann ja auch bezahlbar.

Was motiviert Sie zum Radfahren?

Ich kann dabei vor allem sehr gut abschalten, auch vom Job. Man bekommt außerdem viel mehr mit von der Umgebung, als wenn man im Auto sitzt. Und manchmal ist man sogar schneller – bei den ganzen Baustellen. Dazu kommt noch, dass ich niemals Probleme habe, einen Parkplatz zu finden.

Jobrad 7

Fahren Sie auch mit sportlichem Ehrgeiz?

Auf jeden Fall. Wenn die Saison los geht, ab Ende März, fahre ich privat rund 30 Kilometer am Tag und am Wochenende auch mal 80 Kilometer und mehr. Auch in den Urlaub geht es häufig mit Rad und Bahn. Meine längste Tour bisher waren rund 475 Kilometer in vier Tagen bis zur Ostsee.

Wie lange dauert Ihr Weg zur Arbeit mit dem Rad?

Ich bin zehn Jahre lang etwa zehn Kilometer hin und zurück zur Arbeit geradelt. Seit ich kürzlich umgezogen bin, sind es insgesamt nur noch zwei Kilometer.

Fahren Sie das ganze Jahr über, bei jedem Wetter?

Ja, bei fast jedem Wetter, Wind und Regen machen mir nichts aus. Nur bei Glatteis wird es mir zu gefährlich.

Jobrad 4

Hatten Sie schon Pannen?

Einmal ist mir das Vorderrad gebrochen, aber dann hat mich ein Freund mit dem Auto aufgelesen. Für kleinere Unfälle habe ich immer ein Notfall-Kit dabei.

Was sagen die Kollegen zu Ihrem Fahrrad-Enthusiasmus?

Die halten mich manchmal für bekloppt. Aber ich habe sie auch schon mal privat zu einer Tour eingeladen. Da waren wir dann mit immerhin elf Leuten rund 40 Kilometer unterwegs.

Das HORNBACH-Jobrad

Ob ein Citybike für entspannte Radtouren, ein Mountainbike für Fahrten über Stock und Stein oder ein E-Bike, weil Radfahren dann endlich auch bergauf Freude macht: Seit Anfang 2017 können alle Mitarbeiter der HORNBACH Baumarkt AG ein Fahrrad ihrer Wahl über das Unternehmen leasen. Und so funktioniert‘s: Beim Fahrradhändler des Vertrauens ein Bike auswählen, Antrag an HORNBACH stellen und schon wird in die Pedale getreten. Nur Kinderfahrräder, Pedelecs oder Mopeds sind von der Maßnahme ausgeschlossen. Allerdings kann man ein zweites Rad für den Ehepartner ebenfalls über HORNBACH leasen, auch wenn dieser nicht bei HORNBACH beschäftigt ist. Zudem darf man das Rad ganz normal in der Freizeit nutzen – und obendrein sponsert HORNBACH noch eine Vollkaskoversicherung.

Der Arbeitnehmeranteil für das Leasing wird vom Bruttomonatsgehalt abgezogen, da der Vertrag zwischen HORNBACH und dem Mitarbeiter oder der Mitarbeiterin besteht. Nach Ablauf des Leasingvertrags kann das Rad gekauft oder zurückgegeben werden. „Die geleasten Fahrräder haben durchschnittlich einen Wert von rund 2500 Euro, aber es sind auch Fahrräder dabei, die neu bis zu 7000 Euro kosten“, weiß Holger Gebhardt. Der Leiter Vergütung und Bindungsinstrumente bei HORNBACH hat das Jobrad-Programm maßgeblich mit auf den Weg gebracht. Er organisiert zudem die hauseigene Mountainbike-Gruppe, die seit Einführung des Jobrads regen Zulauf hat. Bisher, Stand 28. Februar 2019, wurde das Jobrad-Angebot bei HORNBACH 658-mal genutzt. Für Gebhardt steht daher eindeutig fest: „Das Jobrad ist ein voller Erfolg.“

nach oben

HORNBACH verwendet Cookies. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr erfahren

x