Mein Markt
Hornbachstrasse
76879 Bornheim
Öffnungszeiten
| Tag | Uhrzeit |
|---|---|
| Montag–Samstag | 07:00–20:00 Uhr |
Kontakt:
Tel.: 06348/9839-0
E-Mail: service@hornbach.com
Wände und Decken tapezieren
Material
- Wasser
- Grundierung
- Tapeten
- Kleister
- Tapetenlöser
- Tapeten-Wechselgrund
- Füllspachtel
Werkzeug
- Kreppklebeband
- Abdeckfolie
- Bleistift
- Kleisterbürste
- Zollstock
- Senklot
- Pinsel
- Lammfellrolle
- Metallspachtel
- Doppelschnittmesser
- Moosgummirolle
- Tapezierspachtel (Kunststoff)
- Tapezierbürste
- Schlagschnurroller
- Tapezierschere
- Tapeziertisch
- Schraubenzieher
- Cuttermesser
Vorbereiten der Wände: Die alten Tapeten müssen Sie zuerst restlos von der Wand entfernen. Dabei leistet Ihnen ein Tapetenlöser gute Dienste. Wenn Sie es beim nächsten Mal leichter haben wollen, können Sie vor dem erneuten Tapezieren einen Tapeten-Wechselgrund aufstreichen. So können Sie Tapeten künftig bei Bedarf ohne Probleme abziehen.
Eventuelle Rost- oder Wasserflecken müssen Sie vor dem Tapezieren mit einer Isolier-Grundierung abdecken, damit sie später nicht durch die neue Tapete durchscheinen.
Sie haben Löcher und Risse entdeckt? Kein Problem! Lassen Sie sie einfach mit Füllspachtel verschwinden.
Wände tapezieren: Schneiden Sie die Tapetenbahnen mit einer Zugabe von etwa 10 cm zu. Bei Tapeten ohne Muster sind alle gleich lang. Bei Versatzmustern schneiden Sie jede zweite Bahn um die Hälfte des Rapports versetzt zu.
Kleistern Sie nicht zu viele Tapeten auf einmal ein und beachten Sie die Weichzeit von etwa 10 Minuten. Jede eingekleisterte Bahn legen Sie nun zuerst so zusammen, dass die Kleberseiten aufeinander liegen. Danach können Sie sie noch weiter zusammenfalten.
Damit alle Tapetenbahnen möglichst senkrecht verlaufen, richten Sie die erste an einem Senklot aus. Beginnen Sie hiermit in einer Raumecke auf der Fensterseite - es wird immer von der Lichtseite her kommend tapeziert.
Jetzt wird’s spannend: Kleben Sie die erste Tapetenbahn mit einem kleinen Überstand zur Decke an. Damit können Sie mögliche Unebenheiten ausgleichen.
Drücken Sie jetzt die Tapete von der Mitte aus gleichmäßig nach außen hin an. Am besten verwenden Sie hierfür eine Tapezierbürste.
Jetzt müssen Sie die Überstände der Tapeten genau markieren. Um diesen Überstand besser abschneiden zu können, ziehen Sie die Bahn wieder etwas von der Wand ab. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Tapete zu kürzen, solange der Kleister noch nass ist. Nach dem Abschneiden schließt die Tapete dann bündig mit der Decke ab.
Auf diese Weise fügen Sie jetzt weitere Bahnen an und richten Sie jeweils an den senkrechten Kanten der vorherigen Tapetenbahn aus.
Die Nähte zwischen den einzelnen Bahnen können Sie mit einem glatten Nahtroller andrücken, den austretenden Kleister wischen Sie einfach mit einem sauberen Lappen ab. Wichtig: Die Tapete darf nicht zu schnell trocknen, sonst besteht die Gefahr, dass sich die Nähte lösen. Daher sollten Sie darauf achten, den Raum nicht zu stark zu heizen und Zugluft zu vermeiden.
Ecken tapezieren: Schneiden Sie die Tapetenbahnen in den Raumecken so ab, dass nur ca. 2 cm zur nächsten Wand überstehen. Diesen Überstand schneiden Sie dann an mehreren Stellen ein (s. Abbildung). Den Rest der Bahn bzw. eine neue Bahn setzen Sie dann auf diesen Überstand.
Decken tapezieren: Bei der „fünften Wand", also der Decke, benötigen Sie eine zweite Person, die Ihnen zur Hand geht. Diesen Helfer parken Sie so, dass er (z. B. mit einem Besen) die Tapetenbahnen an der Decke abstützt, bis sie komplett angeklebt sind, denn so ...
... können Sie die Bahnen dann wie gehabt mit der Tapezierbürste anstreichen.

