Mein Markt
Hornbachstrasse
76879 Bornheim
Öffnungszeiten
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| Montag–Samstag | 07:00–20:00 Uhr |
Kontakt:
Tel.: 06348/9839-0
E-Mail: service@hornbach.com
Wände und Decken streichen
Material
Wie Farben wirken: Mit getönten Wandfarben können Sie in Räumen Highlights setzen. Helle und kühle Farbtöne wie z. B. Hellblau oder Violett lassen Ihre Räume weiter erscheinen.
Warme und helle Farben wie z. B. Sonnengelb oder Orange können fehlendes Sonnenlicht ausgleichen. Sollen große Räume gemütlicher und kleiner wirken, dann streichen Sie die Wände mit warmen und dunkleren Farbtönen, wie z. B. Braun oder Rot-Orange.
Beim Deckenanstrich lassen helle Farbtöne den Raum höher erscheinen. Das ist überwiegend bei Neubauten mit niedrigen Decken nützlich. Dunkle Farben hingegen sollten Sie bei Altbauten mit hohen Decken verwenden, um diese niedriger erscheinen zu lassen.
Diese Wirkung können Sie verstärken, indem Sie zusätzlich noch einige Zentimeter der Wand in diesem Farbton streichen.
Vorarbeiten: Decken Sie vor dem Streichen alle Möbel mit Malerfolie ab. Leichtere Möbelstücke räumen Sie aus dem Zimmer. Große, schwere Möbel können Sie in die Raummitte stellen.
Kleben Sie alle nicht zu streichenden Teile wie z. B. Fußleisten, Fenster und Türen mit Kreppband ab und bedecken Sie den gesamten Fußboden mit Folie. Steckdosen- und Schalterabdeckungen können Sie nach dem Abstellen der Spannung entfernen und im Anschluss an die Streicharbeit wieder anschrauben (Achtung: Es darf keine Berührungsgefahr an stromführenden Teilen bestehen).
Leimfarben müssen Sie entfernen, denn darauf würde kein neuer Anstrich mit Dispersionsfarbe haften. Auch den Staub auf den Wänden müssen Sie gründlich abkehren, denn selbst die beste Farbe kann auf staubigen Flächen nicht haften.
Bei sandigem Kalkputz ist ein Voranstrich mit Tiefengrund ratsam. Kleinere Schadstellen gleichen Sie mit einem Füllmittel aus. Bei festen Wandoberflächen reicht meist ein Voranstrich mit verdünnter Wandfarbe aus.
Farbe gleichmäßig aufnehmen: Um einen gleichmäßigen Farbauftrag zu erreichen, dürfen Sie die Farbe nach dem Eintauchen der Rolle in den Eimer nicht direkt auf die Wand auftragen. Rollen Sie die aufgetragene Farbe immer auf einem Abstreifgitter aus. Nur so ist die Farbrolle überall mit Farbe bedeckt und ein gleichmäßiger Auftrag der Wandfarbe möglich.
Deckenanstrich: Beginnen Sie bei den Streicharbeiten immer an der Decke. Alle Kanten und Übergänge streichen Sie mit einem Flachpinsel so vor, dass Sie die Farbstreifen erst mit etwas Abstand zur Kante hin und anschließend direkt an den Kanten auftragen. So erzielen Sie exaktere Kanten, weil der Pinsel besser läuft.
Die Flächen bearbeiten Sie nun mit der Farbrolle. Arbeiten Sie dabei immer „nass in nass", d. h. die Vorarbeiten mit dem Pinsel dürfen nicht antrocknen, bevor Sie mit der Farbrolle weiterarbeiten, sonst gibt es Flecken.
Wandanstrich: Beim Wandanstrich verteilen Sie die Wandfarbe zuerst kreuz und quer mit der Farbrolle. Den dadurch entstehenden unregelmäßigen Farbauftrag ziehen Sie in einem nachfolgenden Arbeitsgang in geraden senkrechten Bahnen nach.
Dadurch entsteht ein gleichmäßiger Anstrich. Bei unterschiedlichen Farbtönen zwischen Decke und Wänden decken Sie die Kanten der bereits gestrichenen Flächen mit Malerkrepp ab.
Werkzeuge reinigen: Bei kurzen Arbeitspausen können Sie die Farbrolle auf dem umgedrehten Deckel des Farbeimers abstellen. Bei längeren Unterbrechungen stecken Sie die Streichwerkzeuge in einen Plastikbeutel und verschließen diesen luftdicht. Beim Beenden der Arbeit säubern Sie den Farbeimer am Deckelrand und gießen etwas Wasser auf die Farbe, um eine Hautbildung zu vermeiden. Die Streichwerkzeuge müssen Sie zum Schluss noch gründlich mit Wasser reinigen. Dann können Sie Ihre neu gestrichenen Wände in vollen Zügen genießen.

