Der Steingarten
Jetzt steinreich werden
Seit dem 20. Jahrhundert erfreuen sich Steingärten zunehmender Beliebtheit, da sie klar strukturiert und sehr pflegeleicht sind. Gerade im Spätsommer, wenn Gräser und Stauden die Steinlandschaft in ein traumhaftes Blütenmeer verwandeln, sind sie besonders attraktiv.
Wie der Name bereits verrät, bilden Steine jeglicher Art sowie trockenheitsresistente Pflanzen (Prärie- und Steingartenstauden) den gestalterischen Schwerpunkt. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Es können auch Gräser und Blütenstauden sowie Pflanzen aus der Gebirgsflora verwendet werden. Letztere spielen z. B. beim Alpinum bzw. Alpengarten eine zentrale Rolle. Alpine Pflanzen bringen ganz besondre Standortanforderungen mit, sodass sie im Tiefland nur selten gedeihen.
Steingärten sollten über eine gute Entwässerungsanlage verfügen und liegen im Idealfall an einem sanften Abhang, der nach Süden oder Südwesten ausgerichtet ist. Der klassische Steingarten ist der direkten Sonne ausgesetzt und besteht aus einem durchlässigen, von Geröll durchsetzten Boden, wodurch er die idealen Wachstumsbedingungen für die bereits aufgeführten Pflanzenarten bietet.
Gestaltungstipp
Verwenden Sie unterschiedliche Steingrößen und –arten. Das bringt Abwechslung in den Garten und haucht der sonst so tristen Steinlandschaft Leben ein.
